TSV Landsberg kassiert in Rain eine Klatsche. Jetzt müssen die Fußballer schnell wieder den Kopf freibekommen.

Über eine Stunde lang mit einem Mann weniger war für den TSV Landsberg in Rain nichts zu holen. Mit 1:5 kassierte die Mannschaft von Guido Kandziora eine deutliche Niederlage und muss jetzt schnell wieder den Kopf freibekommen für das nächste Spiel am Samstag zu Hause gegen Dachau. „Letztendlich war es ein gebrauchter Tag“, fasst Kandziora die Partie zusammen. Nach der vergebenen Großchance von Martin Hennebach gleich zu Beginn, der Roten Karte und den beiden Toren vor und vor allem den schnellen nach der Pause sei das Spiel gelaufen gewesen.

Ungestüme Aktion von Beigl

Was für ein Pech für den TSV Landsberg – nach einem guten Start und ein, zwei guten Chancen kam die kalte Dusche: Torhüter Philipp Beigl bekam in der 22. Minute die Rote Karte – Handspiel außerhalb des Strafraums.

Nach einem langen Ball der Gastgeber kam er aus dem Strafraum geeilt, versuchte, irgendwie den Gegner zu irritieren und den Ball zu ergattern – und agierte zu ungestüm. Ab diesem Moment mussten die Landsberger mit einem Mann weniger auskommen. Jonas Meichelböck musste vom Platz, damit Ersatzkeeper Leon Veliu den Platz von Philipp Beigl übernehmen konnte.

Mit dem Pausenpfiff der zweite Gegentreffer

Trotzdem versteckte sich der TSV nicht, aber die Gastgeber wurden nun stärker. In der 34. Minute fiel nach einem schnellen Angriff die Führung für die Heimelf durch Julian Brandt. Und Brandt war es auch, der in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch auf 2:0 für den TSV Rain stellte.

Natürlich hofften die Landsberger Fans auf ein Aufbäumen ihrer Mannschaft nach der Pause, doch dazu sollte es gar nicht kommen. Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff fiel bereits das 3:0 für die Gastgeber, die in der 51. Minute für die Vorentscheidung sorgten, denn Julian Brandt stellte mit seinem dritten Treffer auf 4:0. Für die Landsberger konnte es damit nur mehr um Schadensbegrenzung gehen. Einen weiteren Treffer kassierten sie aber doch noch: In der 73. Minute erzielte Talla mit einem schönen Schuss ins Kreuzeck das 5:0.

Fülla sorgt für Ergebniskosmetik

Gegenwehr kam von Landsberg schon lange keine mehr – umso kurioser dann noch der Treffer. Eigentlich war es gar kein richtiger Angriff, aber Andreas Fülla sah, dass der Rainer Torhüter zu weit vor seinem Kasten stand, zog kurz nach der Mittellinie ab und lupfte den Ball über den Keeper ins Tor (88.). Das war dann auch die letzte nennenswerte Aktion.

TSV Landsberg: Beigl, Gilg, Birkner, Nichelmann, Meichelböck (22. Veliu), Bonfert, Schön, Mihajlovic (52. Göttle), Hennebach (59. Buschel), Fülla, Siegwart

TSV Rain: Hartmann, Triebel, Cosic, Müller, Rothgang, Bauer, Luburic (56. Käser), Brandt, Friedl, Knötzinger (69. Haid), Posselt (56. Talla)

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
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