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Im Spitzenspiel setzten sich die Landsberger Fußballer beim Tabellenzweiten Neuburg mit 2:0 durch. Die lange Anreise von Kevin Gutia hat sich dabei ausgezahlt.

Nach dem Schlusspfiff feierten die Landsberger: „Spitzenreiter, Spitzenreiter“ riefen sie im Spielerkreis. Mit 2:0 setzte sich die Mannschaft von Spielertrainer Muriz Salemovic beim Tabellenführer Neuburg durch, zieht damit an Punkten gleich und aufgrund des direkten Vergleichs an den Gastgebern vorbei auf Platz 1 der Landesliga Südwest.

Kevin Gutia (rechts) erzielte das entscheidende 2:0 für den TSV. In Führung gebracht hatte wieder einmal Charly Fülla die Landsberger. Bild: Margit Messelhäuser

Der TSV Landsberg ist am Samstag in Neuburg zu Gast. Der Tabellenzweite muss beim Spitzenreiter wieder auf mehrere Spieler verzichten. Aber es gibt auch gute Nachrichten.

„Dieses Spitzenspiel findet zu einem ganz blöden Zeitpunkt statt“, sagt Landsbergs Trainer Muriz Salemovic. Am heutigen Samstag ist er mit seinem Team beim VfR Neuburg, dem Spitzenreiter der Landesliga Südwest, zu Gast und könnte mit einem Sieg an Punkten zu den Neuburgern aufschließen. Doch unter den gegebenen Umständen wäre Salemovic schon mit einem Punkt zufrieden. „Wir werden das Spiel sicher nicht herschenken“, verspricht der Spielertrainer des TSV, aber angesichts der nächsten Hiobsbotschaft, die ihn unter der Woche erreicht hat, ist sein Optimismus sehr gedämpft.

Der Landsberger Spielertrainer blickt angesichts der vielen Ausfälle sorgenvoll auf das Spitzenspiel seiner Mannschaft in Neuburg am Samstag. Bild: Julian Leitenstorfer

Beim 3:1-Erfolg gegen IllertissenII überzeugt der TSV Landsberg auch spielerisch. Dabei muss Spielertrainer Muriz Salemovic schon vor der Pause einen weiteren Rückschlag verkraften.

Drei Punkte sind da – aber ein weiterer Spieler ist verletzt. Das 3:1 des TSV Landsberg gegen IllertissenII sorgte nicht nur für Freude. Mit Bastian Gilg muss Landsbergs Spielertrainer Muriz Salemovic den nächsten auf die Absentenliste setzten, bereits in der 41. Minute musste er verletzt raus. Ersetzt wurde Gilg durch Ardian Kelmendi, der erneut eine gute Leistung zeigte.

Dafür hat sich Andreas „Charly“ Fülla nach seinen Rückenbeschwerden in Bestform zurückgemeldet: Zwei Treffer erzielte er selbst, den dritten hatte er mit vorbereitet. Überhaupt zeigten sich die Landsberger sehr engagiert und spielfreudig, sodass der Sieg absolut in Ordnung geht.

Philipp Siegwart (links) brachte den TSV Landsberg gegen IllertissenII mit 1:0 in Führung. Diesen Treffer hatte Charly Fülla (rechts) mit vorbereitet – die weiteren zum 3:1-Sieg erzielte er selbst. Bild: Thorsten Jordan

Nach seinem Rücktritt in Oberweikertshofen ist Sven Kresin beim Ex-Klub im Gespräch. Warum ein Aufstieg in die Bayernliga beim TSV nicht oberste Priorität hat.

Kommt der frühere Landsberger Trainer Sven Kresin wieder nach Landsberg, und zwar als Spieler? Ganz unmöglich sei es nicht, sagt Muriz Salemovic, der aktuelle Spielertrainer des Landesligisten. Angesichts der derzeitigen Personalnot wäre der 42-jährige Ex-Profi für ihn eine Option. Denn auch am Samstag, wenn ab 14 Uhr die IllertissenII im 3C-Sportpark zu Gast ist, stellt sich die Mannschaft praktisch von selbst auf.

Sven Kresin hat den TSV Landsberg als Trainer in die Bayernliga geführt. Zuletzt trainierte er den Landesligisten Oberweikertshofen, warf da aber vor Kurzem das Handtuch. Sein Spielerpass ist noch in Landsberg. Gibt es ein Comeback auf dem Platz. Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Der TSV Landsberg setzt sich in Oberweikertshofen mit 5:0 durch. Beim Schlusslicht der Landesliga zeigt die Mannschaft von Trainer Salemovic wieder die gewohnte Qualität.

Eigentlich war das Spiel schon nach 37 Minuten entschieden. Da traf nämlich Felix Mailänder zum 3:0 für den TSV Landsberg. Dass der Sieg beim Landesliga-Schlusslicht Oberweikertshofen am Ende mit 5:0 noch deutlicher ausfiel, zeigt die Qualität des TSV Landsberg, der diesmal perfekt eingestellt dem Gastgeber keine Chance ließ.

Vor allem in der Defensive ließ der TSV gegen Oberweikertshofen nichts anbrennen: Gegen den Ball arbeitete er mit einer Fünferkette. Rainer Storhas, der wieder im Team war, rückte in die Innenverteidigung. Nur mit dem ersten Spielzug kam Oberweikertshofen zu einer Chance, danach übernahmen die Landsberger das Kommando. Diesmal waren wieder schöne Spielzüge zu sehen, nur beim Abschluss haperte es anfangs noch. Aber Landsberg blieb hartnäckig und das zahlte sich nach 19 Minuten aus.

Der Kapitän machte den Anfang: David Anzenhofer traf in Oberweikertshofen zur 1:0-Führung des TSV Landsberg. Die weiteren Tore erzielten Philipp Siegwart, Felix Mailänder, Trainer Muriz Salemovic und Jonas Meichelböck. Bild: Margit Messelhäuser

Die Landsberger treten am Samstag in Oberweikertshofen an. Rainer Storhas ist wieder dabei, doch Trainer Muriz Salemovic muss auf einige andere Spieler verzichten

Gute Zeiten – schlechte Zeiten, oder im Falle des TSV Landsberg: Gute Nachrichten – schlechte Nachrichten. Die schlechteste überhaupt ist wohl die von Manuel Detmar. Der Torjäger der Landsberger wird lange ausfallen, im schlimmsten Fall das ganze Jahr. Aber es gibt auch die gute, nämlich dass Rainer Storhas wieder dabei sein wird, wenn Trainer Muriz Salemovic am heutigen Samstag mit seinem Team in Oberweikertshofen gastiert. Anpfiff ist um 16 Uhr.

Zu einem Wiedersehen mit seinem früheren Coach wird es für Salemovic nicht kommen: Wie berichtet hat Sven Kresin unter der Woche bei Oberweikertshofen hingeschmissen. Nach der 0:2-Niederlage in Mering war Kresin zurückgetreten. Die Wende konnte der SCO dennoch nicht einleiten – am Mittwoch unterlag das Team gegen Olching mit 0:1.

Nach den Flitterwochen ist Rainer Storhas (links) wieder dabei, wenn die Landsberger am Samstag in Oberweikertshofen spielen. Archivfoto: Thorsten Jordan

Der TSV kommt gegen Olching einfach nicht in Tritt. Diese Niederlage kostet den TSV Landsberg auch die Tabellenführung in der Landesliga.

Jetzt hat es den TSV Landsberg auch zu Hause erwischt: Mit 1:2 mussten sich Spielertrainer Muriz Salemovic und sein Team dem SC Olching geschlagen geben. Auch wenn ein bisschen Pech im Spiel war, insgesamt war es ein schwacher Auftritt der Landsberger gegen taktisch gut eingestellte Gäste.

An den drei Ausfällen (Detmar, Storhas, Gutia) kann man die Niederlage nicht festmachen, diesmal konnten nur wenige Spieler des TSV ihr Potenzial abrufen. Die Niederlage kostet die Landsberger auch die Tabellenführung. Erfreulich war die Rückkehr von Philipp Siegwart, der einige gute Szenen hatte.

Janis Danke und seine Teamkollegen hatten gegen Olching das Nachsehen: Mit 1:2 unterlag der TSV Landsberg, kassierte damit die erste Heimniederlage in dieser Saison und muss die alleinige Tabellenführung Neuburg überlassen. Bild: Thorsten Jordan


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