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So, wie der TSV Landsberg momentan spielt, dürfte das seine letzte Rettung sein. Das hat die Niederlage im Kellerduell gegen Traunstein gezeigt.

Für den TSV Landsberg kann man nur auf einen baldigen Wintereinbruch hoffen, dass sich die Mannschaft in der Pause wieder fängt und vielleicht mit der einen oder anderen – nötigen – Verstärkung im neuen Jahr noch mal durchstartet. Dann kann der Klassenerhalt möglicherweise noch geschafft werden, in der Verfassung, in der sich die TSVler am Samstag gegen Traunstein zeigten, wird es eher runter in die Landesliga gehen.

Bild: Es hat sich nicht rentiert, dass die Landsberger Kicker (von links Jonas Meichelböck, Martin Hennebach und Felix Mailänder) die Winterjacken ausgezogen haben: Im Kellerduell unterlagen sie Traunstein mit 0:1. Foto: Julian Leitenstorfer

In der 14. Minute fiel das am Ende entscheidende Tor: Einen schnellen Konter verwandelte Traunsteins Maximilian Probst zum letztendlichen Siegtreffer für die Gäste. Dabei hatte Landsbergs Keeper Philipp Beigl keine Chance, denn der Schuss von Probst wurde unhaltbar abgefälscht. Aber diese Szene machte den Unterschied deutlich: Die Konter von Traunstein schienen einstudiert – versuchten es die Landsberger mit einem schnellen Angriff, war meist schon vor dem gegnerischen Strafraum die Luft raus – man wusste nicht mehr, wohin mit dem Ball, und schon war die Chance vertan.

Landsberg fehlten die Einfälle

Die relativ frühe Führung der Traunsteiner machte es für die Landsberger natürlich nicht leicht. Die Gäste zogen sich in ihre Hälfte zurück, machten die Räume eng und spielten sehr diszipliniert in der Verteidigung. So hatten die Landsberger über die gesamten 90 Minuten zwar mehr Ballbesitz, konnten damit aber relativ wenig anfangen. Es gab schon in der ersten Halbzeit die eine oder andere Chance, richtig zwingend waren die Möglichkeiten aber selten. Auch da man zu einfallslos spielte: Die Pässe waren leicht zu durchschauen und damit auch relativ einfach zu verteidigen. Die besten Chance hatte Philipp Siegwart in der 38., doch seinen Schuss parierte der Traunsteiner Keeper mit einer schönen Parade.

Gute Chancen noch zum Schluss

Nach der Pause versuchten die Gastgeber mehr Druck aufzubauen, hatten auch einige gute Kombinationen, doch im Abschluss war man einfach zu harmlos. Auf der anderen Seite lauerte Traunstein auf Konter, blieb aber meist bei den starken Landsberger Innenverteidigern, Sebastian Nichelmann und Alexander Buschel, hängen. Trotzdem machte sich das Gefühl breit, dass eher noch die Gäste zum zweiten Tor kommen würden, als die Landsberger den Ausgleich erzielen könnten.

Erst in den letzten zehn Minuten zeigte sich auch der TSV im Abschluss gefährlich, zielte aber immer wieder Zentimeter am Tor vorbei. Wie schon gegen Pullach drängte sich die Frage auf: Warum erst jetzt? Am Ende brachte es auch diesmal nichts mehr: Die Landsberger rutschen nach der Niederlage im Kellerderby auf den 18. Platz in der Bayernliga, den ersten, der den direkten Abstieg bedeutet.

Landsberg: Beigl, D. Siegwart (79. Meichelböck), Buschel, Nichelmann, Gilg, Schön, Göttle (64. Storhas), Bonfert, Neuhaus (46. Mailänder), Detmar, Siegwart

Traunstein: Tanzer, Bauer, Daniel, A. Schlosser, Willberger, D. Schlosser, Eyrainer, Höhensteiger (86. Mazur), Mauerkirchner, Schwarz, Probst

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den original Beitrag im LT finden Sie HIER

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