Bayernliga Für den TSV Landsberg steht das vorletzte Heimspiel in der regulären Saison an. Gegen Kottern müssen Punkte her, um sich vor dem direkten Abstieg zu retten

Landsberg Es ist das vorletzte Heimspiel in dieser Saison für den TSV Landsberg: Um 14 Uhr erwartet die Kandziora-Elf am Samstag den TSV Kottern. Am 12. Mai sind die Landsberger bei Schwaben Augsburg zu Gast und am 18. Mai könnte das letzte Heimspiel in der Bayernliga überhaupt gegen Kornburg stattfinden – wenn es die Landsberger nicht noch schaffen, den direkten Abstiegsplatz zu verlassen.

Drei Punktspiele bleiben den Landsbergern (links Rainer Storhas, rechts Dominik Schön) noch, um den direkten Abstiegsplatz zu verlassen. Archivfoto: Thorsten Jordan

Zwei Punkte Rückstand hat der TSV auf Traunstein, doch Gleichstand würde nicht genügen, da Landsberg im direkten Vergleich hinten liegt. Theoretisch würde es auch noch für den direkten Klassenerhalt reichen – dazu müssten aber alle drei Spiele gewonnen werden und die direkten Konkurrenten müssten komplett leer ausgehen. Realistisches Ziel kann damit nur sein, den direkten Abstieg zu vermeiden und sich – zum dritten Mal – den Klassenerhalt in der Verlängerung zu sichern. „Wenn mehr raus kommt, werden wir uns natürlich nicht beschweren“, sagt Trainer Guido Kandziora, aber auch er räumt ein, dass es bestenfalls wohl die Relegation sein wird. Verzichten muss er auf Alexander Buschel (beruflich), nicht im Kader stehen Julian Birkner und Adrian Zuka (sportliche Gründe). „Dafür ist Jonas Meichelböck nach seiner Verletzung zurück“, sagt Kandziora, er wird wohl auch das Vertrauen des Trainers bekommen.

Gegen Kottern sprang für die Landsberger in der Bayernliga bislang maximal ein Unentschieden raus, auch diesmal wird es schwer, da sich die Gäste theoretisch noch Hoffnungen auf Platz zwei machen können. „Kottern hat erfahrene Spieler in seiner Mannschaft, ist zweikampfstark und spielt körperbetont“, sagt Kandziora, trotzdem sei es an der Zeit, nach dem Sieg gegen Sonthofen endlich nachzulegen. „Wenn wir an die Leistung von vergangener Woche anknüpfen können, sollte auch ein Dreier möglich sein“, ist Kandziora zuversichtlich. Dann könnte die Welt für den TSV am Samstagabend schon wieder freundlicher aussehen.

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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