Fußballer spielen in Ismaning

Landsberg Am Donnerstag hat Landsbergs Trainer Guido Kandziora seine Spieler einberufen – zum Auslaufen und um die Niederlage gegen Neumarkt vom Vortag zu analysieren. „Die beiden vermeidbaren Gegentore zu Beginn der zweiten Hälfte ärgern mich“, sagt Kandziora. Auf der anderen Seite aber zollt er seinem Team Respekt, dass es nicht aufgegeben hat. Trotzdem standen die Landsberger nach dem 2:3 mit leeren Händen da. „Nach dem Sieg gegen Hankofen hätten wir natürlich gerne nachgelegt, jetzt müssen wir wieder von vorne anfangen“, sagt der Coach. Und das am heutigen Samstag in Ismaning. Der 12. der Bayernliga hat nur sechs Punkte mehr auf dem Konto als die Landsberger, allerdings ein Spiel weniger absolviert.

Überhaupt ist die Lage in der Bayernliga Süd derzeit schwer zu deuten, zu unterschiedlich ist die Anzahl an Spielen, die die Teams bestritten haben. Deshalb, so Kandziora lohnen sich da auch keine Rechenspiele. Der Fokus kann allein der anstehenden Aufgabe gelten. Das Hinspiel in Landsberg endete mit einem 1:1, damit würde sich Kandziora unter Umständen auch zufrieden geben, „das hängt natürlich immer vom Spielverlauf ab“. Wirklich helfen würde den Landsbergern aber nur ein Sieg, um aus dem Tabellenkeller endlich mal raus zu kommen – beziehungsweise weiter die Chance dazu zu wahren.

Allerdings haben die Gastgeber der Landsberger aufhorchen lassen: Nach dem Unentschieden gegen Kirchanschöring legte Ismaning zwei Siege gegen Rain und zuletzt den Tabellenführer Heimstetten nach. (mm)

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den Beitrag finden Sie im Landsberger Tagblatt - HIER