Landsbergs Trainer Muriz Salemovic will den Zuschauern im letzten Heimspiel etwas bieten. Das gelingt den Fußballern gegen Mering eindrucksvoll.

Eine Klasse besser präsentierten sich die Fußballer des TSV Landsberg im letzten Heimspiel 2018 als ihr Gast vom SV Mering – mindestens eine Klasse besser. Für das 0:1 in Gundelfingen, das erste Spiel, in dem der Landesligist kein Tor erzielt hatte, ließ man die Meringer büßen: Mit 7:0 feierte die Elf von Spielertrainer Muriz Salemovic ein Schützenfest. Aber nicht nur die Anzahl der Tore machte das Spiel für die knapp 300 Zuschauer sehenswert, auch wie diese herausgespielt worden waren.

Landsberg jubelt - Mering ist am Boden: Mit 7:0 gewann der TSV sein letztes Heimspiel in diesem Jahr. Die Tore für den TSV Landsberg erzielten Andreas Fülla (3), Martin Hennebach (2), Muriz Salemovic und Manuel Detmar. Bild: Julian Leitenstorfer

Der erste gute Angriff kommt von Mering

Nur zu Beginn der Partie konnten die Gäste zeigen, dass sie schnelle Stürmer besitzen, die sie auch gut in Szene setzen können. Der erste richtige Angriff nach 7 Minuten kam nämlich vom SV Mering. Schnell kombinierten sich die Gäste durch die TSV-Abwehr, aber der Abschluss ging ein gutes Stück am Landsberger Tor vorbei.

Das war der Weckruf für die Gastgeber. Hatte man bis dahin eher auf Sicherheit gespielt, so begann nun der Sturmlauf, von dem Mering überrollt wurde. Den Startschuss dazu gab Manuel Detmar (8.) - und dann stellten die Landsberger fast im 10-Minuten-Takt auf den 3:0-Pausenstand. In der 11. Minute wurde Martin Hennebach perfekt von Lukas Göttle bedient – 1:0.  In der 26. Minute leistete Salemovic die Vorarbeit und Andreas Fülla erhöhte auf 2:0. Schon eine Minute später fast dieselbe Situation, doch Hennebach kam einen Schritt zu spät für die Hereingabe von Salemovic. Stattdessen war es erneut Fülla, der in der 38. Minute zum 3:0 abstaubte. Von Mering war nichts mehr zu sehen.

Nach einer Stunde war alles erledigt

Auch nichts Negatives: Hatte Salemovic auf den Schiedsrichter viel Arbeit zukommen sehen, so lag er damit falsch. Mering merkte schnell, dass in Landsberg nichts zu holen war, und zeigte sich auch als fairer Verlierer. Es gab keinerlei Frustfouls von den Gästen.

Nach der Pause leitete Merings Keeper in der 49. Minute den Untergang seiner Mannschaft ein. Er konnte einen Schuss nur prallen lassen und Fülla machte seinen Hattrick perfekt. Danach war fast jeder Schuss ein Treffer: In der 55. stellte Hennebach auf 5:0, in der 57. traf Salemovic selbst und in der 59. meldete sich Manuel Detmar mit dem 7:0 nach seiner Verletzungspause zurück.

Mering als fairer Verlierer

Trotzdem spielten die Landsberger weiter nach vorne, kämpften um jeden Ball, aber ein bisschen war die Luft raus. Kompliment auch an Mering, das bis zur letzten Minute noch auf den Ehrentreffer drängte. Nachdem die Landsberger Anzenhofer und Storhas durch Buschel und Korora ersetzten (66.), mussten sich diese erst einfinden, was den Gästen die eine oder andere Möglichkeit eröffnete. Doch dann war da noch Patrick Rösch im Landsberger Tor, der sich den Shut-out nicht nehmen ließ.

TSV: Rösch, Meichelböck, Storhas (66. Korora), Anzenhofer (66. Buschel), Danke, Göttle, Bonfert, Salemovic, Hennebach, Detmar (73. Braovac), Fülla

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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