Der Landsberger Spielertrainer hat in Mering pausiert. Weil am Samstag gegen Germering ein Spieler fehlt, stellt er sich vielleicht wieder auf.

Luxusproblem nennt man so etwas: Muriz Salemovic steht für das Heimspiel am heutigen Samstag ab 14 Uhr gegen Gilching fast der komplette Kader zur Verfügung. Dass sich Lukas Göttle für eine Woche in den Urlaub verabschiedet hat, darüber freut sich der Trainer sogar ein bisschen, denn „das erhöht meine Chance ins Team zu rücken“, sagt Salemovic und schmunzelt.

Den Sieg in Mering hat Landsbergs Spielertrainer Muriz Salemovic von der Bank aus verfolgt. Ob er beim Heimspiel am heutigen Samstag in der Startelf stehen wird, lässt er noch offen. Zwar fehlt Lukas Göttle, doch auf den freien Platz gebe es noch andere Anwärter, sagt Salemovic.
Bild: Julian Leitenstorfer

Denn nach dem Sieg in Mering hätte es für ihn keinen Grund gegeben, die Mannschaft zu verändern. „Das waren Angriffe wie aus dem Lehrbuch, die Mannschaft hat das überragend gemacht“, sagt Salemovic. Und deshalb sei ihm das Zuschauen von der Bank aus auch nicht schwergefallen. Auch wenn er selbst ein bisschen davon überrascht war, so hat es sich „für mich gut und richtig angefühlt. Wenn mein Team so spielt, könnte ich auch 34 Spiele von außen ansehen“.

So weit wird es wohl nicht kommen. „Es wird sicher noch Verletzungen und Ausfälle geben“, sagt der Landsberger Trainer, auch die drei Siege in Folge will er nicht überbewerten: „Das ist jetzt eine Momentaufnahme, die wir genießen, aber es wird auch wieder anders kommen“, bremst er die Erwartungen ein bisschen ein.

Trotzdem soll gegen Gilching eine Serie ausgebaut werden: „Wir sind zu Hause noch ungeschlagen“, sagt Salemovic und rechnet da auch die Testspiele mit ein. Die Gäste haben nach einer Niederlage zum Saisonstart zwei Siege nachgelegt und zeigten sich in allen drei Spielen als Minimalisten: 3:1 Tore reichten für die momentan sechs Punkte.

„Dass Gilching in den drei Spielen nur ein Gegentor bekommen hat, zeigt, dass die Mannschaft kompakt steht und nur schwer auszuspielen sein wird“, sagt Salemovic. Außerdem verfügt der Gast mit Ramon Adofo über einen sehr gefährlichen Stürmer.

Salemovic baut weiter auf die individuellen Stärken seiner Spieler und vor allem auf den Teamgeist. „Der Spaß kommt schon langsam zurück, das merkt man auch im Training“, freut er sich – und räumt ein, dass dies angesichts der bisherigen Ergebnisse auch keine große Überraschung sei. Ein weiterer Sieg am Samstag würde sicher dafür sorgen, dass die Landsberger Fußballer und Zuschauer weiter ihren Spaß haben.

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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