Trotzdem gehen die Fußballer des TSV Landsberg in Gilching nicht leer aus. Ein Ziel können Muriz Salemovic und sein Team jetzt aber nicht mehr erreichen.

Zuletzt ein 7:0-Sieg, jetzt ein mageres 0:0-Unentschieden – in Gilching gelang dem TSV Landsberg zwar kein Tor, aber man kassierte auch keins. Mit dem einen Punkt dürfte Spielertrainer Muriz Salemovic gut leben können, auch wenn die 50-Punkte-Marke nun vor der Pause nicht mehr geknackt werden kann. 46 Zähler hat der Tabellenführer der Landesliga Südwest auf dem Konto, ein Spiel am kommenden Samstag in Kempten steht noch aus.

Trotz des torlosen Unentschieden in Gilching ist Landsbergs Spielertrainer  Muriz Salemovic (rechts) nicht unzufrieden. Bild: Julian Leitenstorfer

Gilching steht extrem tief

„Wir hätten uns von den sieben Toren gegen Mering lieber drei für dieses Spiel aufheben sollen“, meinte Muriz Salemovic nach der Partie. Allerdings war Gilching auch gewarnt.

Die Gastgeber standen extrem tief und lauerten nur auf Konter. „Gilching wollte gar nicht Fußball spielen, da war es für uns schwer, Räume zu finden.“ Zwar gab es ein, zwei gute Möglichkeiten – unter anderem traf Sebastian Bonfert die Latte –, aber „so richtig zwingend waren die Chancen nicht“, sagte Salemovic.

Und ein Mal hatten die Landsberger auch das nötige Glück, denn nach einem Fehler im Aufbau liefen zwei Gilchinger auf TSV-Keeper Patrick Rösch zu, doch sie vergaben ihre Großchance.

Gute Nachrichten von Felix Mailänder

In der zweiten Halbzeit agierten die Landsberger zielstrebiger, zogen das Spiel vor dem gegnerischen Tor mehr in die Breite und hatten auch bessere Möglichkeiten, nur im Abschluss wollte es diesmal einfach nicht klappen. „In der zweiten Halbzeit haben wir viel sehr gut gemacht“, war Salemovic trotz der Punkteteilung zufrieden. Außerdem habe seine Mannschaft in den letzten vier Spielen nur ein Gegentor kassiert, auch das könne sich sehen lassen.

In der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber auch keine nennenswerte Chance mehr, alles Dinge, die der Coach positiv bewertet, „auch wenn wir einen Sieg verdient hätten“. Etwas überraschend war auch, dass Felix Mailänder nach seiner Schulterverletzung mit von der Partie war: „Er überraschte mich im Abschlusstraining und bekam auch seine Minuten“, meinte ein erschöpfter, aber zufriedener Trainer nach der Partie. Ein Mal heißt es für den kleinen Kader noch Zähne zusammenbeißen, dann geht es in die hochverdiente Winterpause.

TSV Landsberg: Rösch, Danke, Anzenhofer, Storhas, Meichelböck, Göttle, Bonfert, Salemovic, Hennebach (81. Mailänder), Fülla, Detmar

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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