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Traumtore des Gegners und ein früher Abgang von Landsbergs Spielertrainer Muriz Salemovic entscheiden die Partie. Ein weiterer Zugang ist nun bekannt.

Es ist ein Gefühl, dass die Spieler des TSV Landsberg schon lange nicht mehr erlebt haben: Erstmals seit  Anfang November hat die Mannschaft wieder verloren. Am letzten Spieltag verließ sie nach einem 3:1 in Kaufbeuren den Platz als Verlierer.

Kaufbeurens Simon Ried (blaues Trikot) scheiterte in dieser Situation zwar noch knapp, später gelang ihm gegen Landsberg aber ein Traumtor. TSV-Keeper Leon Veliu war da chancenlos. Bild: Harald Langer

Eine Partie mit Brisanz: Das letzte Saisonspiel findet unter besonderen Vorzeichen statt. Der TSV meldet zudem vier Neuzugänge für die Bayernliga-Saison.

Am Samstag muss der TSV Landsberg zum letzten Mal in dieser Saison in der Landesliga ran. Für den Aufsteiger in die Bayernliga geht es zum 16. der Tabelle nach Kaufbeuren und genau dort spielen zwei Akteure, die in der kommenden Saison das Dress der Landsberger überstreifen werden: Manuel Wolf (22 Jahre) und Julian Sachs (19).

Noch spielt Manuel Wolf für die Spielvereinigung Kaufbeuren. In der kommenden Saison trägt er das Trikot des TSV Landsberg. Bild: TSV Landsberg

Im letzten Heimspiel der Saison hat der Gegner aus Garmisch-Partenkirchen überraschend viele Chancen. Eine Einwechslung des Trainers zahlt sich aus.

Bei einigen Spielern des TSV Landsberg war nach dem Aufstieg in die Bayernliga etwas die Luft raus, wie sich beim Duell gegen Garmisch-Partenkirchen in der Landesliga zeigte. Die Landsberger ließen für ihre Verhältnisse vergleichsweise viel zu, siegten am Ende aber dennoch mit 3:1.

Daniel Holzmann (dunkles Trikot) wurde im Heimspiel gegen Garmisch-Partenkirchen zur Halbzeit eingewechselt und erzielte zwei Tore. Bild: Julian Leitenstorfer

Der TSV Landsberg wollte sein letztes Heimspiel eigentlich verlegen. Warum der Verband das abgelehnt hat.

Die Fußballer des TSV Landsberg hätten ihr letztes Heimspiel der Saison gegen Garmisch-Partenkirchen gerne schon am Donnerstagabend ausgetragen, weil Mittelfeldspieler Rainer Storhas heute heiratet und mehrere Spieler eingeladen sind.

Der Gegner kann den Klassenerhalt theoretisch noch schaffen

„Weil Garmisch allerdings noch die theoretische Chance auf den Klassenerhalt hat, hat der Verband der Vorverlegung nicht zugestimmt“, sagt TSV-Trainer Muriz Salemovic. Die Gäste sind Vorletzter der Tabelle und haben bei zwei noch ausstehenden Spielen sechs Punkte Rückstand auf Kaufbeuren und Wolfratshausen sowie das schlechteste Torverhältnis der drei Mannschaften. Nachdem das Spiel aber nicht vorgezogen wurde, werden sich einige Spieler nach der Partie schnell in Richtung Hochzeitsfeier des Mannschaftskollegen verabschieden, prophezeit Landsbergs Trainer.

Mittelfeldspieler Rainer Storhas (rechts) fehlt am Samstag aus gutem Grund: Er heiratet. Der TSV hätte das Spiel deswegen gerne vorverlegt, aber der Verband hat das Ansinnen abgelehnt. Bild:  Julian Leitenstorfer (Archivfoto)

Nur ein Jahr nach dem Abstieg gelingt die Rückkehr in die höhere Spielklasse. Wie Trainer Muriz Salemovic die Partie gegen Egg/Günz und die Saison erlebt hat.

Die Spieler des TSV Landsberg haben beim SV Egg/Günz gewonnen und damit den Wiederaufstieg in die Bayernliga vorzeitig geschafft. Anschließend wurde bereits im Unterallgäu ausgiebig gefeiert. Bild: Siegfried Rebhan

Muriz Salemovic war nach dem Abpfiff des Landesligaspiels in Egg an der Günz am Telefon kaum zu verstehen. Um ihn herum feierten die Spieler, Betreuer und Verantwortlichen ausgelassen und lautstark den direkten Wiederaufstieg des TSV in die Bayernliga. Mit einem 2:1-Auswärtssieg beim SV Egg/Günz machten die Landsberger den Aufstieg perfekt.

Am Sonntag geht es zum Tabellensiebten Egg. Warum die Chancen für einen Erfolg gut stehen

Die Fußballer des TSV Landsberg können am Sonntag den Aufstieg in die Bayernliga vorzeitig perfekt machen. Sie müssen auswärts beim SV Egg an der Günz ran. Beim Tabellensiebten könnte der fehlende Punkt geholt und dann gefeiert werden. Co-Trainer Hermann Rietzler ist zuversichtlich, dass das gelingen wird. „Wir sind in diesem Spiel der Favorit und wollen dieser Rolle auch gerecht werden. Spielerisch sind wir aus meiner Sicht besser und müssen die Leistung auf den Platz bringen. Unterstützt werden die Landsberger dabei auch von einigen Fans. „Es fährt ein Bus mit“, verrät Rietzler.

Trainer Muriz Salemovic und Co-Trainer Hermann Rietzler wollen im Unterallgäu am Sonntag mit ihrem Team den Aufstieg feiern. Bild: Julian Leitenstorfer

Im Nachholspiel gegen Ichenhausen hat der TSV sehr viel Mühe. Die Vorentscheidung in der Partie fällt nach einer strittigen Szene.

Der TSV Landsberg hat einen ganz großen Schritt in Richtung direkter Wiederaufstieg in die Bayernliga gemacht. Das Team von Trainer Muriz Salemovic hat den SC Ichenhausen im Nachholspiel am Mittwochabend mit 2:0 besiegt. Der Vorsprung auf Verfolger Türkspor Augsburg beträgt damit nun acht Punkte. Da es nur noch drei Spieltage sind, reicht den Landsbergern bereits ein Punkt, um aufzusteigen. Dies könnte bereits am Sonntag beim Auswärtsspiel bei der SV Egg/Günz (Landkreis Unterallgäu) gelingen.

Über Tore konnten in der ausgeglichenen Partie gegen Ichenhausen nur die Spieler des TSV Landsberg jubeln. Bild: Ernst Mayer


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