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Landsbergs Trainer Muriz Salemovic will den Zuschauern im letzten Heimspiel etwas bieten. Das gelingt den Fußballern gegen Mering eindrucksvoll.

Eine Klasse besser präsentierten sich die Fußballer des TSV Landsberg im letzten Heimspiel 2018 als ihr Gast vom SV Mering – mindestens eine Klasse besser. Für das 0:1 in Gundelfingen, das erste Spiel, in dem der Landesligist kein Tor erzielt hatte, ließ man die Meringer büßen: Mit 7:0 feierte die Elf von Spielertrainer Muriz Salemovic ein Schützenfest. Aber nicht nur die Anzahl der Tore machte das Spiel für die knapp 300 Zuschauer sehenswert, auch wie diese herausgespielt worden waren.

Landsberg jubelt - Mering ist am Boden: Mit 7:0 gewann der TSV sein letztes Heimspiel in diesem Jahr. Die Tore für den TSV Landsberg erzielten Andreas Fülla (3), Martin Hennebach (2), Muriz Salemovic und Manuel Detmar. Bild: Julian Leitenstorfer

Der TSV Landsberg ist zum vorletzten Landesliga-Spiel in diesem Jahr in Gilching zu Gast. Die 50-Punkte-Marke kann noch geknackt werden

Das vorletzte Punktspiel steht für die Landesliga-Fußballer des TSV Landsberg auf dem Programm. Am Sonntag sind Spielertrainer Muriz Salemovic und sein Team beim TSV Gilching zu Gast. Beginn ist um 15 Uhr. Auch Salemovic ist froh, wenn die Herbstserie beendet ist: „Man merkt auch im Training, dass es zäh wird“, sagt er, aber jetzt sei es absehbar: „Noch neun Tage und zwei Trainings.“

Martin Hennebach (links) erzielte beim 7:0-Erfolg gegen Mering zwei Treffer, Andreas Fülla (rechts) sogar drei. Auch in Gilching wollen die Landsberger ihre Torbilanz ausbauen. Bild: Julian Leitenstorfer

Letztes Heimspiel für den TSV Landsberg in diesem Jahr. Im Derby gegen Mering wartet auf den Schiedsrichter wohl viel Arbeit.

Drei Spiele hat der TSV Landsberg noch vor der Winterpause und 42 Punkte: Um die 50-Punkte-Marke zu knacken, die Trainer Muriz Salemovic als Ziel ausgegeben hat, müssen also drei Siege her. Bereits am Samstag wird sich zeigen, ob auch dieses Ziel erreicht werden kann. Dann haben die Landsberger zum letzten Heimspiel in diesem Jahr den SV Mering zu Gast. Beginn ist um 16 Uhr im 3C-Sportpark.

Einwurf zum letzten Heimspiel: Martin Hennebach steht Landsbergs Trainer Salemovic gegen Mering am Samstag wieder zur Verfügung. Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Zum ersten Mal in dieser Landesliga-Saison treffen die Fußballer des TSV Landsberg nicht. Das kostet die Salemovic-Elf in Gundelfingen drei Zähler. Schlechte Nachrichten gab es schon vor dem Spiel.

Am 19. Spieltag der Landesliga Südwest ist es passiert: Der TSV Landsberg hat zum ersten Mal in der Punktrunde kein Tor erzielt – und so reichte Gastgeber Gundelfingen ein Treffer, um die drei Punkte einzufahren. Und diesen einen Treffer der Gastgeber haben die Landsberger wieder einmal vorbereitet: Ein verunglückter Rückpass zu Patrick Rösch, der erneut im Landsberger Tor stand, sorgte für die große Chance, die sich FCG-Stürmer Jonas Schneider nicht entgehen ließ (56.).

Diesmal müssen die Landsberger (im Bild Janis Danke) den vergebenen Chancen nachtrauern: In Gundelfingen war es das erste Mal in dieser Saison, dass der TSV kein Tor erzielt hat – und das rächte sich.
Bild: Thorsten Jordan

Der Gastgeber des TSV Landsberg setzte sich in Garmisch mit 5:0 durch. Das gibt zu denken

Am Sonntag dürfte sich für Fußball-Fans ein Ausflug nach Gundelfingen rentieren. „Ich bin mir sicher, das wird ein spannendes und gutes Landesliga-Spiel“, sagt Muriz Salemovic, der mit dem TSV Landsberg ab 14 Uhr beim FC Gundelfingen zu Gast ist. „Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die selbstbewusst auftreten und Offensivpower haben.“ Dabei spielt es keine Rolle, dass in diesem Fall der Vorletzte den Tabellenführer empfängt: Gundelfingen hat zuletzt zwei richtige Ausrufezeichen gesetzt.

Mit 5:0 hat der FC Gundelfingen sein Nachholspiel in Garmisch gewonnen. Dieses Ergebnis hat auch Landsbergs Spielertrainer Muriz Salemovic (vorne) erst mal geschockt. Am Sonntag ist der TSV beim FCG zu Gast.

Im Feld hatte der neue Torhüter bereits für den TSV Landsberg gespielt. Gegen Geretsried durfte er zum ersten Mal auf seiner angestammten Position ran.

Mit dem 2:0-Sieg gegen Geretsried feiert der TSV Landsberg nicht nur einen gelungenen Start in die Rückrunde, auch Patrick Rösch durfte sich über eine gelungene Premiere freuen. Im Feld war der neue Keeper des TSV ja schon mal zum Einsatz gekommen, diesmal stand er erstmals im Kasten des TSV – und blieb ohne Gegentor.

In der ersten Halbzeit war das nicht weiter schwer – ein einziges Mal war Patrick Rösch wirklich gefragt – und zur Stelle gewesen. In der 10. Spielminute hatte Geretsried einen guten Konter gesetzt, ansonsten spielte nur der TSV Landsberg. Ein ums andere Mal kamen die Hausherren gefährlich vor das Tor von Geretsried, aber Sebastian Untch im Tor der Gäste war nicht zu überwinden. Oder die Linienrichter hatten etwas dagegen – immer wieder wurden gute Chancen wegen Abseits abgepfiffen.

Für Patrick Rösch, den Neuzugang im Landsberger Tor, war der 2:0-Sieg gegen Geretsried eine perfekte Premiere im Tor. Gegen Egg war er ja bereits als Spieler in den Schlussminuten einmal eingewechselt worden. Bild: Julian Leitenstorfer

Mit einem Kraftakt in der zweiten Halbzeit sichern sich die Landsberger Fußballer noch ein 2:2-Unentschieden. Damit ist die Mannschaft von Spielertrainer Muriz Salemovic Halbzeitmeister.

Was mag sich Sven Kresin alles notiert haben? Der frühere Trainer des TSV Landsberg, der zuletzt auch als Spieler ins Gespräch gebracht worden war, verfolgte die Partie zwischen dem TSV und Kaufbeuren sehr aufmerksam. Am Ende sprang mit dem 2:2 für die Gastgeber zwar ein weiterer Punkt raus – trotzdem war es unglücklich für die Landsberger, da sie die besseren Chancen hatten.

Zwei Treffer werden nicht gegeben

Entgegen der Ankündigung von Spielertrainer Muriz Salemovic standen die Landsberger schon in der Anfangsphase sehr hoch, störten die Gäste früh, und das Konzept schien aufzugehen, denn schon in der 6. Minute versenkte Martin Hennebach den Ball im Tor der Gäste, der Treffer wurde aber wegen Abseits nicht gegeben. Und der TSV machte weiter Druck, mit schönen Spielzügen kam man immer wieder gut in den Strafraum, war aber zu zögerlich im Abschluss.

Die Gäste, bei denen mit Maximilian Süli, Lukas Greif und Simon Ried auch drei Spieler aus dem Landkreis dabei waren, machten in der 11. Minute erstmals auf sich aufmerksam, TSV-Keeper Frank Schmitt war aber auf dem Posten. Nur sieben Minuten später schien endlich die Führung für den TSV da zu sein, wieder war es eine sehenswerte Kombination, nach der aber auch Andreas Fülla im Abseits stand – auch sein Treffer wurde nicht gegeben.


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