Der Gastgeber des TSV Landsberg setzte sich in Garmisch mit 5:0 durch. Das gibt zu denken

Am Sonntag dürfte sich für Fußball-Fans ein Ausflug nach Gundelfingen rentieren. „Ich bin mir sicher, das wird ein spannendes und gutes Landesliga-Spiel“, sagt Muriz Salemovic, der mit dem TSV Landsberg ab 14 Uhr beim FC Gundelfingen zu Gast ist. „Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die selbstbewusst auftreten und Offensivpower haben.“ Dabei spielt es keine Rolle, dass in diesem Fall der Vorletzte den Tabellenführer empfängt: Gundelfingen hat zuletzt zwei richtige Ausrufezeichen gesetzt.

Mit 5:0 hat der FC Gundelfingen sein Nachholspiel in Garmisch gewonnen. Dieses Ergebnis hat auch Landsbergs Spielertrainer Muriz Salemovic (vorne) erst mal geschockt. Am Sonntag ist der TSV beim FCG zu Gast.

„Als ich das Ergebnis gesehen habe, war ich echt geschockt“, sagt Salemovic: Am Feiertag gewann Gundelfingen nämlich mit 5:0 beim FC Garmisch-Partenkirchen. „5:0, das ist eine Hausnummer. Garmisch war seit 17 Spieltagen zu Hause ungeschlagen, und wir wissen ja, wie schwer es dort ist“, sagt der Landsberger Spielertrainer, der vor einigen Wochen mit seinem Team dort zu einem hart erkämpften 3:3-Unentschieden kam.

Mit diesem Nachholspiel haben die Gundelfinger in den beiden Spielen zuletzt 11:0 Tore erzielt, das kommt dem Landsberger Spielertrainer aber ganz gelegen, denn „jetzt glaubt man mir auch, dass Gundelfingen eine gute Mannschaft ist, und keiner wird sie mehr unterschätzen“. Die Gefahr wäre da gewesen, schließlich sitzt der FCG von Saisonbeginn an im Tabellenkeller fest. „Mir ist aber noch das Hinspiel sehr gut in Erinnerung“, sagt Salemovic: Und da sei der 3:0-Erfolg seiner Mannschaft sehr glücklich gewesen. „Eigentlich hätte es nach einer Viertelstunde schon 4:0 für Gundelfingen stehen müssen, aber drei Mal hat Frank Schmitt super gehalten und einmal haben sie die Latte getroffen.“

Das sei das Problem, wenn man vorne keinen Knipser habe. Doch nun scheint sich dieses Problem erledigt zu haben. „Gundelfingen hat meist vier, fünf 19-Jährige in der Startelf, wenn diese Mannschaft dann mal führt, hat man gesehen, was passiert.“ Er will diesem jugendlichen Elan die Erfahrenheit und Cleverness seines Teams entgegenstellen.

Dabei muss er allerdings auf Felix Mailänder verzichten, denn dieser hatte sich im Heimspiel gegen Geretsried bereits verletzt. „Er ist auf die Schulter gefallen, aber erst am Sonntag kamen die Schmerzen“, sagt der Landsberger Spielertrainer. Wie lange Mailänder, der immer besser in Fahrt gekommen war, ausfallen wird, sei noch nicht klar. „Aber es scheint nichts gebrochen.“ Dafür ist Manuel Detmar wieder fit, gut möglich, dass er auch in der Startelf steht. Auch Kevin Gutia kommt zum Spiel und Janis Danke steht ebenfalls parat.

Und dann müssen sich die Landsberger neue Ziele setzen, denn die 40-Punkte-Marke hat die Salemovic-Elf inzwischen geknackt. „50 Punkte bis zur Winterpause, das wäre doch super“, sagt er mit einem Schmunzeln: Vier Spiele sind es noch, acht Zähler fehlen – aus seiner Sicht nicht unrealistisch, vor allem, wenn am Sonntag schon die ersten Punkte dazukommen. (mm)

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den Beitrag finden Sie im Landsberger Tagblatt - HIER