Der neue Coach des TSV Landsberg zieht nach seinem ersten Punktspiel ein erstes Fazit. Die Partie in Ismaning zeigt eine große Baustelle beim Bayernligisten.

Das Gegentor der Ismaninger in der Nachspielzeit zum 2:2-Ausgleich war doch sehr ärgerlich. Trotzdem hat Sven Kresin nach seinem ersten Spiel als Trainer beim Fußball-Bayernligisten TSV Landsberg auch viel Positives gesehen. Dazu gehörte unter anderem „die Reaktion der Mannschaft nach dem Rückstand. Das Herz und der Wille sind da“, so der Coach, der am vergangenen Donnerstag zum TSV Landsberg zurückgekehrt war.

In Ismaning hat es für den neuen Landsberger Trainer Sven Kresin und sein Team ein 2:2-Unentschieden gegeben. Bild: Margit Messelhäuser

Mangelnde Konzentration

Allerdings gebe es auch einige Baustellen. „Wir haben uns viele Stockfehler erlaubt, das hängt auch mit der Konzentration zusammen.“ Besonders ärgerlich seien natürlich die beiden Gegentore nach den Standardsituationen gewesen. „Das müssen wir im Training unbedingt angehen.“ Gut gefallen habe ihm die Leistung von Florian Mayer. Ihn hat Kresin von seiner Aufgabe als Co-Trainer entbunden, damit sich dieser ganz auf seinen Job als Spieler konzentrieren könne. „Er hat 90 Prozent seiner Zweikämpfe gewonnen und hat fehlerfrei gespielt. Ich denke, er tut sich so leichter“, ist Kresin zufrieden.

Das Augenmerk liegt auf der Defensive

Dass man in Ismaning in erster Linie auf Ballbesitz aus war, erklärt Kresin damit, dass „wir erst mal punkteorientiert spielen. Dazu muss die Defensive stehen.“ Bis auf die Standards sei es schon ganz gut gewesen, alles andere müsse sich noch entwickeln, denn grundsätzlich „ist mein Spiel das nach vorne“. Und damit man diesen Zielen näher kommt, hat Kresin auch das Training verschärft: Drei Mal pro Woche lässt er seine Spieler antreten, „bislang waren es wohl nur zwei Mal. Aber wir spielen schließlich Bayernliga“. Am Samstag erwarten die Landsberger Nördlingen, dann bereits ab 12.30 Uhr.

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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