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Wenn David Anzenhofer zum Elfmeter antritt, ist der Ball drin. Er verrät seinen Trick

Sechs Mal bekam der TSV Landsberg in der bisherigen Landesligasaison einen Elfmeter zugesprochen. Jedes Mal trat David Anzenhofer an und versenkte den Ball. So auch am Wochenende im Topspiel gegen Ichenhausen. Sein sechster verwandelter Strafstoß bedeutet nicht nur Platz eins in der internen Torjägerwertung für den Innenverteidiger, sondern auch Rang zwei in der gesamten Liga. Wir haben nachgefragt beim 24-Jährigen, der zu Saisonbeginn vom Regionalligisten Memmingen kam.

„Ich hab’ mir einiges von einem Ex-Kollegen abgeschaut“, sagt Anzenhofer und meint damit Stefan Schimmer. Der ehemalige Memminger kickt mittlerweile in der 3. Liga für Unterhaching und gilt auch als sicherer Elfmeterschütze. „Ich nehme mir ein Eck vor und hau’ den Ball rein“, so David Anzenhofer lachend. Natürlich gehöre auch Glück dazu, so wie am Samstag gegen Ichenhausen. Keeper Liridon Rrecaj erahnte zwar die richtige Ecke, aber der Strafstoß war dermaßen platziert, dass es nichts zu halten gab. „Das ist Übungssache. Man muss einfach ruhig bleiben. Ich übe das auch im Training. Da sagen wir den Torhütern die Ecke vorher sogar und schießen dann platziert“, verrät der 1,92-Meter-Hüne.

David Anzenhofer räumt nicht nur als Innenverteidiger ab, sondern ist auch bester Torschütze des TSV Landsberg in der laufenden Saison. Der Kapitän verwandelte bislang sechs Strafstöße.

Eine souveräne erste Halbzeit, eine ziemlich öde zweite: Der TSV Landsberg schlägt Verfolger SC Ichenhausen mit 2:1.

Der TSV Landsberg hat das Spitzenspiel der Landesliga Südwest gegen den SC Ichenhausen mit 2:1 gewonnen. Die rund 420 Zuschauer sahen eine ordentliche erste Halbzeit, in der die Landsberger Fußballer eine komfortable 2:0-Führung herausspielten. Kevin Gutia (13.) und Kapitän David Anzenhofer per Foulelfmeter (32.) erzielten die beiden Treffer. Allerdings ließ der Tabellenzweite reihenweise gute Chancen liegen. Vom Tabellendritten war relativ wenig zu sehen.

Kevin Gutia (links) brachte den TSV Landsberg gegen Ichenhausen mit 1:0 in Führung. Am Ende gewann der Landesligist mit 2:1. Bild: Julian Leitenstorfer

Landsberg bestreitet heute das Topspiel gegen Ichenhausen. Wie hat der TSV die erste Saisonniederlage verkraftet? Bei den Gästen steht ein ehemaliger Spieler im Fokus.

Topspiel in der Landesliga Südwest: Wenn der TSV Landsberg heute auf den SC Ichenhausen trifft, bekommt es der Tabellenzweite mit dem Dritten zu tun. Dann wird geballte Offensivpower zu sehen sein. Landsberg (17 Tore) und Ichenhausen (15) stellen die besten Sturmreihen der ganzen Liga. Entscheidend dürfte in diesem Duell die Defensivarbeit sein. Anpfiff ist um 14 Uhr. Dann kommt es auch zum Wiedersehen mit einem ehemaligen Mitspieler.

Beim TSV Landsberg haben sie viele Jahre gemeinsam gejubelt. Diesmal treffen sie als Gegner aufeinander. Landsbergs Spielertrainer Muriz Salemovic (links) und Stefan Strohhofer, der mittlerweile bei Ichenhausen spielt. Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Die erste Saisonniederlage ist beim TSV Landsberg schnell aufgearbeitet

Schon wieder Wolfratshausen... Auch in der Landesliga setzt sich der Trend fort: Landsberg kann gegen den BCF (fast) nicht gewinnen. Bis auf einen Sieg in der vergangenen Abstiegssaison, in der beide Klubs noch Bayernliga spielten, gab es in den vergangenen Jahren fast nur Pleiten. Und dass der TSV nach fünf Siegen zum Auftakt ausgerechnet in Wolfratshausen beim 1:2 die erste Saisonniederlage kassierte, wirkte symptomatisch. Allerdings hält sich der Ärger über die erste Pleite in Grenzen und der Trainer gibt sich ziemlich selbstkritisch.

Auf dem Feld stand Muriz Salemovic in Wolfratshausen diesmal nicht. Der Spielertrainer des TSV Landsberg coachte nur von der Bank aus. Bild:Thorsten Jordan

Bei Angstgegner Wolfratshausen kassiert der TSV Landsberg die erste Saisonpleite. Warum Spielertrainer Muriz Salemovic trotzdem mit der Leistung seines Teams zufrieden ist

Es bleibt dabei: Der TSV Landsberg bleibt Lieblingsgegner des BCF Wolfratshausen. Die Mannschaft von Trainer Muriz Salemovic kassierte bei den Farchetern nach fünf Siegen am Stück die erste Saisonniederlage und büßte durch das 1:2 auch die Tabellenführung in der Fußball-Landesliga Südwest ein. In der Schlussviertelstunde wurde es richtig spannend, in der alle drei Treffer fielen. Kapitän David Anzenhofer wurde zum Pechvogel, machte seinen Schnitzer aber wieder wett.

Jetzt ist es also passiert: Am sechsten Spieltag kassierte der TSV Landsberg in der Fußball-Landesliga seine erste Pleite. Sebastian Bonfert & Co. verloren in Wolfratshausen mit 1:2. Bild:Thorsten Jordan

Gegen den noch ungeschlagenen Landesliga-Aufsteiger FC Kempten setzt sich die Mannschaft von Muriz Salemovic mit 4:0 durch. Der Trainer hat sich in der Aufstellung wieder etwas einfallen lassen.n.

Wer soll diesen TSV Landsberg schlagen? Eigentlich kann sich die Mannschaft von Muriz Salemovic nur selbst schlagen – wenn sie sich zu sicher werden sollte. Doch davon ist der TSV momentan noch meilenweit entfernt. Gegen den noch ungeschlagenen Aufsteiger FC Kempten lieferten die Landsberger eine tadellose Leistung ab und belohnten sich dafür mit einem 4:0-Sieg. Vor über 500 Zuschauern glänzten die Gastgeber erneut mit enormer Lauffreudigkeit, sehenswerten Spielzügen – und vier klasse herausgespielten Toren.

Die Landsberger Fußballer unterstreichen mit dem4:1-Erfolg gegen Gilching, dass die ersten Siege kein Zufall waren. Spielertrainer Salemovic sorgt für eine Überraschung.

Der TSV Landsberg bleibt in der Landesliga Südwest ohne Punktverlust. Mit einem hoch verdienten 4:1 setzte sich die Mannschaft von Spielertrainer Muriz Salemovic vor über 440 Zuschauern gegen den TSV Gilchig/Argelsried durch. Zweimal Manuel Detmar, David Anzenhofer und Jonas Meichelböck waren die Torschützen. Trotzdem gehört der Sieg allen elf Spielern der Startelf und den Einwechselspielern. Auch diesmal traten die Landsberger als eine Einheit auf, die mit ihrer zielstrebig offensiven Spielweise in allen Belangen überzeugte.

Auch nach dem vierten Spielt jubelten nur die Landsberger: Mit 4:1 setzte sich der TSV zu Hause vor über 440 Zuschauern gegen den TSV Gilching/Argelsried durch.
Bild: Julian Leitenstorfer


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