Die Fußballer des TSV Landsberg haben noch zwei Chancen, um den Abstiegsplatz zu verlassen. Die erste können sie am Samstag bei Schwaben Augsburg nutzen.

Zwei Chancen hat der TSV Landsberg noch, um die Relegation zu erreichen – und dort den Klassenerhalt zu sichern. Die erste davon am Samstag, ab 14 Uhr beim TSV Schwaben Augsburg. Die Partie findet im Ernst-Lehner-Stadion, Stauffenbergstraße 13, statt. Die letzte Chance haben die Landsberger zu Hause, bereits am Freitag, 18. Mai, wird zeitgleich ab 18.30 Uhr das letzte Punktspiel in dieser Saison ausgetragen, die Landsberger erwarten dann das aktuelle Schlusslicht Kornburg.

Mindestens eine Mannschaft muss Landsberg noch abfangen

Mehr als die „Verlängerung“ ist für die Landsberger nicht mehr drin, das Hauptaugenmerk kann nur darauf liegen, den SB Chiemgau Traunstein noch abzufangen und auf den direkten Abstiegsplatz zu schicken.

In den nächsten Tagen will Landsbergs Trainer Guido Kandziora (links, mit seinem Co-Trainer Hermann Rietzler) bekannt geben, wie er sich seine Zukunft vorstellt.
Bild: Julian Leitenstorfer

„Wir dürfen uns auf keinen Fall aufgeben“, fordert Trainer Guido Kandziora und fügt an: „Wenn alle anderen denken, wir geben jetzt auf, dann müssen wir erst recht angreifen.“ Die Niederlage gegen Kottern habe man erst mal verdauen müssen, doch es helfe nichts, nach hinten zu sehen. „Für uns zählt nur das Jetzt“, sagt der Coach, der mit einem kompletten Kader nach Augsburg fahren kann. Ob es Änderungen bei der Startelf geben wird, wollte er erst nach dem Abschlusstraining entscheiden. Wichtig sei jetzt, dass „die Jungs an sich glauben und nicht verkrampfen. Wir brauchen auch eine gewisse Coolness.“

Der direkte Vergleich ist wichtig

Zwei Punkte Vorsprung hat der SB vor den Landsbergern – und auch den direkten Vergleich gewonnen. Damit müssen die Landsberger nach diesen beiden Spielen mehr Punkte als Traunstein haben. Die Gruppeneinteilung bei der Relegation erfolgt am 20. Mai, gespielt wird im Europacup-Modus.

Doch erst einmal müssen die Landsberger diese Relegationsspiele noch erreichen. Bei Schwaben Augsburg haben die Landsberger am heutigen Samstag die Chance, Boden gutzumachen.

Im Hinspiel hatten die Landsberger mit 2:0 geführt, mussten sich dann aber mit einem 2:2 begnügen. Das war auch das erste Spiel unter dem neuen Trainer Guido Kandziora. Als er im zweiten Spiel einen 3:0-Sieg in Kornburg verbuchen konnte, kam Hoffnung auf, doch Landsberg kehrte schnell ins alte Fahrwasser zurück: In den 19 Spielen, in denen Kandziora an der Seitenlinie stand, verbuchten die Landsberger 19 Punkte (5 Siege/4 Unentschieden/10 Niederlagen) – sein Vorgänger Uwe Zenkner hatte in 15 Spielen 14 Punkte eingefahren (4/2/9).

Jetzt gilt es für die Landsberger, in den letzten beiden Partien noch mal alle Kräfte zu mobilisieren, ansonsten könnte bereits vorzeitig der Abstieg besiegelt sein.

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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