Bayernliga Wenn der TSV Landsberg am Samstag Dachau empfängt, gibt es nicht nur auf der Position des Torhüters einen Wechsel. Der Trainer appelliert deshalb an die Ehre der Spieler

Landsberg Erst fünf Tore geschossen – dann fünf kassiert: Die Bayernliga-Fußballer des TSV Landsberg befinden sich momentan auf einer Berg-und-Talfahrt. Dem Gesetz der Serie nach müsste nun wieder ein Sieg im Heimspiel am heutigen Samstag gegen Dachau folgen, doch die Vorzeichen stehen alles andere als gut.

In Rain hat die Mannschaft von Guido Kandziora bei der 1:5-Klatsche nicht nur das Spiel verloren, sondern auch Torhüter Philipp Beigl. „Ich denke mal, dass er zwei Spiele gesperrt sein wird“, sagt Kandziora. Damit nicht genug, denn Jonas Meichelböck hat sich in Rain verletzt und wird ebenfalls wohl zwei Wochen fehlen, hinzu kommt, dass Bastian Gilg mit Fieber ausfällt. „Ich habe also eine neu formierte Abwehrkette und einen neuen Torwart“, bringt es Kandziora auf den Punkt.

Leon Veliu (links) wird am heutigen Samstag den gesperrten Philipp Beigl ersetzen. Aber auch in der Abwehr muss Landsbergs Trainer Guido Kandziora notgedrungen umstellen. Archivfoto: Julian Leitenstorfer

Doch er sieht in dieser Situation auch eine Chance: „Leon Veliu hat mein Vertrauen, jetzt bekommt er seine Chance, und die kann er nutzen“, so der TSV-Trainer. Auch was die weiteren notgedrungenen Umstellungen betrifft, würden dadurch Möglichkeiten geschaffen, dass sich Spieler, die bislang vielleicht nicht so im Fokus standen, präsentieren könnten. „Ich verlange, dass alle zu uns als Team stehen, egal auf welcher Position sie spielen.“

Mit dem TSV Dachau erwartet Kandziora einen spielstarken Gegner. Mit Spielertrainer Fabian Lamotte oder Stürmer Christian Doll verfüge der Gegner über sehr erfahrene Spieler. Auch der Ex-Landsberger Qendrim Beqiri steht im Kader der Dachauer, wird aber derzeit als verletzt geführt.

Das Hinspiel war 2:2 ausgegangen – zwei Mal waren die Landsberger in Führung gegangen, hatten aber immer wieder den Ausgleich kassiert. Momentan würde dem TSV ein Remis nicht wirklich helfen, ob mehr drin sein wird, werde in erster Linie vom Defensivverhalten seiner Spieler abhängen, vermutet Kandziora, denn „nach vorne haben wir immer unsere Chancen“ – die dann aber auch genutzt werden müssen.

Anpfiff am heutigen Samstag ist um 14 Uhr im 3C-Sportpark, bereits am kommenden Dienstag steht das nächste Spiel für die Landsberger an. Ab 18.30 Uhr ist dann mit dem SV Kirchanschöring wieder ein Team in Landsberg zu Gast, das wie die Kandziora-Elf mitten im Abstiegsstrudel steckt.

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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