Am Freitag absolviert der Bayernliga-Aufsteiger sein erstes Testspiel gegen die zweite Mannschaft von Illertissen. Am Samstag kommt dann ein besonderer Gegner

Für die Fußballer des TSV Landsberg beginnt die heiße Phase – keine vier Wochen mehr und die Bayernliga beginnt. Für den Aufsteiger steht bis dahin noch ein hartes Vorbereitungsprogramm auf dem Plan – das erste Testspiel findet schon am kommenden Freitag, ab 19 Uhr im 3C-Sportpark statt. Und dann steht am Samstag, 22. Juni, auch noch ein richtiger Kracher in der Vorbereitungsphase an: Der Regionalliga-Aufsteiger SV Türkgücü-Ataspor München gibt ab 14 Uhr in Landsberg seine Visitenkarte ab.

Am Freitag bestreiten Philipp Siegwart (weißes Trikot) und seine Teamkollegen ihr erstes Testspiel. Zu Gast ist IllertissenII. Ein ganz besonderes Vorbereitungsspiel findet dann schon am Samstag im 3C-Sportpark statt. Bild: Torsten Jordan

Überhaupt haben die Landsberger einen richtigen Testspiel-Marathon vor sich, ehe am 12. Juli in Schwabmünchen der Startschuss zur Punktrunde startet. Am Freitag ist auf jeden Fall der Test gegen die zweite Mannschaft von Illertissen, Anstoß ist um 19 Uhr in Landsberg. In der vergangenen Saison standen sich beide Teams noch in der Landesliga gegenüber – da konnten sich die Landsberger zwei Mal durchsetzen (3:1/3:0).

Ein richtiger Kracher ist das nächste Spiel am Samstag. Türkgücü-Ataspor München schaffte in der vergangenen Saison als Bayernliga-Meister den Aufstieg in die Regionalliga und hat noch viel vor, wie Kenan Kivran von der Vereinsführung bestätigt. „Wir haben auf Profi-Spielbetrieb umgestellt“, sagte er gegenüber dem Landsberger Tagblatt. In der neuen Saison steigt nämlich der Meister der Regionalliga Süd direkt in die dritte Liga auf, ohne Relegation. „Das ist eine gute Chance, und wir werden versuchen, sie zu nutzen“, so Kivran.

In Landsberg wird der Regionalliga-Neuling wohl in Bestbesetzung auflaufen, und der Verantwortliche von Türkgücü-Ataspor erwartet „sicherlich ein gutes Spiel“. Eigentlich war an diesem Termin ein Testspiel gegen Roter Stern Belgrad geplant, das in Österreich hätte stattfinden sollen, doch dieses, so Kivran, sei abgesagt worden.

Bei der Planung hatte auch der neue Landsberger Co-Trainer, Florian Mayer, mitgemischt. Er hatte vergangene Saison 18 Spiele für den späteren Bayernliga-Meister absolviert und soll in der kommenden Punktrunde die Landsberger Abwehr verstärken. Ein großes Wiedersehen wird es für den 27-jährigen Abwehrspieler aber eher nicht geben, da die Gäste aus München zahlreiche Änderungen im Kader vorgenommen haben.

Nach diesen beiden Auftaktspielen geht es für die Landsberger am Donnerstag, 27. Juni, mit dem nächsten Heimtest weiter. Mit dem SV Mering ist ein weiterer Landesligist zu Gast. Auch gegen diesen setzte sich der TSV Landsberg in beiden Spielen durch. Nach dem 3:1-Erfolg in Mering feierte man zu Hause einen 7:0-Kantersieg. Schon am nächsten Tag, 28. Juni, sind Trainer Hermann Rietzler und sein Team in Amberg zu Gast. Der FSV feiert sein 70-jähriges Bestehen, und im Rahmen dieser Feierlichkeiten findet das Testspiel gegen den TSV statt.

Am Sonntag, 30. Juni, treffen die Landsberger beim Turnier in Erkheim unter anderem auf den Bayernliga-Konkurrenten TSV Kottern, ehe wieder ein Heimspiel ansteht, und zwar am Dienstag, 2. Juli, gegen den FC Garmisch-Partenkirchen (Beginn ist um 19 Uhr).

Noch zwei weitere Testspiele absolvieren die TSVler, ehe es mit der Bayernliga losgeht: Am Freitag, 5. Juli, in Raisting und am Samstag, 6. Juli, geht es zum Erdinger Meistercup nach Neustadt an der Donau.

Allerdings ohne Rainer Storhas. Der hat seine Karriere nach langem Überlegen nun doch beendet, teilte Trainer Rietzler mit. Auch Alexander Buschel will erst mal kürzertreten – auf ihn kann Rietzler also nur bedingt bauen.

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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