Trainer Sven Kresin hatte eine Woche Zeit, um mit dem Fußball-Bayernligisten zu arbeiten. Am Samstag ist der TSV Nördlingen in Landsberg zu Gast.

Es war die erste komplette Trainingswoche für Sven Kresin beim Bayernligisten TSV Landsberg. „Es hat alles gepasst“, lautet das Fazit des Trainers – ob sich das auch im Spiel umsetzen lässt, wird sich am Samstag zeigen. Ab 12.30 Uhr – das Spiel wurde vorverlegt – ist der TSV Nördlingen im 3C-Sportpark zu Gast.

Andreas Fülla (rechts) brachte die Landsberger in Ismaning in Führung. Am Ende reichte es trotzdem nur zu einem 2:2-Unentschieden. Etwas mehr soll am Samstag gegen Nördlingen schon rausspringen. Bild: Messelhäuser

Es gibt einige Baustellen

Dreimal hat Kresin seine Spieler in der vergangenen Woche zum Training gebeten. „Wenn man mit dem Abstieg zu tun hat, muss man arbeiten“, lautet seine Begründung. Auch gebe es einiges zu tun. „Früher war unser Spiel durch Muriz Salemovic geprägt, der ist nicht mehr da“, sagt der neue Coach in Erinnerung an seine früheren Zeiten als TSV-Trainer (2010 bis 2016). „Jetzt müssen wir eine andere Option finden, und die müssen wir uns erarbeiten, das ist ein Prozess.“

Inwieweit dieser Prozess schon im Gange ist, zeigt sich am Samstag. Mit Nördlingen kommt ebenfalls ein Kellerkind – die Gäste stehen mit sieben Zählern auf Rang 15, einen Platz hinter dem TSV Landsberg (8).

Nördlingen steht mit dem Rücken zur Wand

Während die Gastgeber zuletzt in Ismaning erst in der Nachspielzeit einen möglichen Sieg aus der Hand gaben (2:2), erlebten die Nördlinger eine richtige Berg-und-Talfahrt: Dem ersten Sieg gegen Schwaben Augsburg folgte am vergangenen Wochenende eine 1:5-Heimpleite gegen Jahn RegensburgII. „Nördlingen kommt natürlich zu uns, um etwas mitzunehmen“, sagt Kresin, denn „bei einem erneuten Knock-out wird es für Nördlingen schon sehr eng.“

Auf der anderen Seite brauchen aber auch die Landsberger dringend die Punkte, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren: Zwei Zähler sind es zu den Plätzen elf bis 13, bereits fünf Punkte Abstand sind es zu den Plätzen sieben bis zehn.

Dabei stehen Kresin alle Spieler zur Verfügung, abgesehen vom Langzeitverletzten Manuel Detmar. Auch Lukas Göttle, Jannick Reitz und Maximilian Holdenrieder waren wieder im Training „und konnten sich auch empfehlen“, so der Landsberger Coach.

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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