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Nach einem halben Jahr in Oberweikertshofen wechselt er wieder  zu einem Heimatverein. Das hat nicht nur sportliche Gründe.

Er wurde ja schon im Herbst bei dem einen oder anderen Spiel der Landsberger Fußballer im 3C-Sportpark auf der Tribüne gesehen – nach der Winterpause steht er wieder im Kader des Landesliga-Spitzenreiters: Julian Birkner. Jetzt gab er seine Rückkehr gegenüber dem Landsberger Tagblatt bekannt.

Julian Birkner wechselte in der Winterpause zurück zum TSV Landsberg. Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Auch in Kempten geht der TSV Landsberg als Sieger vom Platz

Mit einem ungefährdeten 2:0-Sieg hat sich der TSV Landsberg in die Winterpause verabschiedet. Der Spitzenreiter der Fußball-Landesliga Südwest gewann das letzte Spiel des Jahres beim FC Kempten. Zum dritten Mal in Serie blieb der TSV ohne Gegentor.

Es war eine spannende Partie, die sich beide Teams auf Kunstrasen lieferten. Nach zehn Minuten hatte Landsberg gleich mehrfach die Chance zur Führung. Nach einem Eckball kam Rainer Storhas zum Abschluss, doch die Latte rettete für Kempten. Für die Gastgeber war das so etwas wie ein kleiner Weckruf – sie wurden stärker. Kurz vor der Pause reagierte TSV-Keeper Patrick Rösch, der in den vier Spielen zuvor lediglich ein Mal hinter sich greifen musste, mit einer Glanztat gegen Deniz Yilmaz. Beim Nachschuss rettete der Pfosten für Landsberg.

In dieser Situation hätte Kempten gerne einen Elfmeter gehabt, als Maximilian Wuttge im Strafraum zu Fall kam. Unser Foto zeigt von links: Muriz Salemovic, David Anzenhofer, Martin Hennebach, Jonas Meichelböck und Sebastian Bonfert. Bild: Erwin Hafner

Im letzten Spiel des Jahres muss der TSV Landsberg ins Allgäu

Auf ins letzte Gefecht des Jahres: Der TSV Landsberg bestreitet in der Fußball-Landesliga heute das letzte Spiel vor der Winterpause. Ab 14 Uhr ist der Spitzenreiter beim FC Kempten zu Gast. Das Duell lautet Aufsteiger gegen Absteiger.

Für Landsbergs Spielertrainer Muriz Salemovic und sein Team geht es nicht nur darum, das Jahr positiv abzuschließen. Für ihn selbst wird es am heutigen Samstag eine Reise in die eigene Vergangenheit. Vor einem Jahrzehnt spielte er für eine knappe Saison beim FCK in der Bayernliga. Die Allgäuer haben eine schwierige Phase hinter sich, sind zuletzt aber zweimal aufgestiegen. „Es freut mich für die Stadt, dass es wieder bergauf geht. Das muss man erst einmal schaffen, zweimal in Folge aufzusteigen“, sagt Salemovic. Er hat engen und guten Kontakt zu seinem Kemptener Kollegen Matthias Jörg, den er regelmäßig mit brandheißen Infos zum nächsten Gegner auf dem Laufenden hält.

David Anzenhofer wechselte zusammen mit Muriz Salemovic vom FC Memmingen zum TSV Landsberg. Dass er nun zwei Ligen tiefer spielt, ist für ihn alles andere als ein Abstieg.

Er kommt auf die Minute pünktlich zum Interview. Er ist top-gekleidet und man merkt schnell, warum ihn Trainer Muriz Salemovic (30), sein ehemaliger Mannschaftskamerad, gleich zum Kapitän der Landesliga-Fußballer des TSV Landsberg gemacht hat. Ihn, David Anzenhofer (24), den Neuzugang vom FC Memmingen. Einen Innenverteidiger, der immer vorangeht, der Präsenz auf dem Platz zeigt. Mit dem man nicht nur über Fußball sprechen kann und der ganz klar sagt: „Ich kann nicht verlieren.“Die 0:1-Niederlage gegen seinen Ex-Club Gundelfingen Anfang des Monats war deshalb besonders schlimm: „Ich war so angefressen, dass ich nicht ansprechbar war.“

Gleich ist der Ball weg: David Anzenhofer (rechts) ist eine Bank in der Landsberger Innenverteidigung. Aber der Kapitän hat sich auch als Scharfschütze vom Elfmeterpunkt einen Namen gemacht – in der laufenden Saison hat er noch keinen Strafstoß verschossen. Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Trotzdem gehen die Fußballer des TSV Landsberg in Gilching nicht leer aus. Ein Ziel können Muriz Salemovic und sein Team jetzt aber nicht mehr erreichen.

Zuletzt ein 7:0-Sieg, jetzt ein mageres 0:0-Unentschieden – in Gilching gelang dem TSV Landsberg zwar kein Tor, aber man kassierte auch keins. Mit dem einen Punkt dürfte Spielertrainer Muriz Salemovic gut leben können, auch wenn die 50-Punkte-Marke nun vor der Pause nicht mehr geknackt werden kann. 46 Zähler hat der Tabellenführer der Landesliga Südwest auf dem Konto, ein Spiel am kommenden Samstag in Kempten steht noch aus.

Trotz des torlosen Unentschieden in Gilching ist Landsbergs Spielertrainer  Muriz Salemovic (rechts) nicht unzufrieden. Bild: Julian Leitenstorfer

Landsbergs Trainer Muriz Salemovic will den Zuschauern im letzten Heimspiel etwas bieten. Das gelingt den Fußballern gegen Mering eindrucksvoll.

Eine Klasse besser präsentierten sich die Fußballer des TSV Landsberg im letzten Heimspiel 2018 als ihr Gast vom SV Mering – mindestens eine Klasse besser. Für das 0:1 in Gundelfingen, das erste Spiel, in dem der Landesligist kein Tor erzielt hatte, ließ man die Meringer büßen: Mit 7:0 feierte die Elf von Spielertrainer Muriz Salemovic ein Schützenfest. Aber nicht nur die Anzahl der Tore machte das Spiel für die knapp 300 Zuschauer sehenswert, auch wie diese herausgespielt worden waren.

Landsberg jubelt - Mering ist am Boden: Mit 7:0 gewann der TSV sein letztes Heimspiel in diesem Jahr. Die Tore für den TSV Landsberg erzielten Andreas Fülla (3), Martin Hennebach (2), Muriz Salemovic und Manuel Detmar. Bild: Julian Leitenstorfer

Der TSV Landsberg ist zum vorletzten Landesliga-Spiel in diesem Jahr in Gilching zu Gast. Die 50-Punkte-Marke kann noch geknackt werden

Das vorletzte Punktspiel steht für die Landesliga-Fußballer des TSV Landsberg auf dem Programm. Am Sonntag sind Spielertrainer Muriz Salemovic und sein Team beim TSV Gilching zu Gast. Beginn ist um 15 Uhr. Auch Salemovic ist froh, wenn die Herbstserie beendet ist: „Man merkt auch im Training, dass es zäh wird“, sagt er, aber jetzt sei es absehbar: „Noch neun Tage und zwei Trainings.“

Martin Hennebach (links) erzielte beim 7:0-Erfolg gegen Mering zwei Treffer, Andreas Fülla (rechts) sogar drei. Auch in Gilching wollen die Landsberger ihre Torbilanz ausbauen. Bild: Julian Leitenstorfer


Saisonauftakt im 3C-Sportpark 2018/19

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