Zum Saisonstart hat Landsberg den TSV Schwabmünchen in der Bayernliga über weite Strecken im Griff. Warum es nicht zum Sieg gereicht hat.

Am Ende dürfte die Enttäuschung bei den Spielern des TSV Landsberg nach der Partie gegen den TSV Schwabmünchen überwogen haben. Lange Zeit hatten sie die Partie vor 854 Zuschauern relativ gut im Griff und kamen am Ende doch nicht über ein 2:2 bei den Schwaben hinaus. Zu Beginn machten die Hausherren gleich klar, dass sie sich den Sieg erkämpfen wollten. Zweimal stiegen sie sehr robust gegen Landsberger Spieler ein. Gelbe Karten gab es dafür allerdings nicht. Für Jonas Meichelböck war deswegen aber bereits nach zehn Minuten Schluss. Er konnte nicht mehr weiterspielen und wurde durch Martin Hennebach ersetzt.

Die Fußballer des TSV Landsberg um Kapitän Andreas Fülla belohnten sich für ihre über weite Strecken gute Leistung beim Auswärtsspiel in Schwabmünchen nicht mit dem Sieg. Bild: Norbert Staub

Kevin Gutia hat die erste richtig gute Chance

Die erste richtig gute Chance der Partie hatte Kevin Gutia (6. Minute) Er lief frei aufs Tor zu und entschied sich, auf Janick Reitz abzulegen. Die bessere Option wäre gewesen, es selber zu machen. Quasi im Gegenzug dann die kalte Dusche. Die Landsberger waren nicht eng genug bei ihren Gegenspielern und Thomas Rudolph nutzte das für die 1:0-Führung. Die Gastgeber hatten anschließend mehr vom Spiel und gute Chancen. Landsbergs Torhüter Patrick Rösch hielt seine Mannschaft in der Phase im Spiel. Hinzu kamen strittige Abseitsentscheidungen, des Linienrichters, der mehrfach aussichtsreiche Konter der Landsberger unterband.

Sehenswerte Vorbereitung des Ausgleichs

Die Lechstädter fanden dann aber besser ins Spiel und erzielten in der 32. Minute den Ausgleich. Maximilian Holdenrieder nutzte den freien Raum vor sich zielstrebig, steckte durch zu Janick Reitz und der bediente mit einem Heber Martin Hennebach. Dieser köpfte überlegt zum Ausgleich ein. In der Folge war der TSV das dominierende Team. Philipp Vedder, Andreas Fülla und Kevin Gutia scheiterten knapp. Bei Gutias Schuss rettete Schwabmünchens Keeper Stefan Brunner mit einer guten Beinabwehr.

Brunner war es auch, der nach der Pause (49.) im Fokus stand und in einer Szene gleich zweimal Großchancen Landsbergs vereitelte. Der Stadionsprecher forderte angesichts der Leistung Applaus für den Schlussmann. Doch eine Minute später war auch Brunner machtlos. Nach einem Freistoß kam der Ball zu Janick Reitz, der auf der rechten Seite frei stand und den Platz nutzte zum 2:1.

Schwerer Fehler des TSV-Torhüters

Dann passierte fast 30 Minuten lang relativ wenig und beiden Mannschaften gelang es kaum, Torgefahr zu erzeugen. Die erste richtig gute Chance hat dann wieder Scvhwabmünchens Kapitän Thomas Rudolph. Sein Schuss ging knapp übers Gehäuse (79.). Turgay Karvar hatte seinen Freistoß kurz gespielt und Rudolph dann abgezogen. In der 82. Minute passierte TSV-Torwart Rösch ein folgenschwerer Fehler. Er nahm ein Rückspiel an und versuchte einen Schwabmünchener zu umspielen, was misslang. Die Landsberger bekamen den Ball nicht raus und nach einem Foul entschied Schiedsrichter Matthias Zacher – der in der zweiten Halbzeit eine deutlich kleinlichere Linie pfiff – auf Elfmeter, sehr zum Unmut der Landsberger Bank. „Meine Spieler haben gesagt, der Strafstoß war in Ordnung“, sagte Trainer Hermann Rietzler aber nach dem Spiel. Diesen verwandelte Maik Uhde zum 2:2-Endstand.

Sebastian Bonfert nicht im Kader

Unter dem Strich war Rietzler, der die Nichtnominierung von Sebastian Bonfert nicht kommentieren wollte, zufrieden. Er sagte nur: „Die Jungs, die im Kader waren, haben sich das verdient und eine sehr gute Leistung gezeigt. Wir haben bewiesen, dass wir technisch und taktisch in dieser Liga mithalten können.“

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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