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Bayernliga: Termin für Nachholspiel steht.

So richtig einig waren sich Landsbergs Coach Guido Kandziora und sein Pullacher Kollege Frank Schmöller nicht. „Die erste Halbzeit ging an uns, die zweite an Pullach“, meinte Kandziora. „Beide Halbzeiten gingen an uns. Aber das ist uninteressant, weil wir die Punkte haben“, hielt Schmöller dagegen. Fakt war: Nach der frühen Führung verpassten es die Landsberger Bayernliga-Kicker, ein zweites Tor nachzulegen – und unterlagen schließlich mit 1:2.

Angeschlagene Boxer sind bekanntlich am gefährlichsten. Und so war es auch mit dem SV Pullach. Dreimal ohne Sieg war der Tabellenzweite zuvor geblieben, doch der TSV schaffte es nicht, den taumelnden Herbstmeister auszuknocken. „Die individuelle Klasse hat sich einfach durchgesetzt“, so Kandziora. Nach einem Remis und einem Sieg war es für ihn die erste Pleite mit seinem neuen Klub. „Wir haben gut ins Spiel gefunden. Wir müssen das 2:0 nachlegen, dann sind sie K.-o. – wenn man bei so einem Spitzenteam von K.-o. sprechen kann“, so Kandziora. „Trotzdem können wir uns in die Augen schauen.“

Sebastian Bonferts frühe Führung (4.) hielt genau eine Stunde. Michael Hutterers Schuss aus rund 18 Metern verlangte auch dem TSV-Trainer Respekt ab. „Das war ein überragender Schuss.“ Gleichzeitig haderte er mit dem Defensivverhalten seines Teams. Vor allem beim 1:2 hätte man im „Vorfeld aggressiver draufgehen müssen“. Die Tore waren die Konsequenz aus dem Spielverlauf. Allein in der ersten Hälfte verzeichneten die Gäste sieben Großchancen. Aber: Landsberg hatte nach Gelb-Rot für Göttle (74.) noch Chancen. „Wir waren mit zehn Mann besser und Pullach hatte das Quäntchen Glück“, so Kandziora.

Fünf Spiele stehen für den TSV vor der Pause noch an – wenn das Wetter mitspielt. Darunter auch das Wiederholungsspiel gegen Neumark am 29. November. „Alle erworbenen Eintrittskarten vom abgebrochenen Spiel, behalten, wie von unserem Stadionsprecher Helmut Dusch durchgesagt, ihre Gültigkeit“, so Andreas Jörg vom TSV. „Guter Dinge“ ist Kandziora: „Wir haben eine Mannschaft gefunden. Wir stehen taktisch gut. Wir müssen jetzt noch so arbeiten, dass wir in einem Spiel auch die letzten 20 Minuten bestehen.“ Nächste Chance: Samstag ab 14 Uhr gegen den direkten Konkurrenten Traunstein. (wimd)

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den original Beitrag im LT finden Sie HIER

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