Der TSV 1882 Landsberg und Cheftrainer Christoph „Chris“ Rech setzen ihre Zusammenarbeit zum Ende der laufenden Saison nicht fort. Verein und Trainer haben sich in einem Gespräch am Wochenende auf diesen Schritt verständigt.
Grund für die Entscheidung sind unterschiedliche Vorstellungen über die Ausgestaltung der Zusammenarbeit in der kommenden Regionalliga-Saison – insbesondere vor dem Hintergrund, dass Chris Rech die für die Regionalliga nötige A-Lizenz parallel zur laufenden Saison absolvieren müsste. Die damit verbundenen zeitlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Anforderungen lassen sich in der aktuellen Konstellation beim TSV Landsberg nicht abbilden. Der Verein bedauert diese Entwicklung ausdrücklich und blickt mit großer Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit zurück.
Chris Rech hatte die Mannschaft in einer sportlich und organisatorisch anspruchsvollen Phase übernommen und sie mit hoher fachlicher Kompetenz und klarer Führung stabilisiert und weiterentwickelt. Unter seiner Leitung gelang dem TSV Landsberg der Aufstieg in die Regionalliga Bayern. Im Jahr 2026 blieb die Mannschaft ungeschlagen, jahresübergreifend ist der TSV seit 18 Pflichtspielen ohne Niederlage. Auch taktisch und spielerisch entwickelte sich das Team in dieser Phase zu einer der prägenden Mannschaften der Bayernliga Süd.
„Chris hat in einer schwierigen Situation Verantwortung übernommen und vom ersten Tag an gezeigt, welche Qualität ihn als Trainer und Mensch auszeichnet“, erklärt Werner Seemüller, Abteilungsleiter Fußball des TSV Landsberg. „Er hat der Mannschaft Struktur, Stabilität und Selbstvertrauen gegeben und sie sportlich auf ein beeindruckendes Niveau geführt.“
Für den Aufstieg in die Regionalliga war Rech ein entscheidender Faktor: „Der Aufstieg ist ein großer Erfolg für den gesamten Verein — und Chris hat daran einen erheblichen Anteil. Für seinen Einsatz, seine Loyalität und seine Arbeit sind wir ihm außerordentlich dankbar“, so Seemüller. „Wir wünschen Chris für seine weitere Entwicklung und insbesondere für den nächsten Schritt in seiner Trainerausbildung nur das Beste.“
Auch Chris Rech äußert sich zur Trennung: „Es ist sehr schade, dass wir keinen gemeinsamen Weg gefunden haben, wie es weitergehen kann. Ich blicke dennoch dankbar auf die gemeinsame Zeit zurück und werde den Weg der Mannschaft und des Vereins in der Regionalliga mit großem Interesse verfolgen.“
Der TSV Landsberg wird die Nachfolge auf der Trainerposition mit der notwendigen Sorgfalt klären und zu gegebener Zeit darüber informieren.
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