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Schon nach dem ersten Spieltag gibt es beim Fußball-Bayernligisten TSV Landsberg Ärger. Leistungsträger Sebastian Bonfert war nicht im Kader, mehrere Funktionäre werfen hin und der Veranstalter der Kreismeisterschaft bestraft den Klub.

Es war die wohl größte Überraschung zum Auftakt in die neue Bayernligasaison: Sebastian Bonfert stand beim TSV Landsberg gegen Schwabmünchen nicht im Kader. Warum der Mittelfeldspieler beim Saisonstart nicht nominiert wurde, dazu wollte sich Cheftrainer Hermann Rietzler weder am Freitag nach der Partie noch am Montag gegenüber dem LTäußern. „Interne Abläufe bleiben auch intern“, meinte er. Zu den Gründen wird in Fußballerkreisen viel spekuliert. Das Gerücht, das man am häufigsten hört, ist, dass ein Streit zwischen Sebastian Bonfert und Innenverteidiger David Anzenhofer die Ursache sein soll, bei dem sich Cheftrainer Hermann Rietzler auf die Seite von Anzenhofer gestellt habe. Anzenhofer sagt auf Nachfrage, dass an dem Gerücht nichts dran sei, bestätigt aber die Meinungsverschiedenheit.

Sebastian Bonfert (Mitte) ist einer der Führungsspieler beim TSV Landsberg. Zum Saisonauftakt in Schwabmünchen war er allerdings nicht im Kader. Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Zum Saisonstart hat Landsberg den TSV Schwabmünchen in der Bayernliga über weite Strecken im Griff. Warum es nicht zum Sieg gereicht hat.

Am Ende dürfte die Enttäuschung bei den Spielern des TSV Landsberg nach der Partie gegen den TSV Schwabmünchen überwogen haben. Lange Zeit hatten sie die Partie vor 854 Zuschauern relativ gut im Griff und kamen am Ende doch nicht über ein 2:2 bei den Schwaben hinaus. Zu Beginn machten die Hausherren gleich klar, dass sie sich den Sieg erkämpfen wollten. Zweimal stiegen sie sehr robust gegen Landsberger Spieler ein. Gelbe Karten gab es dafür allerdings nicht. Für Jonas Meichelböck war deswegen aber bereits nach zehn Minuten Schluss. Er konnte nicht mehr weiterspielen und wurde durch Martin Hennebach ersetzt.

Die Fußballer des TSV Landsberg um Kapitän Andreas Fülla belohnten sich für ihre über weite Strecken gute Leistung beim Auswärtsspiel in Schwabmünchen nicht mit dem Sieg. Bild: Norbert Staub

Landsberg muss zum Auftakt am Freitag  nach Schwabmünchen. Cheftrainer Hermann Rietzler kündigt Überraschungen an. Trainer der Hausherren warnt vor zwei Spielern.

Für den TSV Landsberg beginnt heute die neue Saison. Die Mannschaft kehrt als souveräner Meister der Landesliga Südwest nach nur einem Jahr Abwesenheit in die Bayernliga zurück. Erster Gegner ist der TSV Schwabmünchen, die Lechstädter haben also einen kurzen Anfahrtsweg.

Auf Orkun Tugbay (rechts) ruhen beim TSV Landsberg viele Hoffnungen. Der Neuzugang bringt viel Erfahrung aus der Regionalliga mit. Sein Können zeigte er unter anderem im Testspiel gegen Türkgücü-Ataspor München.

Das LT hat mit Hermann Rietzler über die Testspiele und die Neuzugänge gesprochen. Welche Erkenntnisse er für die Saison in der Bayernliga gewonnen hat.

Der TSV Landsberg hat die Aufgabe Wiederaufstieg in die Bayernliga souverän gemeistert. Jetzt gilt es, in der Klasse zu bleiben. Hermann Rietzler, der vom Co- zum Cheftrainer befördert wurde, ist zuversichtlich, dass dies gelingen wird. „Natürlich haben wir Respekt vor der Bayernliga, aber auch einen Kader, mit dem das absolut machbar ist“, sagt er nach Abschluss der Vorbereitung. Das Ziel sei der Klassenerhalt.

Hermann Rietzler ist mit dem Verlauf der Vorbereitung auf die kommende Saison in der Bayernliga zufrieden und hält seine Mannschaft für konkurrenzfähig.

Am Ende fiel der Sieg für den Drittligisten Großaspach etwas zu hoch aus. Wozu Landsberg das Spiel nutzte.

Das Testspiel des TSV Landsberg gegen den Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach war am Ende eine sehr klare Angelegenheit, zumindest dem Ergebnis nach. Mit 4:0 gewannen die Gäste aus Baden-Württemberg im 3C-Sportpark. Etwas zu hoch aus Sicht des neuen Co-Trainers Florian Mayer. „Sinn der Partie war, das Spiel gegen den Ball zu verbessern, und da bietet sich ein Gegner, der zwei Klassen höher spielt, an. Unser Vorhaben haben wir zumindest phasenweise gut umgesetzt.“

Am Ende verlor Landsberg deutlich gegen Großaspach. Bild:  Thorsten Jordan

Florian Mayer ist neu zu den Bayernliga-Fußballern des TSV Landsberg gekommen. Wie er mit seiner Rolle als Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft zurechtkommen will.

Wenn man den Namen Florian Mayer im Internet sucht, findet man erst mal einen ehemaligen deutschen Tennis-Profi. Dann einen jungen Spieler von Borussia Mönchengladbach. Und dann noch, allerdings mit einem "e" statt dem "a" im Nachnamen, einen früheren Bundesliga-Schiedsrichter. „Leider habe ich keinen von ihnen kennengelernt“, sagt der Florian Mayer, der künftig eine ganz wichtige Rolle beim Bayernliga-Aufsteiger TSV Landsberg spielen soll.

Florian Mayer (am Ball) freut sich auf seine neue Aufgabe als Co-Trainer beim TSV Landsberg. Bild: Julian Leitenstorfer

Am Donnerstag, Freitag und Sonntag sind die Bayernliga-Fußballer des TSV Landsberg wieder im Einsatz. Worauf Trainer Hermann Rietzler bei diesen Partien Wert legt

Der Testspiel-Marathon geht weiter für die Landsberger Fußballer. Am heutigen Donnerstagabend hat der Bayernliga-Aufsteiger den Landesligisten SV Mering im 3C-Sportpark zu Gast. An ihren letzten Auftritt in Landsberg werden sich die Meringer nur ungern erinnern: Mit 7:0 feierte der Gastgeber seinen höchsten Sieg in der Landesliga-Saison. Bereits am Freitag ist Trainer Hermann Rietzler mit seiner Mannschaft dann bei der SG Amberg/Wiedergeltingen zu Gast und am Sonntag geht es zu einem Blitzturnier nach Erkheim.

Martin Hennebach (links) und Andreas Fülla dürften sich besonders gerne an das letzte Gastspiel des SV Mering im 3C-Sportpark erinnern: Beim 7:0-Sieg der Landsberger traf Hennebach zweimal und Fülla sogar dreimal.


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Saisonauftakt Fußball im 3C-Sportpark 2018/19

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