Beim SV Mering setzt sich die Mannschaft von Trainer Salemovic mit 3:1 durch. Zum Schluss wurde es hektisch.

Drittes Spiel – dritter Sieg. Beim SV Mering setzten sich die Fußballer des TSV Landsberg mit 3:1 durch. Aber nicht nur wegen des Ergebnisses ist TSV-Trainer Muriz Salemovic, der diesmal nicht spielte, zufrieden: „Die ersten beiden Tore waren hervorragend herausgespielt. Das war Tempo-Fußball, der eigentlich kaum zu verteidigen ist.“ Unnötig sei der Gegentreffer gewesen, aber nicht weiter tragisch.

Landsbergs Spielertrainer Muriz Salemovic sah den Sieg seiner Mannschaft diesmal von der Bank aus.
Bild: Julian Leitenstorfer

Mering ist nur kurz in Überzahl

Zum Schluss wurde es noch hektisch: In der 79. Minute musste Lukas Göttle mit Gelb-Rot vom Platz, durch das Foul kam Mering zum Strafstoß und 1:3-Anschluss. Allerdings schwächten sich die Gastgeber dann selbst, denn in der 84. und dann noch in der 90. Minute sahen zwei Meringer Gelb-Rot. So wurde aus der Über- bald eine Unterzahl und in der Nachspielzeit hatte Landsberg die besseren Chancen.

Doppelschlag sorgt für die Vorentscheidung

Zu diesem Zeitpunkt war aber schon lange alles entschieden. Es war ein Doppelschlag in der 25. und 26. Minute, der den TSV auf die Siegerstraße brachte. Erst schloss Rainer Storhas nach einem schönen Spielzug zum 1:0 ab, direkt nach dem Anstoß der Meringer bot sich die nächste Chance. Einen langen Ball der Gastgeber nutzte David Anzenhofer, um den Spielzug einzuleiten und nach drei, vier Stationen stand Manuel Detmar frei vor dem Tor: 2:0 für Landsberg.

Auch nach der Pause machte Landsberg das Spiel und erneut war es Detmar, der in der 76. Minute gefoult wurde, den Strafstoß verwandelte Anzenhofer sicher zum 3:0.

„In der ersten halben Stunde hat man gesehen, warum Mering zu den Favoriten zählt“, sagte Salemovic, der SVM präsentierte sich technisch versiert mit guter Spielanlage – doch die Treffer machte der TSV, der damit die Tabellenführung in der Landesliga Südwest verteidigte.

Schmitt, Danke, Anzenhofer, Meichelböck, Göttle, Gutia, Storhas, Bonfert (66. Gilg), Fülla (66. Mailänder), Detmar (78. Holzmann), Siegwart

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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