Der Landesliga-Spitzenreiter hat sein erstes Testspiel absolviert. Im Training probieren die Landsberger etwas Neues aus.

Mit einem Unentschieden endete das erste Testspiel im neuen Jahr für die Fußballer des TSV Landsberg. Auf dem Kunstrasenplatz in Fürstenfeldbruck trat der Tabellenführer der Landesliga gegen den Ligakonkurrenten SV Mering (8.) an – mit einem 2:2 endete die Partie. „Das Ergebnis ist nicht so wichtig, wir wollten einfach wieder mal mit dem Ball Spaß haben“, meinte TSV-Trainer Muriz Salemovic nach dem Spiel. Bis zur 70. Minute führten die Landsberger durch Tore von Salemovic und Rückkehrer Qendrim Beqiri, doch in der letzten Viertelstunde ließ die Kraft nach und Mering schaffte noch den Ausgleich durch Wiedemann (Elfmeter) und Utz.

Für Salemovic kein Beinbruch. „Wir haben am Donnerstag und Freitag so hart trainiert, wenn da in den letzten 20 Minuten nicht alle platt gewesen wären, hätten wir was falsch gemacht.“ So standen am Freitag nicht nur Sprints im Schnee auf dem Plan, sondern auch Zirkeltraining. Die zweieinhalb Stunden Training machten sich dann bemerkbar.

Der Trainer kann mit dem Unentschieden leben

Und zwar bei allen Spielern, die Salemovic zur Verfügung standen, einzig Daniel Holzmann fehlte wegen einer Grippe und Julian Birkner ist noch im Urlaub. Ansonsten wurde der gesamte Kader auch eingesetzt. Auch im Tor teilten sich Patrick Rösch und Frank Schmitt die 90 Minuten.

Insgesamt sei das Spiel kein „fußballerisches Feuerwerk“ gewesen, das sei angesichts der Trainingsbedingungen auch nicht zu erwarten. Nach der Sperrung des Kunstrasens im Sportzentrum (wir berichteten) musste sich Salemovic was einfallen lassen – und das fand er unter anderem beim Kickbox-Weltmeister Ibrahim Karakoc, denn dort lässt er seine Spieler zum Zirkeltraining antreten. „Wir trainieren eher so wie Kickboxer, also kurze maximale Belastung, Pause und erneut maximale Belastung. Eigentlich entspricht das auch eher einem Fußballspiel“, so Salemovic. Von Waldläufen halte er nicht viel.

Jetzt geht es gegen die FCA-Reserve

Inzwischen haben die Landsberger auch im 3C-Sportpark wieder die ersten Einheiten absolviert, allerdings schränkt die Schneedecke die Möglichkeiten sehr ein. Umso wichtiger sind deshalb die Testspiele. Bereits am Mittwoch steht das nächste an, dann ab 19.30 Uhr in Augsburg gegen die Regionalliga-Mannschaft des FCA. „Da müssen wir schon aufpassen, dass wir nicht unter die Räder kommen. Vor allem auf Kunstrasen sind die Augsburger sehr stark“, blickt der TSV-Coach auf die Partie. Wären nicht die schwierigen Platzverhältnisse, könnte er sich über beste Bedingungen freuen: Die Verletzten sind wieder fit, mit Julian Birkner und Qendrim Beqiri kommen zwei Ex-Landsberger zurück (beide aus Oberweikertshofen), sodass er derzeit 19, 20 Spieler für die erste Mannschaft hat.

Einige Spieler dürfen wieder zur Zweiten

„Auch Daniel Neuhaus steht wieder im Kader“, sagt Salemovic, deshalb kehrten Marko Braovac, Elmin Korora und Damian Engel in die zweite Mannschaft zurück. „Schließlich wollen wir mit dieser auch noch unser Ziel erreichen“, sagt der Coach – den Klassenerhalt in der Kreisliga Zugspitze, was für das Schlusslicht mit zwölf Punkten Rückstand auf den ersten Relegationsplatz schon schwer genug wird.

Die erste Mannschaft dagegen nimmt weiter Kurs auf die Bayernliga. Mit ihren 49 Punkten haben die Landsberger einen komfortablen Vorsprung auf den Tabellenzweiten Türkspor Augsburg (44), dahinter liegt Neuburg (40), allerdings mit zwei Spielen weniger. Die Punktrunde beginnt für den TSV am 2. März mit dem Heimspiel gegen Wolfratshausen. Vorher bestreiten die Landsberger noch fünf Testspiele – hier die geplanten Partien: 6. Februar, 19.30h, FC AugsburgII - TSV Landsberg; 9. Februar, 14h, SC Fürstenfeldbruck - TSV Landsberg; 13. Februar, 19.30h VfL-Kaufering - TSV Landsberg; 17. Februar, 13h, FC Penzberg - TSV Landsberg, 22. Februar, 19.30h, FC Affing - TSV Landsberg (in Gersthofen); 27. Februar, 19.30h, SV Stöttwang - TSV Landsberg (bei Olympia Neugablonz). (mm)

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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