Am Sonntag geht es zum Tabellensiebten Egg. Warum die Chancen für einen Erfolg gut stehen

Die Fußballer des TSV Landsberg können am Sonntag den Aufstieg in die Bayernliga vorzeitig perfekt machen. Sie müssen auswärts beim SV Egg an der Günz ran. Beim Tabellensiebten könnte der fehlende Punkt geholt und dann gefeiert werden. Co-Trainer Hermann Rietzler ist zuversichtlich, dass das gelingen wird. „Wir sind in diesem Spiel der Favorit und wollen dieser Rolle auch gerecht werden. Spielerisch sind wir aus meiner Sicht besser und müssen die Leistung auf den Platz bringen. Unterstützt werden die Landsberger dabei auch von einigen Fans. „Es fährt ein Bus mit“, verrät Rietzler.

Trainer Muriz Salemovic und Co-Trainer Hermann Rietzler wollen im Unterallgäu am Sonntag mit ihrem Team den Aufstieg feiern. Bild: Julian Leitenstorfer

Für den Gegner geht es in der Saison sportlich auch um nichts mehr. Nach einem souveränen 3:0-Auswärtserfolg in Mering ist der Klassenerhalt des SVE rechnerisch gesichert, und der Verein kann nächstes Jahr in seine sechste Landesliga-Saison gehen. Ein Punkt der den Gästen in die Karten spielen könnte. Das von Gerry Schedel trainierte Team hat allerdings auch angekündigt, den Spitzenreiter gerne ärgern zu wollen und die Chancen konsequent zu nutzen, die sich den Spielern bieten. Dass sie durchaus mithalten können, haben die Männer aus dem Landkreis Unterallgäu im Hinspiel gezeigt. Damals verlangten sie den Landsbergern einiges ab und schafften es mit schnell vorgetragenen Angriffen immer wieder, gefährlich zu werden. Letztlich gewann Landsberg sein Heimspiel aber mit 3:2.

Dass es Egg wieder gelingen wird, so viele Tore zu schießen, darf angesichts der guten Abwehrleistungen des TSV in den meisten Saisonspielen aber bezweifelt werden. In den vergangenen sechs Partien musste der TSV nur zwei Gegentore hinnehmen, obwohl es auch gegen starke Gegner wie Neuburg und Ichenhausen ging. Insgesamt kassierten die Landsberger sogar 17 Mal keinen Gegentreffer.

Bei der Partie, die 15 Uhr angepfiffen wird, können Trainer Muriz Salemovic und sein Co Hermann Rietzler bis auf eine Personalie auf die Spieler zurückgreifen, die unter der Woche auch beim Nachholspiel in Ichenhausen dabei waren. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Philipp Siegwart. In der 59. Minute ging er beim Nachholspiel vom Platz, und für ihn kam Abwehrspieler Julian Birkner. „Ich denke aber, dass er mitmachen kann“, ist Rietzler zuversichtlich.

Am Freitag gab es noch eine Besonderheit beim Training: Mitmachen musste nur, wer wollte. Trainer Muriz Salemovic hatte die Entscheidung seinen Spielern überlassen. Dies kann wohl auch als Zeichen für die Zuversicht gewertet werden, die beim TSV Landsberg hinsichtlich des Themas Aufstieg in die Bayernliga herrscht. (chmü)

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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