Sascha Mölders ist auch in der Bayernliga ein gefragter Mann – selbst, wenn er mal nicht getroffen hat. Wie am Samstag nach dem 1:1 im Spitzenspiel gegen Regionalliga-Absteiger SV Schalding-Heining. Erst gab’s ein Selfie mit einem Fan auf der Trainerbank, dann, kurz vor dem Kabinengang, stand plötzlich ein Mädchen im 1860-­Trikot mit der Rückennummer 9 und dem Namenszug Mölders mit einem Pappschild vor dem Spielertrainer des TSV Landsberg.

Was in den Bundesliga-Stadien längst zur Unsitte geworden ist, hat jetzt auch den Landsberger Sportpark erreicht: Schriftlich formulierte Bettel-Bitten für das Trikot der Stars. Mölders, der Vierfach-Papa, zog sich genauso liebevoll-freundlich wie geschickt aus der Affäre: „Ich hab‘ leider nur dieses eine Trikot. Wenn ich es dir schenke, kann ich nicht mehr spielen.“ Die Kleine verstand’s und ging. Auch sie kann sich wohl den TSV Landsberg ohne den ehemaligen 1860-Publikumsliebling nicht vorstellen...

Bild: Kopf-an-Kopf-Duell beim Aufeinandertreffen der Bayernliga-Spitze: Landsbergs Sebastian Schmeiser (weißes Trikot) und Christian Brückl. © Ernstberger

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