Jahn Landsberg macht den Sieg im Stadtderby der Kreisliga sogar noch zweistellig

Lokalderby und Familienderby, die Partie FT Jahn Landsberg gegen TSV Landsberg II sorgte bereits vor dem Anpfiff für Aufsehen. Jahn Landsberg ging als Favorit in diese Kreisliga-Partie und dieser Rolle wurde die Mannschaft von Trainer Dominik Piotrowski mehr als gerecht: Mit 10:0 deklassierten sie den TSV LandsbergII.

Auch wenn die Freude beim Jahn-Trainer verständlicherweise groß war, tat ihm sein Vater schon ein bisschen leid. Aber der Sieg – auch in dieser Höhe – war absolut verdient.

TSV-Torwart Thomas Graf konnte einem leidtun: Zehn Gegentore musste er im Stadtderby gegen Jahn hinnehmen. Am Ende hatte Jahn-Trainer Dominik Piotrowski auch Mitleid mit seinem Vater Jürgen, dem Trainer des TSVII. Bild: Leitenstorfer

Die FT Jahn zeigte von Anfang an was Sache ist, bereits nach zwei Minuten stand es 1:0. Die Jahnler dominierten die Partie durchweg, Druck nach vorne war quasi immer da. Dabei bekam die Offensive der Heimelf häufig viel Platz in der Hälfte des TSV, sodass sich die Jahnler zahlreiche Torchancen herausspielen konnten. Alexander Stefani (2.), Florian Gerg (17) und zweimal Florian Wilhelm (36./45.) sorgten für den schon recht eindeutigen 4:0-Halbzeitstand. Dabei profitierten die Gastgeber von guten Standards.

Nach der Pause kam der TSV dann kurzzeitig etwas besser ins Spiel. Der eine oder andere Konterversuch oder lange Ball in die Hälfte der Gastgeber wurde erspielt, wirklich in Bedrängnis geriet der Gastgeber aber nicht. Nach dieser kurzen Drangphase der Gäste machte die FT Jahn da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten: Ein Doppelschlag von Marco Haag und Jannik Ulsamer (60./61.) sorgte für die endgültige Entscheidung, hatte den Torhunger der Jahnler aber noch nicht gestillt, diese fielen weiter fast im 10-Minuten-Rhythmus. Dominik Piotrowski: „Wir wussten schon, dass der TSV geschwächt zu uns kommt, bei denen fehlen einige Spieler. Aber so ist Fußball eben, bei mir haben auch Spieler gefehlt.“ Trotzdem trafen die Gastgeber munter weiter – in der 69. traf Florian Gerg zum 7:0. Den Derbycharakter merkte man der Partie in der Schlussphase auch noch an – in der 77. Minute zog Faton Gashi die Notbremse und wurde mit Rot zum Duschen geschickt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Oliver Theinschnack zum 8:0. Beim TSV Landsberg war endgültig die Luft raus, genau wie beim Spielball, der bei einer Abwehraktion kurz vor Schluss mit einem leisen Zischen das Zeitliche segnete.

Die letzten fünf Minuten wurden dann noch ganz bitter für die TSVler, denn Tobias Süß (85.) und wiederum Oliver Theinschnack machten das Ergebnis zweistellig und das Debakel für den TSV Landsberg perfekt.

Jahn Landsberg: Ludwig, Ulsamer, Gerg, Stefani, Mantel, Wilhelm, Süß, Liatsopoulos, Theinschnack, Haag, Baumgartl

TSV Landsberg: Graf, Da. Botschafter, Hirschvogel, Eckl, Gashi, Hartmann, Kuttner, Do. Botschafter, Dusch, Thomma, Dobra

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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