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In Wolfratshausen kassiert die Kresin-Elf vier Gegentore
von Margit Messelhäuser

Erst ein 0:2, jetzt ein 1:4: Der Start in die Punktrunde nach der Winterpause ist dem TSV Landsberg nun endgültig misslungen. Trainer Sven Kresin sieht es trotzdem relativ gelassen: „Wir brauchen noch sechs Punkte und haben 12 Spiele vor uns. Das sollte doch klappen.“

So deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war die Partie in Wolfratshausen auch keineswegs. Einziges Problem: „Wir haben bis zur Balleroberung sehr gut gespielt, konnten daraus aber keine Chancen kreieren“, sagt Kresin. Auf der anderen Seite „hat Wolfratshausen aus fünf Chancen vier Tore gemacht“, und diese Chancen seien vor allem durch individuelle Fehler entstanden. So bereits das 1:0 der Gastgeber in der 6. Minute durch Jona Lehr. Immerhin: In der 18. fiel bereits der Ausgleich: Nach einem Freistoß stand Arek Wochnik völlig frei und hatte kaum Mühe, den Ball über die Linie zu bringen.

TSV Landsberg muss in Wolfratshausen einiges ändern, um diesmal zu punkten
von Margit Messelhäuser

An den misslungenen Start in Hankofen verschwendet Sven Kresin nicht mehr viele Worte: „Wir wissen, was wir falsch gemacht haben und in Wolfratshausen erwartete ich, dass meine Spieler von der ersten Minute an voll da sind und nicht erst ab der 46.“ Ab 14 Uhr haben die Landsberger Bayernliga-Kicker am morgigen Samstag beim BCF die Möglichkeit, die Niederlage zum Auftakt nach der Winterpause auszubügeln und in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Dabei hat sich an der Personalsituation der Landsberger im Vergleich zu vergangener Woche nicht viel geändert und das wird sich vermutlich auch auf die Aufstellung auswirken.

Bayernliga: Landsberg misslingt der Start

Am Platz lag es nicht, auch nicht an den Ausfällen: Landsbergs Trainer Sven Kresin will für die 0:2-Niederlage am Samstag in Hankofen gar keine Ausrede finden. „Wir haben in der ersten Halbzeit einfach nicht den Rhythmus gefunden“, begründet er den misslungenen Auftakt in die Punktrunde nach der Winterpause.

Praktisch ohne Innenverteidigung musste Kresin in Hankofen antreten – für Rieck ist die Saison nach einem Kreuzbandriss beendet, Knechtel war krank. Somit kam Elmin Korora zu seinem ersten Bayernligaspiel, und Maximilian Süli spielte erstmals in der Innenverteidigung – beiden attestiert Kresin ein gutes Spiel. Insgesamt sei die Fehlerquote einfach zu hoch gewesen, vor allem in der ersten Hälfte. „Wir haben die Pässe nicht an den Mann gebracht und viel zu überhastet, fast übermotiviert agiert.“ So kam der Hausherr zu einigen Standards in guter Position, doch Keeper Tobias Heiland hielt Landsberg nach dem 1:0 für Hankofen (14.) im Spiel.

TSV Landsberg startet am heutigen Samstag in Hankofen in die Punktrunde. Aber nicht alle sind mit dabei
von Margit Messelhäuser

 „Die fünfeinhalb Wochen kamen mir vor wie drei Tage.“ Während für Sven Kresin, Trainer der Landsberger Bayernliga-Kicker, die Winterpause wie im Flug vorbeiging, dürften seine Spieler nach fünfeinhalb Wochen Vorbereitung bei Kälte und Schnee heilfroh sein, dass es endlich wieder losgeht. Das bestätigt der Trainer auch: „Die Jungs sind heiß und wollen endlich wieder spielen.“ Am heutigen Samstag ist es auch soweit: In Hankofen findet mit dem Nachholspiel der Auftakt in die zweite Runde der Bayernliga statt (Beginn 14 Uhr).

Bayernliga-Start für Landsberg am 1. März noch fraglich

Es ist das letzte Wochenende vor dem Punktrundenstart für die Bayernliga-Kicker des TSV Landsberg – und an diesem hat der Trainer seinen Spielern frei gegeben: „Sie sollen wieder lockere Beine bekommen“, sagt Sven Kresin, der aber nicht davon überzeugt ist, dass am nächsten Sonntag, 1. März, auch tatsächlich das Bayernliga-Spiel in Hankofen stattfindet. „Meinen Informationen zufolge liegt dort noch richtig Schnee und für kommende Woche soll das Wetter sich nicht so sehr ändern.“

In einem Testspiel schlägt Landsberg den Viertligisten FC Memmingen mit 3:2

Auch wenn es nur ein Vorbereitungsspiel war – die Bayernliga-Fußballer vom TSV Landsberg haben am Samstag den Regionalligisten FC Memmingen mit 3:2 geschlagen. Dieser Achtungserfolg wiegt umso mehr, da TSV-Trainer Sven Kresin auf mehr als ein halbes Dutzend Stammkräfte verzichten musste. „Wir haben einen guten und breiten Kader, auf den ich mich verlassen kann“, so der Coach, der neben drei Spielern aus der U23 auch einen Oldie aufbot.

Kresin übt trotz Erfolg Kritik

Zufrieden ist etwas anderes: Nach dem 4:2-Sieg seiner Mannschaft gegen Geretsried findet Sven Kresin einige Kritikpunkte bei seiner Mannschaft. Noch vier Wochen sind es bis zum ersten Bayernligaspiel seiner Kicker – und bis dahin, kündigt Kresin an, wird er seine Spieler wieder „auf Kurs“ bringen. Von diesem seien sie in Geretsried nämlich erheblich abgekommen.

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