Ein Ex-Spieler wechselt zu den Funktionären

Sebastian Gilg ist der neue Fußball-Abteilungsleiter beim TSV Landsberg. Vergangene Saison war Gilg noch in der Landesliga-Mannschaft aktiv, zuletzt war er auch maßgeblich an der Neuverpflichtung von Sven Kresin als Trainer beteiligt. Robert Michel, sein Vorgänger, hat das Amt des Schatzmeisters übernommen, neu ist als stellvertretender Abteilungsleiter Reiner Drüssler. In Abwesenheit wurde Stefan Drischberger wieder zum Jugendleiter gewählt, sein Stellvertreter ist Markus Dech.

Die neue Fußball-Abteilungsleitung beim TSV Landsberg (von links): Markus Dech, Reiner Drüssler, Sebastian Gilg und Robert Michel. Foto: Messelhäuser

Nicht mal eine Stunde benötigten die Fußballer für ihre Abteilungsversammlung. Ohne Zwischenfragen oder Unterbrechungen wurde das Programm straff durchgezogen. Robert Michel fiel der Abschied schwer, als Schatzmeister bleibt er aber in führender Funktion erhalten. „Die letzten vier Jahre waren eine Erfahrung. Von der Bayernliga in die Landesliga und zurück in die Bayernliga waren alle Höhen und Tiefen dabei.“ Was die Jugendarbeit betreffe, könne man große Fortschritte verzeichnen.

Das bestätigte Markus Dech, der als stellvertretender Jugendleiter seinen Bericht ablieferte: Die Kooperation mit dem FCA laufe sehr gut, die Trainer seien alle mit viel Engagement bei der Sache und man habe aktuell 17 Mannschaften im Spielbetrieb.

Keine Fragen gab es zum Kassenbericht der scheidenden Schatzmeisterin Carina Botschafter. Im Jahr 2018 beliefen sich die Ausgaben auf rund 96 000 Euro und die Einnahmen auf 94 000 Euro. Es gab ein kleines Minus. Dafür sieht es für das Jahr 2019 bis jetzt sehr gut aus: Die Ausgaben liegen bei 75 000 Euro, die Einnahmen bei 80 000 Euro.

Ebenso zügig gingen die Neuwahlen vor sich. Nachdem alle Posten besetzt waren, wurden die Beisitzer im Block gewählt. Dies sind: Carina Botschafter, Patrick Freutsmiedl, Frank March, Wolfgang Sanktjohanser, Jürgen Wiedemann und Ingo Zinn.

Bei seiner Antrittsrede erklärte Sebastian Gilg, dass er sich wünsche, dass „wir weiter zusammenhalten und als Team fungieren“. Die vorherige Abteilungsleitung habe schon viel bewegt, und das müsse nun fortgeführt werden. (mm)

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den Beitrag finden Sie im Landsberger Tagblatt - HIER