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David Anzenhofer wechselte zusammen mit Muriz Salemovic vom FC Memmingen zum TSV Landsberg. Dass er nun zwei Ligen tiefer spielt, ist für ihn alles andere als ein Abstieg.

Er kommt auf die Minute pünktlich zum Interview. Er ist top-gekleidet und man merkt schnell, warum ihn Trainer Muriz Salemovic (30), sein ehemaliger Mannschaftskamerad, gleich zum Kapitän der Landesliga-Fußballer des TSV Landsberg gemacht hat. Ihn, David Anzenhofer (24), den Neuzugang vom FC Memmingen. Einen Innenverteidiger, der immer vorangeht, der Präsenz auf dem Platz zeigt. Mit dem man nicht nur über Fußball sprechen kann und der ganz klar sagt: „Ich kann nicht verlieren.“Die 0:1-Niederlage gegen seinen Ex-Club Gundelfingen Anfang des Monats war deshalb besonders schlimm: „Ich war so angefressen, dass ich nicht ansprechbar war.“

Gleich ist der Ball weg: David Anzenhofer (rechts) ist eine Bank in der Landsberger Innenverteidigung. Aber der Kapitän hat sich auch als Scharfschütze vom Elfmeterpunkt einen Namen gemacht – in der laufenden Saison hat er noch keinen Strafstoß verschossen. Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Trotzdem gehen die Fußballer des TSV Landsberg in Gilching nicht leer aus. Ein Ziel können Muriz Salemovic und sein Team jetzt aber nicht mehr erreichen.

Zuletzt ein 7:0-Sieg, jetzt ein mageres 0:0-Unentschieden – in Gilching gelang dem TSV Landsberg zwar kein Tor, aber man kassierte auch keins. Mit dem einen Punkt dürfte Spielertrainer Muriz Salemovic gut leben können, auch wenn die 50-Punkte-Marke nun vor der Pause nicht mehr geknackt werden kann. 46 Zähler hat der Tabellenführer der Landesliga Südwest auf dem Konto, ein Spiel am kommenden Samstag in Kempten steht noch aus.

Trotz des torlosen Unentschieden in Gilching ist Landsbergs Spielertrainer  Muriz Salemovic (rechts) nicht unzufrieden. Bild: Julian Leitenstorfer

Landsbergs Trainer Muriz Salemovic will den Zuschauern im letzten Heimspiel etwas bieten. Das gelingt den Fußballern gegen Mering eindrucksvoll.

Eine Klasse besser präsentierten sich die Fußballer des TSV Landsberg im letzten Heimspiel 2018 als ihr Gast vom SV Mering – mindestens eine Klasse besser. Für das 0:1 in Gundelfingen, das erste Spiel, in dem der Landesligist kein Tor erzielt hatte, ließ man die Meringer büßen: Mit 7:0 feierte die Elf von Spielertrainer Muriz Salemovic ein Schützenfest. Aber nicht nur die Anzahl der Tore machte das Spiel für die knapp 300 Zuschauer sehenswert, auch wie diese herausgespielt worden waren.

Landsberg jubelt - Mering ist am Boden: Mit 7:0 gewann der TSV sein letztes Heimspiel in diesem Jahr. Die Tore für den TSV Landsberg erzielten Andreas Fülla (3), Martin Hennebach (2), Muriz Salemovic und Manuel Detmar. Bild: Julian Leitenstorfer

Der TSV Landsberg ist zum vorletzten Landesliga-Spiel in diesem Jahr in Gilching zu Gast. Die 50-Punkte-Marke kann noch geknackt werden

Das vorletzte Punktspiel steht für die Landesliga-Fußballer des TSV Landsberg auf dem Programm. Am Sonntag sind Spielertrainer Muriz Salemovic und sein Team beim TSV Gilching zu Gast. Beginn ist um 15 Uhr. Auch Salemovic ist froh, wenn die Herbstserie beendet ist: „Man merkt auch im Training, dass es zäh wird“, sagt er, aber jetzt sei es absehbar: „Noch neun Tage und zwei Trainings.“

Martin Hennebach (links) erzielte beim 7:0-Erfolg gegen Mering zwei Treffer, Andreas Fülla (rechts) sogar drei. Auch in Gilching wollen die Landsberger ihre Torbilanz ausbauen. Bild: Julian Leitenstorfer

Letztes Heimspiel für den TSV Landsberg in diesem Jahr. Im Derby gegen Mering wartet auf den Schiedsrichter wohl viel Arbeit.

Drei Spiele hat der TSV Landsberg noch vor der Winterpause und 42 Punkte: Um die 50-Punkte-Marke zu knacken, die Trainer Muriz Salemovic als Ziel ausgegeben hat, müssen also drei Siege her. Bereits am Samstag wird sich zeigen, ob auch dieses Ziel erreicht werden kann. Dann haben die Landsberger zum letzten Heimspiel in diesem Jahr den SV Mering zu Gast. Beginn ist um 16 Uhr im 3C-Sportpark.

Einwurf zum letzten Heimspiel: Martin Hennebach steht Landsbergs Trainer Salemovic gegen Mering am Samstag wieder zur Verfügung. Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Zum ersten Mal in dieser Landesliga-Saison treffen die Fußballer des TSV Landsberg nicht. Das kostet die Salemovic-Elf in Gundelfingen drei Zähler. Schlechte Nachrichten gab es schon vor dem Spiel.

Am 19. Spieltag der Landesliga Südwest ist es passiert: Der TSV Landsberg hat zum ersten Mal in der Punktrunde kein Tor erzielt – und so reichte Gastgeber Gundelfingen ein Treffer, um die drei Punkte einzufahren. Und diesen einen Treffer der Gastgeber haben die Landsberger wieder einmal vorbereitet: Ein verunglückter Rückpass zu Patrick Rösch, der erneut im Landsberger Tor stand, sorgte für die große Chance, die sich FCG-Stürmer Jonas Schneider nicht entgehen ließ (56.).

Diesmal müssen die Landsberger (im Bild Janis Danke) den vergebenen Chancen nachtrauern: In Gundelfingen war es das erste Mal in dieser Saison, dass der TSV kein Tor erzielt hat – und das rächte sich.
Bild: Thorsten Jordan

Der Gastgeber des TSV Landsberg setzte sich in Garmisch mit 5:0 durch. Das gibt zu denken

Am Sonntag dürfte sich für Fußball-Fans ein Ausflug nach Gundelfingen rentieren. „Ich bin mir sicher, das wird ein spannendes und gutes Landesliga-Spiel“, sagt Muriz Salemovic, der mit dem TSV Landsberg ab 14 Uhr beim FC Gundelfingen zu Gast ist. „Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die selbstbewusst auftreten und Offensivpower haben.“ Dabei spielt es keine Rolle, dass in diesem Fall der Vorletzte den Tabellenführer empfängt: Gundelfingen hat zuletzt zwei richtige Ausrufezeichen gesetzt.

Mit 5:0 hat der FC Gundelfingen sein Nachholspiel in Garmisch gewonnen. Dieses Ergebnis hat auch Landsbergs Spielertrainer Muriz Salemovic (vorne) erst mal geschockt. Am Sonntag ist der TSV beim FCG zu Gast.


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