Nach dem gelungenen Saisonauftakt in Geretsried freuen sich die Landsberger Fußballer auf das Heimspiel. Um 18.30 Uhr ist Anstoß.

Es war der perfekte Auftakt, den die Fußballer des TSV Landsberg in der Landesliga Südwest hingelegt haben. Mit 2:0 setzte sich das Team in Geretsried durch – jetzt soll beim ersten Heimspiel am Mittwoch am besten gleich nachgelegt werden. Ab 18.30 Uhr ist der FC Gundelfingen im 3C-Sportpark zu Gast, für diese Partie hat sich auch der Verein einige Überraschungen einfallen lassen.

Einwurf für das erste Heimspiel: Janis Danke und seine Teamkollegen vom TSV Landsberg erwarten am Mittwochabend den FC Gundelfingen. Bild: Julian Leitenstorfer

Der Plan ist aufgegangen

Abgesehen von den letzten zehn Minuten vor der Halbzeit war TSV-Trainer Muriz Salemovic mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Unser Plan ist aufgegangen“, freut er sich – im Gegensatz zu den Gastgebern. „Geretsried hatte sich für das Heimspiel sicher viel vorgenommen, aber wir haben sie überrascht.“

Gleiches soll jetzt Gundelfingen passieren. Der FCG musste sich zum Auftakt dem SV Mering mit 1:3 geschlagen geben. „Ich habe aber gesehen, dass Mering zwei der drei Tore per Elfmeter erzielt hat“, sagt Salemovic, außerdem musste Gundelfingen bereits ab der 41. Minute mit einem Mann weniger spielen. Und bis dahin lag der FCG auch noch in Führung. „Eigentlich unterstreicht das die Vermutung, dass in dieser Saison wirklich jeder jeden schlagen kann“, meint der Landsberger Trainer.

Der Gast muss sich etwas einfallen lassen

Allerdings erwartet er, dass die Gundelfinger doch an einigen Stellschrauben drehen werden, denn „wenn man verliert, ändert man doch immer etwas“. Damit muss sich Salemovic nicht beschäftigen – bei ihm lief es zum Auftakt prima. Auch nach den Auswechslungen kam kein Bruch ins Spiel.

Manuel Detmar musste in der Halbzeit raus, er hatte Leistenprobleme. Für ihn kam Lukas Göttle. Auch Salemovic selbst verließ nach 65 Minuten den Platz. „Ich hatte zweimal einen Schlag abbekommen und Schmerzen in der Achillessehne. Warum soll ich angeschlagen weiterspielen, wenn draußen überragende Spieler warten und mit den Hufen scharren?“

Ob Detmar gegen Gundelfingen spielen kann, könne erst nach dem Abschlusstraining am Dienstagabend entschieden werden.

Nur ein Keeper steht zur Verfügung

Sicher verzichten muss Salemovic auf seinen zweiten Keeper Leon Veliu aus schulischen Gründen – Frank Schmitt, der in Geretsried gleich einen Shutout verbuchte, darf damit nichts passieren, denn einen dritten Keeper haben die Landsberger noch nicht. Außerdem befindet sich Damian Engel nach einer Verletzung noch im Aufbautraining, ansonsten sei der Kader komplett. Auch Lukas Göttle, der sich in Geretsried eine „blutige Nase“ geholt hatte, kann spielen. „Er hat einen Cut über der Nase, aber es ist nicht so schlimm gewesen“, kann Salemovic Entwarnung geben. Göttle hatte auch mit einem Pflaster weitergespielt.

Ein nicht alltägliches Spiel wird diese Partie auch für David Anzenhofer sein: Er spielte vor seinem Wechsel zum FC Memmingen von 2009 bis 2014 für den FC Gundelfingen.

Für dieses erste Heimspiel in der neuen Saison habe der Verein einige Aktionen vorbereitet, sagt Salemovic – verraten wird aber noch nichts. Am Sonntag geht es für den TSV Landsberg dann zum Gundelfingen-Bezwinger SV Mering, die Partie beginnt dort um 15 Uhr.

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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