Landsberg siegt gegen Cosmos Aystetten in der Landesliga mit 2:0. Die Entscheidung fällt erst in der Schlussminute.

Im dritten Anlauf durfte der TSV Landsberg nach der Winterpause endlich in der Fußball-Landesliga wieder ran und gewann am Samstag gegen den SV Cosmos Aystetten mit 2:0 im heimischen Sportpark. Die Spiele zuvor gegen Wolfratshausen und Ichenhausen waren aufgrund der Witterung abgesagt worden. Und auch diesmal waren die Voraussetzungen nicht ideal, hatte es doch den ganzen Freitag geregnet. „In Anbetracht des Wetters war der Platz aber noch überraschend gut bespielbar“, sagte Co-Trainer Hermann Rietzler. Allerdings sei der Kraftaufwand für die Spieler auf dem aufgeweichten Untergrund deutlich höher gewesen.

Sebastian Bonfert (links) erzielte in der 90. Minute das 2:0 für Landsberg. Aystettens Xhevalin Berisha kam zu spät. Bild: Thorsten Jordan

Überraschend in der Startformation stand diesmal Torwart Frank Schmitt, weil Stammtorhüter Patrick Rösch sich nach einer Grippe-Erkrankung noch nicht wieder fit genug fühlte und auch nicht auf der Bank Platz nahm. Dort saß als Ersatztorwart Leon Veliu. Spielertrainer Muriz Salemovic nahm noch eine weitere Änderung vor. Für den normalerweise gesetzten Jonas Meichelböck rückte Martin Hennebach in die Startformation. Trotz Leistenproblemen konnte Stürmer Manuel Detmar auflaufen.

Die Landsberger hatten den Gegner aus dem Augsburger Umland zwar von Beginn an gut im Griff, generierten aber selber auch kaum gefährliche Chancen. „Der letzte Pass kam zu oft nicht an“, resümierte der Co-Trainer nach dem Abpfiff. Mit der ersten richtig guten Chance ging Landsberg durch Rückkehrer Julian Birkner (23.) in Führung. Der Winterneuzugang vom SC Oberweikertshofen verwertete per Kopf einen von Andreas Fülla getretenen Eckball. Das war gleichzeitig auch der Halbzeitstand vor 270 Zuschauern.

Schrecksekunde zu Beginn der zweiten Halbzeit

Mit einer Schrecksekunde für die Heimmannschaft ging es dann kurz nach der Pause weiter. Aystettens Mittelfeldspieler Manuel Britsch traf in der 48. Minute die Latte. Es war die einzige wirklich gute Chance der Gäste in der gesamten Partie. Die Landsberger standen in der zweiten Hälfte zwar hinten sehr gut, nach vorne ging aber nicht mehr viel. Aystetten war besser in der Partie, ohne dabei wirklich gefährlich zu werden.

Das knappe Ergebnis garantierte Spannung bis zum Schluss. Erst in der letzten Minute der regulären Spielzeit machte der TSV den Sack zu. Beteiligt waren an der Vorbereitung zwei eingewechselte Spieler. Daniel Neuhaus passte zu Kevin Gutia und der leitete den Ball weiter zum Torschützen Sebastian Bonfert. Dieser spielte Aystettens Torhüter Valentin Coca aus und schob den Ball ins leere Gehäuse ein (90.).

Am 30. März kommt Türkspor Augsburg zum Spitzenspiel

Co-Trainer Hermann Rietzler war anschließend zufrieden. „Defensiv war es eine sehr gute Leistung. In der Offensive und beim Passspiel ist sicher noch Luft nach oben. Da müssen wir uns bis zum Spitzenspiel gegen Türkspor Augsburg noch steigern.“ Rietzler ist optimistisch, dass dies gelingen wird. „Der Winter ist vorbei, die Platzverhältnisse werden besser und damit auch die Trainingsmöglichkeiten.“

Am 30. März tritt der aktuelle Tabellenführer in Landsberg an. Türkspor Augsburg hat einen Punkt mehr als Landsberg, aber auch schon zwei Partien mehr absolviert. Bevor es zum Spitzenspiel in der Landesliga kommt, sind die Landsberger am Samstag, 23. März, aber erst einmal beim FC Memmingen II gefordert. (chmü)

TSV Landsberg: Schmitt - Hennebach (72. Meichelböck), Anzenhofer, Birkner, Danke, Bonfert, Fülla (87. Neuhaus), Storhas, Salemovic (72. Gutia), Siegwart, Detmar.

 

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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