In Ingolstadt verliert die Mannschaft von Sven Kresin das Spiel und den Keeper

Die Vorzeichen standen schlecht für den TSV Landsberg: Unter der Woche waren viele Spieler angeschlagen, dann wurde die Partie in Ingolstadt auch noch auf den Kunstrasen und auf 16.30 Uhr verlegt. Die Vorzeichen trogen nicht: Mit 1: 5 unterlagen die Landsberger, die aber zu allem Übel auch noch richtig Pech hatten.

In Ingolstadt musste Martin Hennebach in eine völlig ungewohnte Rolle schlüpfen. Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Die gute Nachricht vor der Partie: Keeper Patrick Rösch konnte doch mit nach Ingolstadt fahren – die schlechte: Schon nach 14 Minuten sah er Rot wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums. Und den Freistoß nutzte die Heimelf auch gleich zur Führung durch Polauke. „Diese Rote Karte und das 1: 0 durch den Freistoß waren natürlich Gift für uns“, sagte Landsbergs Trainer Sven Kresin nach dem Spiel. Ob Rot gegen Rösch gerechtfertigt war, lässt er offen. „Es waren noch zwei Spieler hinter ihm, mit ein bisschen Fingerspitzengefühl hätte man auch Gelb geben können“, so der Landsberger Coach. Bis dahin sei seine Mannschaft auch gut im Spiel gewesen, doch diese Schwächung konnte man nicht so leicht wegstecken.

Da der TSV keinen Ersatzkeeper dabei hatte, war Martin Hennebach ins Tor gegangen – und er musste bereits in der 25. Minute erneut hinter sich greifen: Fell erhöhte auf 2: 0 für den FCI. Dann berappelten sich die Landsberger aber wieder und es ging mit dem 0: 2-Rückstand in die Pause.

In der zweiten Halbzeit allerdings sorgten die Gastgeber schnell für klare Verhältnisse: Philipp Herrmann erzielte mit seinen Treffern in der 54. und 56. Minute die 4: 0-Führung der Schanzer. Für die Landsberger ging es nun nur mehr um Schadensbegrenzung. Und die Landsberger gaben sich nicht auf: In der 81. Minute traf Philipp Siegwart noch zum 1: 4, allerdings ließen die Gastgeber das nicht so stehen. N’gatie erhöhte in der 83. Minute noch auf den 5: 1-Endstand.

Mindestens ein Spiel wird Rösch gesperrt sein – sehr bitter für die Landsberger, die am Samstag mit Deisenhofen den Tabellenvierten zu Gast haben. (mm)

TSV Landsberg: Rösch, Holdenrieder Birkner (89. Mulas), Mayer, Hennebach, Storhas, Bonfert, Tugbay, Fülla, Siegwart, Mailänder (18. Meichelböck)

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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