Letztes Heimspiel für den TSV Landsberg in diesem Jahr. Im Derby gegen Mering wartet auf den Schiedsrichter wohl viel Arbeit.

Drei Spiele hat der TSV Landsberg noch vor der Winterpause und 42 Punkte: Um die 50-Punkte-Marke zu knacken, die Trainer Muriz Salemovic als Ziel ausgegeben hat, müssen also drei Siege her. Bereits am Samstag wird sich zeigen, ob auch dieses Ziel erreicht werden kann. Dann haben die Landsberger zum letzten Heimspiel in diesem Jahr den SV Mering zu Gast. Beginn ist um 16 Uhr im 3C-Sportpark.

Einwurf zum letzten Heimspiel: Martin Hennebach steht Landsbergs Trainer Salemovic gegen Mering am Samstag wieder zur Verfügung. Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

„Die 0:1-Niederlage in Gundelfingen war natürlich nicht eingeplant“, sagt Salemovic – jetzt müssten eben drei Siege her. Eigentlich, so der TSV-Coach, hätte man dieses Spiel gar nicht verlieren können. „Selbst mit einem 0:0 wären wir schon unzufrieden gewesen“. Aber in der zweiten Halbzeit – in Überzahl – habe sich sein Team taktisch schlecht verhalten und das war auch Thema in der Nachbereitung. „Wir haben deshalb am Donnerstag viel im taktischen Bereich trainiert“, sagt Salemovic.

Personelle Verstärkung für die zweite Mannschaft wird es nicht geben

Personell sieht es auch etwas besser aus, wobei das beim TSV Landsberg inzwischen ja relativ ist: Immerhin können der Spielertrainer und Martin Hennebach nach ihren Verletzungen wieder eingreifen, dafür hat sich Kevin Gutia mit Grippe abgemeldet. „Er möchte es zwar am Samstag versuchen“, sagt Salemovic, doch er hält dessen Einsatz nicht für sinnvoll: „Er ist körperlich geschwächt und die Gesundheit geht vor.“ Trotzdem: Nur einer fehlt und zwei sind zurück, eben Luxus beim TSV Landsberg in dieser Saison.

Deshalb kommt es auch nicht dazu, dass Salemovic Spieler an die zweite Mannschaft ausleihen kann, wie eigentlich geplant. Vielmehr muss er auf einen Spieler von dieser zurückgreifen: Marko Braovac soll gegen Mering auf der Bank sitzen. Der 28-jährige Abwehrspieler wechselte zu Saisonbeginn vom SV LichtenbergII (Berlin) zum TSV Landsberg und war bislang zweimal für die Reserve im Einsatz. Die zweite Mannschaft trifft am Samstag ab 14 Uhr auf den Kreisliga-Zweiten Pöcking-Possenhofen.

Wird es ein Kartenfestival?

Im letzten Heimspiel in diesem Jahr wollen sich die Landsberger natürlich mit einem Sieg von den Zuschauern verabschieden. „Das ist natürlich etwas Besonderes. Die Zuschauer haben uns so gut unterstützt und dieser letzte Eindruck bleibt im Kopf“, so der TSV-Coach. Allerdings ist Mering ein eher unangenehmer Gegner. „Ich denke, da wird der Schiedsrichter viel Arbeit haben.“ Im Spiel gegen Gilching zuletzt hatte es zehn Gelbe Karten (sieben für Mering), ein Mal Rot für Gilching und ein Mal Gelb-Rot für Mering gegeben.

Tatsächlich belegen die Gäste in der Fairnesstabelle mit 54 Gelben und fünf Gelb-Roten Karten in 18 Spielen nur Platz 15, aber auch der TSV ist nicht ganz oben zu finden: Platz acht mit 46 Gelben und vier Gelb-Roten Karten (19 Spiele).

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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