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Im Vorbereitungsspiel muss sich die Elf von Muriz Salemovic mit 1:5 geschlagen geben. Der Trainer sieht auch gute Ansätze.

„Zumindest haben wir ein Tor geschossen“, lautet das Fazit von TSV-Trainer Muriz Salemovic nach dem 1:5 im Test gegen den FCAII. Zu Beginn hätten sich seine Fußballer schwergetan, was angesichts der eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten verständlich sei. „Aber nach der Pause hatten wir 20 Minuten, in denen wir sehr stark gespielt haben, und darauf kann man aufbauen“, so der TSV-Coach. Vor der Pause habe er einiges ausprobiert, was dem Regionalligisten viele Chancen eingebracht habe.

Im Testspiel gegen den Regionalligisten FC Augsburg II unterlagen Landsbergs Spielertrainer Muriz Salemovic und sein Team mit 1:5. Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Der Landesliga-Spitzenreiter hat sein erstes Testspiel absolviert. Im Training probieren die Landsberger etwas Neues aus.

Mit einem Unentschieden endete das erste Testspiel im neuen Jahr für die Fußballer des TSV Landsberg. Auf dem Kunstrasenplatz in Fürstenfeldbruck trat der Tabellenführer der Landesliga gegen den Ligakonkurrenten SV Mering (8.) an – mit einem 2:2 endete die Partie. „Das Ergebnis ist nicht so wichtig, wir wollten einfach wieder mal mit dem Ball Spaß haben“, meinte TSV-Trainer Muriz Salemovic nach dem Spiel. Bis zur 70. Minute führten die Landsberger durch Tore von Salemovic und Rückkehrer Qendrim Beqiri, doch in der letzten Viertelstunde ließ die Kraft nach und Mering schaffte noch den Ausgleich durch Wiedemann (Elfmeter) und Utz.

Für Salemovic kein Beinbruch. „Wir haben am Donnerstag und Freitag so hart trainiert, wenn da in den letzten 20 Minuten nicht alle platt gewesen wären, hätten wir was falsch gemacht.“ So standen am Freitag nicht nur Sprints im Schnee auf dem Plan, sondern auch Zirkeltraining. Die zweieinhalb Stunden Training machten sich dann bemerkbar.

Nach einem halben Jahr in Oberweikertshofen wechselt er wieder  zu einem Heimatverein. Das hat nicht nur sportliche Gründe.

Er wurde ja schon im Herbst bei dem einen oder anderen Spiel der Landsberger Fußballer im 3C-Sportpark auf der Tribüne gesehen – nach der Winterpause steht er wieder im Kader des Landesliga-Spitzenreiters: Julian Birkner. Jetzt gab er seine Rückkehr gegenüber dem Landsberger Tagblatt bekannt.

Julian Birkner wechselte in der Winterpause zurück zum TSV Landsberg. Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Auch in Kempten geht der TSV Landsberg als Sieger vom Platz

Mit einem ungefährdeten 2:0-Sieg hat sich der TSV Landsberg in die Winterpause verabschiedet. Der Spitzenreiter der Fußball-Landesliga Südwest gewann das letzte Spiel des Jahres beim FC Kempten. Zum dritten Mal in Serie blieb der TSV ohne Gegentor.

Es war eine spannende Partie, die sich beide Teams auf Kunstrasen lieferten. Nach zehn Minuten hatte Landsberg gleich mehrfach die Chance zur Führung. Nach einem Eckball kam Rainer Storhas zum Abschluss, doch die Latte rettete für Kempten. Für die Gastgeber war das so etwas wie ein kleiner Weckruf – sie wurden stärker. Kurz vor der Pause reagierte TSV-Keeper Patrick Rösch, der in den vier Spielen zuvor lediglich ein Mal hinter sich greifen musste, mit einer Glanztat gegen Deniz Yilmaz. Beim Nachschuss rettete der Pfosten für Landsberg.

In dieser Situation hätte Kempten gerne einen Elfmeter gehabt, als Maximilian Wuttge im Strafraum zu Fall kam. Unser Foto zeigt von links: Muriz Salemovic, David Anzenhofer, Martin Hennebach, Jonas Meichelböck und Sebastian Bonfert. Bild: Erwin Hafner

Im letzten Spiel des Jahres muss der TSV Landsberg ins Allgäu

Auf ins letzte Gefecht des Jahres: Der TSV Landsberg bestreitet in der Fußball-Landesliga heute das letzte Spiel vor der Winterpause. Ab 14 Uhr ist der Spitzenreiter beim FC Kempten zu Gast. Das Duell lautet Aufsteiger gegen Absteiger.

Für Landsbergs Spielertrainer Muriz Salemovic und sein Team geht es nicht nur darum, das Jahr positiv abzuschließen. Für ihn selbst wird es am heutigen Samstag eine Reise in die eigene Vergangenheit. Vor einem Jahrzehnt spielte er für eine knappe Saison beim FCK in der Bayernliga. Die Allgäuer haben eine schwierige Phase hinter sich, sind zuletzt aber zweimal aufgestiegen. „Es freut mich für die Stadt, dass es wieder bergauf geht. Das muss man erst einmal schaffen, zweimal in Folge aufzusteigen“, sagt Salemovic. Er hat engen und guten Kontakt zu seinem Kemptener Kollegen Matthias Jörg, den er regelmäßig mit brandheißen Infos zum nächsten Gegner auf dem Laufenden hält.

David Anzenhofer wechselte zusammen mit Muriz Salemovic vom FC Memmingen zum TSV Landsberg. Dass er nun zwei Ligen tiefer spielt, ist für ihn alles andere als ein Abstieg.

Er kommt auf die Minute pünktlich zum Interview. Er ist top-gekleidet und man merkt schnell, warum ihn Trainer Muriz Salemovic (30), sein ehemaliger Mannschaftskamerad, gleich zum Kapitän der Landesliga-Fußballer des TSV Landsberg gemacht hat. Ihn, David Anzenhofer (24), den Neuzugang vom FC Memmingen. Einen Innenverteidiger, der immer vorangeht, der Präsenz auf dem Platz zeigt. Mit dem man nicht nur über Fußball sprechen kann und der ganz klar sagt: „Ich kann nicht verlieren.“Die 0:1-Niederlage gegen seinen Ex-Club Gundelfingen Anfang des Monats war deshalb besonders schlimm: „Ich war so angefressen, dass ich nicht ansprechbar war.“

Gleich ist der Ball weg: David Anzenhofer (rechts) ist eine Bank in der Landsberger Innenverteidigung. Aber der Kapitän hat sich auch als Scharfschütze vom Elfmeterpunkt einen Namen gemacht – in der laufenden Saison hat er noch keinen Strafstoß verschossen. Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Trotzdem gehen die Fußballer des TSV Landsberg in Gilching nicht leer aus. Ein Ziel können Muriz Salemovic und sein Team jetzt aber nicht mehr erreichen.

Zuletzt ein 7:0-Sieg, jetzt ein mageres 0:0-Unentschieden – in Gilching gelang dem TSV Landsberg zwar kein Tor, aber man kassierte auch keins. Mit dem einen Punkt dürfte Spielertrainer Muriz Salemovic gut leben können, auch wenn die 50-Punkte-Marke nun vor der Pause nicht mehr geknackt werden kann. 46 Zähler hat der Tabellenführer der Landesliga Südwest auf dem Konto, ein Spiel am kommenden Samstag in Kempten steht noch aus.

Trotz des torlosen Unentschieden in Gilching ist Landsbergs Spielertrainer  Muriz Salemovic (rechts) nicht unzufrieden. Bild: Julian Leitenstorfer


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