Derzeit führen die Landsberger Fußballer Gespräche mit dem Defensiv-Spezialisten. Am Mittwoch spielt der Bayernligist beim Mitaufsteiger Deisenhofen.

Englische Woche für die Bayernliga-Fußballer: Am Mittwochabend ist der TSV Landsberg ab 18.30 Uhr bei Mitaufsteiger Deisenhofen zu Gast. Für TSV-Trainer Hermann Rietzler eine Partie auf Augenhöhe: „Ich denke, da werden die Kleinigkeiten entscheiden.“ Die Gastgeber konnten ihre Auftaktpartie gegen Nördlingen mit 1:0 gewinnen, mussten sich dann aber Jahn RegensburgII mit 0:1 geschlagen geben. „Die Mannschaft scheint defensiv gut zu stehen“, sagt Rietzler, während die Offensive wohl noch ausbaufähig sei.

Kehrt Rainer Storhas in den Kader des TSV Landsberg zurück? Momentan laufen Gespräche. Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Die Offensive leistet gute Arbeit

Ganz im Gegensatz zu den Landsbergern. Mit fünf Toren nach zwei Spielen kann man mit dem Angriff sehr zufrieden sein – allerdings kassierten die Landsberger auch sechs Gegentreffer in diesen beiden Partien und warten noch auf den ersten Sieg in der Bayernliga. Nach dem 2:2 in Schwabmünchen zum Auftakt musste sich der TSV der zweiten Mannschaft von Ingolstadt mit 3:4 geschlagen geben.

„In diesem Spiel hat man gesehen, dass wir David Anzenhofer und Jonas Meichelböck nicht eins-zu-eins ersetzen können“, sagt Rietzler. Während Meichelböck diesmal noch verletzt fehlen, aber bald in den Kader zurückkehren wird, verabschiedet sich Anzenhofer Mitte August zum Studium nach Amerika. „Wie wir das auffangen können, müssen wir schauen“, sagt Rietzler.

Storhas hat sich die Spiele angesehen

Eine Möglichkeit wäre, Rainer Storhas zu reaktivieren, und die Chancen dazu scheinen gar nicht so schlecht. „Rainer ist fit und war bei allen Spielen da“, so der TSV-Coach. Ein Grund für dessen Rückzug sei gewesen, dass er erst abwarten wollte, wie sich die neue, junge Mannschaft in der Bayernliga schlagen würde, sagt Rietzler. „Ich glaube, er sieht, dass die Mannschaft viel Potenzial hat und ich denke, es würde ihn reizen.“ Mit seiner Erfahrung und seinem „unglaublichen Stellungsspiel“, so Rietzler, wäre er natürlich eine enorme Verstärkung. Doch „ich werde mich auch nicht sträuben, wenn eine Neuverpflichtung kommen würde“, so der Landsberger Trainer.

Umstellungen sind vorgesehen

In Deisenhofen muss er aber mit den jetzt vorhandenen Spielern auskommen. Wobei neben Meichelböck und Anzenhofer auch Philipp Vedder wegen einer Armverletzung aussetzen muss. Dafür hat sich Julian Birkner nach seiner Bänderverletzung zurückgemeldet, aber auch Manuel Wolf, der zu Saisonbeginn von Kaufbeuren nach Landsberg gekommen war, sei ein Kandidat für die Startelf. „Es wird auf jeden Fall Umstellungen geben“, kündigt der Coach an.

Und zwar nicht nur personell, sondern auch taktisch. „Wir waren in der vergangenen Saison sehr offensiv eingestellt, das wollen wir beibehalten, es aber an die Bayernliga anpassen“, sagt Rietzler. Am besten also den Schnitt mit 2,5 Toren pro Spiel halten, aber eben weniger Gegentore kassieren.

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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