Den Bayern fehlt nach dem Abgang von Robert Lewandowski ein Knipser. Der TSV Landsberg hat seit dieser Saison einen. Und was für einen! Spielertrainer Sascha Mölders erlebt beim Bayernligisten mit 37 Jahren seinen (mindestens) vierten Fußball-­Frühling – und trifft und trifft und trifft. Und wenn’s denn sein muss, erledigt der ehemalige Bundesliga-Stürmer auch mal einen Gegner im Alleingang. Wie am Samstag: Beim 3:2 im Spitzenspiel gegen den FC Deisenhofen hieß der dreifache Torschütze Sascha Mölders.

Was für eine Ausbeute: Im zwölften Spiel waren das die Saisontreffer Nummer 13 bis 15 für den einstigen Publikumsliebling des TSV 1860 München. Wenn man die Nummer 9 der Landsberger zur Zeit spielen (und treffen) sieht, weiß man, warum er das nicht nur bei den „Löwen“ war. Nix mehr „Wampe von Giesing“ – auch wenn’s dieses T-Shirt mit Autogramm gleich am Eingang bei zugunsten Tombola des an Leukämie erkrankten, fünfjährigen Max zu gewinnen gab. Der Landsberger Spielertrainer ist austrainiert und topfit. Und versetzt die Abwehrreihen der gegnerischen Bayernligisten in Angst und Schrecken. Drei Doppelpacks (gegen 1860 Rosenheim, Schwaben und Türkspor Augsburg) hatte bereits geschnürt, jetzt traf er zum ersten Mal dreifach.

Bild: Da ist Musik drin: Sascha Mölders gegen Deisenhofens Keeper Enrico Caruso. © Ernstberger

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