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Nach der 0:3-Heimpleite gegen Schwabmünchen rutscht der TSV in der Bayernliga auf einen Abstiegsplatz. Das Auftreten der Gastgeber lässt nicht viel Hoffnung.

Es ist so weit: Die Bayernliga-Fußballer des TSV Landsberg befinden sich auf einem direkten Abstiegsplatz. Nach der 0:3-Niederlage gegen den TSV Schwabmünchen ist der SB Traunstein dank des 3:1-Erfolgs gegen Wolfratshausen an den Landsbergern vorbeigezogen.

Damit nicht genug, denn auch Schlusslicht Kornburg ist aufgrund eines 3:1-Sieges auf zwei Punkte an die Landsberger herangekommen – und hat noch ein Nachholspiel zu bestreiten. Angesichts des Auftretens der Landsberger beim Heimspiel in Schwabmünchen dürften nur noch große Optimisten an eine Rettung glauben. Neun Punkte beträgt der Rückstand auf Ismaning, das mit 39 Punkten den 13. Platz belegt, der den direkten Klassenerhalt bedeutet, zwei Punkte auf Traunstein und den Relegationsplatz, aber nur mehr vier Spiele haben die Landsberger zu absolvieren.

Der nächste bittere Nachmittag für die Fußballer des TSV Landsberg (links Alexander Buschel, rechts Andreas Beinhofer und Keeper Philipp Beigl): Nach der 0:3-Niederlage zu Hause gegen Schwabmünchen sind sie auf einen Abstiegsplatz gerutscht.
Bild: Thorsten Jordan

Das Derby gegen Schwabmünchen wird für TSV-Trainer Guido Kandziora aus mehreren Gründen zu einer besonderen Partie.

Eines steht fest: Nach dem Spiel ist für Guido Kandziora das Thema Fußball für die nächsten Stunden erst mal abgehakt. Der Landsberger Trainer feiert am heutigen Samstag seinen 50. Geburtstag sowie den Geburtstag seiner Tochter. „Nach dem Spiel gehe ich mit meiner Familie und meinen Freunden schön essen“, kündigt er an. Ein Sieg seiner Mannschaft im Derby gegen Schwabmünchen würde dieser Feier noch das besondere Etwas geben. Um 14 Uhr beginnt das Derby im 3C-Sportpark, bei dem es für die Landsberger um den Verbleib in der Bayernliga geht, den die Gäste (44 Punkte) schon fast sicher haben.

Landsberg kämpft sich in Wolfratshausen nach einem 0:2-Rückstand auf 2:2 ran und verliert doch. Neben der Niederlage schmerzen zwei Rote Karten.

Keine Punkte, den direkten Vergleich verloren und zwei Spieler Rot-gesperrt: Für den TSV Landsberg hätte es in Wolfratshausen kaum schlechter laufen können. Am Ende setzten sich die Gastgeber mit 4:2 durch und schicken die Landsberger mit großen Sorgenfalten nach Hause. Inzwischen ist der Abstand auf einen Platz, der den direkten Klassenerhalt in der Bayernliga bedeutet, auf sechs Punkte angewachsen – eigentlich sieben, da Landsberg im direkten Vergleich hinter dem TSV 1860 München II (36 Punkte) hinten liegt.

Fast eine Halbzeit lang spielt der TSV Landsberg in Neumarkt in Überzahl. Trotzdem spielt der Fußball-Bayernligist nur 0:0 - und die Konkurrenz punktet.

Der Rückstand auf den wichtigen 13. Tabellenplatz ist gewachsen: Nach dem torlosen Unentschieden in Neumarkt haben die Landsberger Bayernliga-Fußballer nun vier Zähler Abstand zum rettenden Ufer. Inzwischen ist Hankofen auf diesen 13. Platz geklettert – und hat ein Spiel weniger absolviert als die Landsberger. Auch wenn die TSVler nach der bitteren 0:3-Niederlage am Mittwoch in Kirchanschöring wieder einen Punkt geholt haben – wirklich weiterhelfen kann dieser Zähler nicht.

Im Gegenteil: Durch den 1:0-Sieg des Vorletzten Traunstein gegen Pullach sitzen die Aufsteiger den Landsbergern im Nacken. Denn auch Traunstein hat noch ein Spiel mehr zu absolvieren als die Landsberger. Die Situation hat sich trotz des 0:0 also eher verschärft.

Für Martin Hennebach (rechts) und den TSV Landsberg gab es in Neumarkt nur ein Unentschieden. Angesichts der Ergebnisse der Konkurrenten hilft dem TSV dieser Punktgewinn nicht wirklich weiter.

Bayernliga Der Landsberger Trainer Guido Kandziora hofft auf eine Revanche seiner Mannschaft in Neumarkt. Dazu müssen sich die Spieler aber an einige Tugenden erinnern

Landsberg Ein Auf und Ab präsentieren die Landsberger Fußballer seit Ende der Winterpause. Behalten sie den Kurs bei, müsste nach der bitteren 0:3-Pleite zu Hause gegen Kirchanschöring am Dienstag am heutigen Samstag in Neumarkt wieder ein gutes Spiel folgen. „Ich will, dass sich die Spieler als echte Kerle präsentieren“, fordert jedenfalls Landsbergs Trainer Guido Kandziora. Die 2:3-Heimniederlage gegen Neumarkt liegt, nachdem das Spiel mehrmals verschoben worden war, noch nicht lange zurück und „wir haben sie nicht vergessen“, so der Landsberger Trainer, der sich eine Revanche dafür von seiner Mannschaft wünscht.

Landsbergs Torhüter Philipp Beigl hat seine Sperre abgesessen und wird am heutigen Samstag in Neumarkt wieder spielen. Archivfoto: Julian Leitenstorfer

Bayernliga Nach einer enttäuschenden Leistung unterliegt der TSV Landsberg dem SV Kirchanschöring mit 0:3. Die Niederlage ist für die Heimelf doppelt bitter

Landsberg Aus Landsberger Sicht war es schade, dass die Gewitterwolken gestern Abend am Stadion vorbeizogen: Mit 0:3 musste sich der TSV dem SV Kirchanschöring nach einer desolaten Leistung geschlagen geben. Obwohl die Landsberger zur Pause nur 0:1 zurücklagen, konnte man bereits kaum mehr an eine Wende in diesem Spiel glauben – einzig eine Gewitter mit Abbruch hätte den Hausherren eine neue Chance bescheren können. So aber hielt das Wetter – und Landsberg ging unter.

Der Anfang vom Ende: Keeper Leon Veliu (am Boden Alexander Buschel) holt nach dem 1:0-Treffer von Kirchanschöring den Ball aus dem Tor. Noch zwei Mal trafen die Gäste und siegten verdient mit 3:0. Damit verliert der TSV Landsberg im Kampf um den Klassenerhalt wieder an Boden. Foto: Julian Leitenstorfer

Bayernliga Gegen Dachau zeigt der TSV Landsberg eine sehr engagierte Leistung. Eine Unaufmerksamkeit kurz vor Schluss bringt das Team um seine Früchte. Bereits am Dienstag steht das nächste Spiel auf dem Programm

Landsberg Einen Moment nicht aufgepasst, und die Fußballer des TSV Landsberg haben sich um die Früchte ihrer Arbeit gebracht. Gegen den TSV Dachau zeigte die Mannschaft von Trainer Guido Kandziora eine sehr ansprechende Leistung, war eigentlich die bessere Mannschaft und musste sich dann doch mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Nach der 1:5-Klatsche in Rain hat sich das Team damit rehabilitiert, aber die zwei verschenkten Zähler tun im Kampf um den Klassenerhalt richtig weh.

Julian Birkner (vorne) leitete den Spielzug zur 1:0-Führung durch Andreas Fülla ein. Doch in der 82. Minute kassierten die Landsberger doch noch den Ausgleichstreffer der Dachauer. Foto: Julian Leitenstorfer


Pressekonferenz: TSV Landsberg - TSV Schwabm. 0-3

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