Der TSV Landsberg erwartet am Samstag in der Bayernliga den Mitaufsteiger aus Donaustauf. In der Aufstellung ist TSV-Trainer Sven Kresin zu einigen Änderungen gezwungen.

Es ist eine beeindruckende Serie, die Sven Kresin vorweisen kann: Seit er den Bayernligisten TSV Landsberg übernommen hat, wurde kein Spiel mehr verloren. Diese Serie soll am Samstag gegen den Mitaufsteiger Donaustauf fortgesetzt werden. Anpfiff ist um 14 Uhr im 3C-Sportpark.

Gegen Schwaben Augsburg bejubelten die Landsberger den dritten Sieg in Folge – lassen sie am Samstag gegen Donaustauf Sieg Nummer fünf folgen? Bild: Thorsten Jordan

An einigen Stellschrauben gedreht

Wie er die Mannschaft, die zuvor nicht aus dem Tabellenkeller gekommen war, so auf Vordermann gebracht hat, da hält sich Kresin zurück. „Ich habe ganz wenig an einigen Stellschrauben gedreht“, sagt er. Aber seine Präsenz und auch das auf drei Mal wöchentlich ausgeweitete Training würden sich auszahlen. „So hat die Mannschaft mehr Substanz und das zahlt sich aus.“ Alles andere, so Kresin, „macht die Mannschaft selbst, und sie macht es gut“.

Am besten auch am Samstag gegen Donaustauf. Dass diese Erfolgsserie auch bei den Gegnern nicht unentdeckt geblieben ist, davon darf man ausgehen, und so rechnet Kresin eher mit einer defensiven Ausrichtung der Gäste. „Vermutlich wird Donaustauf aus einer massiven Abwehr heraus auf Konter setzen.“ Für ihn und seine Mannschaft nichts Neues, denn „das haben auch Nördlingen und Schwaben Augsburg so gehalten, beide Aufgaben haben wir gut gelöst.“

Beide Mannschaften sind punktgleich

Aber Kresin wäre nicht Kresin, würde er nicht vor den Gästen warnen: „Donaustauf ist eine gute Mannschaft und in der Bayernliga ist keine Partie ein Selbstläufer.“ Wie Landsberg haben die Oberpfälzer 17 Punkte auf dem Konto, mussten aber zuletzt eine 1:3-Niederlage gegen Regensburg einstecken. Trotzdem stehen sie mit Rang sieben in der Tabelle noch über den Landsbergern – das kann sich am Samstagabend ja schon geändert haben.

In der Aufstellung der Landsberger wird es diesmal aber – gezwungenermaßen – einige Änderungen geben. Aus beruflichen Gründen stehen Kresin sowohl Julian Birkner als auch Alessandro Mulas nicht zur Verfügung.

Außerdem fehlt Rainer Storhas und Orkun Tugbay hat sich eine Wadenverletzung zugezogen. Er muss erst mal eine Zwangspause einlegen. „Das sind natürlich vier nominelle Stammspieler, aber ich will nicht jammern.“

Wer sich dadurch Hoffnung auf einen Platz in der Startaufstellung machen darf, wollte der Landsberger Trainer allerdings noch nicht verraten. Erst nach dem Abschlusstraining am Freitagabend sollte die Entscheidung fallen.

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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