Die erste Saisonniederlage ist beim TSV Landsberg schnell aufgearbeitet

Schon wieder Wolfratshausen... Auch in der Landesliga setzt sich der Trend fort: Landsberg kann gegen den BCF (fast) nicht gewinnen. Bis auf einen Sieg in der vergangenen Abstiegssaison, in der beide Klubs noch Bayernliga spielten, gab es in den vergangenen Jahren fast nur Pleiten. Und dass der TSV nach fünf Siegen zum Auftakt ausgerechnet in Wolfratshausen beim 1:2 die erste Saisonniederlage kassierte, wirkte symptomatisch. Allerdings hält sich der Ärger über die erste Pleite in Grenzen und der Trainer gibt sich ziemlich selbstkritisch.

Auf dem Feld stand Muriz Salemovic in Wolfratshausen diesmal nicht. Der Spielertrainer des TSV Landsberg coachte nur von der Bank aus. Bild:Thorsten Jordan

„Wolfratshausen hat in der zweiten Halbzeit gut verteidigt, gut verschoben und ist sehr viel gelaufen“, gibt sich Spielertrainer Muriz Salemovic als fairer Verlierer. „Wir haben es halt verpennt, ein frühes Tor zu machen.“ Vielleicht war auch genau das der Knackpunkt im Landsberger Spiel. Nach Offensivspektakel zu Beginn der Partie, wurde die Mannschaft etwas nervös. „Die Spieler waren in der Pause enttäuscht. Ich habe ihnen gesagt, dass wir nicht jede Woche gleich drei, vier Tore schießen“, plaudert der Trainer aus. Nicht sehr zufrieden war er mit der Schlussphase. Nach dem Rückstand in der 77. Minute habe man sich nicht besonders clever angestellt und fast nur noch mit langen Bällen agiert. Dennoch war man nach dem 0:2 und dem Anschluss in der Nachspielzeit dran, noch den Ausgleich zu schaffen. Aber es sollte nicht mehr sein.

Muriz Salemovic sieht das Ergebnis gelassen. „Ich bin wohl selber schuld. Ich habe am Freitag viel zu hart trainieren lassen. Aber auch ich muss manches noch lernen. Das ist ein Prozess.“ (wimd)

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