Zum ersten Mal in dieser Landesliga-Saison treffen die Fußballer des TSV Landsberg nicht. Das kostet die Salemovic-Elf in Gundelfingen drei Zähler. Schlechte Nachrichten gab es schon vor dem Spiel.

Am 19. Spieltag der Landesliga Südwest ist es passiert: Der TSV Landsberg hat zum ersten Mal in der Punktrunde kein Tor erzielt – und so reichte Gastgeber Gundelfingen ein Treffer, um die drei Punkte einzufahren. Und diesen einen Treffer der Gastgeber haben die Landsberger wieder einmal vorbereitet: Ein verunglückter Rückpass zu Patrick Rösch, der erneut im Landsberger Tor stand, sorgte für die große Chance, die sich FCG-Stürmer Jonas Schneider nicht entgehen ließ (56.).

Diesmal müssen die Landsberger (im Bild Janis Danke) den vergebenen Chancen nachtrauern: In Gundelfingen war es das erste Mal in dieser Saison, dass der TSV kein Tor erzielt hat – und das rächte sich.
Bild: Thorsten Jordan

Ab der 38. Minute in Überzahl

Dabei spielten die Landsberger ab der 38. Minute in Überzahl, denn Christoph Schnelle hatte nach einem Foul glatt Rot gesehen, da der Schiedsrichter ihn als letzten Mann sah. Doch alles half nichts – die Landsberger mussten nach sieben Spielen ohne Niederlage eine „Nullnummer“ einstecken.

Allerdings waren die Vorzeichen nicht gut, denn am Freitag verletzten sich sowohl Martin Hennebach als auch Muriz Salemovic, sodass beide pausieren mussten. „Wir hatten nur mehr Damian Engel auf der Bank zum Einwechseln“, sagt Salemovic. Auch wenn die Niederlage ausgesprochen ärgerlich sei, zumindest kenne man die Ursache für die schwache zweite Halbzeit.

Die erste gute Möglichkeit schon nach sechs Minuten

Von Beginn an stand Manuel Detmar bei den Landsbergern wieder auf dem Platz und er hatte in der ersten Halbzeit auch schon gute Chancen. Aber ihm erging es wie seinen Teamkollegen – entweder ging der Abschluss am Tor vorbei, wie bei Kevin Gutia (6.), oder Gundelfingens Keeper Dewein kam noch irgendwie ran. In der 27. Minute klärte Dewein den Schuss von Detmar zur Ecke, die nichts einbrachte, in der 31. Minute konnte er den Kopfball von Alexander Buschel gerade noch über die Latte lenken. Sieben Minuten später folgte die Notbremse von Schnelle, aber es blieb torlos bis zur Pause.

Bruch im Spiel nach der Pause

Es sah danach aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann die Landsberger die Führung erzielen, denn wie schon in der ersten Halbzeit bestimmte der TSV das Spiel. Doch den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gastgeber, die TSV-Keeper Rösch erstmals richtig prüften, aber dieser war zur Stelle. Und dann folgte der unglückliche Rückpass und der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Die Landsberger taten sich danach schwer und kamen kaum zu Chancen, Gundelfingen stand natürlich nur mehr hinten drin. Der eingewechselte Damian Engel hätte in der 88. beinahe das 1:1 erzielt, aber sein Kopfball ging am Pfosten vorbei.

Am Vorsprung der Landsberger in der Tabelle hat sich nichts geändert – auch Verfolger Neuburg musste sich diesmal geschlagen geben, und zwar mit 1:2 gegen MemmingenII.

TSV Landsberg: Rösch, Danke, Anzenhofer, Göttle, Buschel, Storhas, Fülla, Meichelböck, Gutia (64. Engel), Bonfert, Detmar; Rot: Schnelle (38., FCG)

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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