Premium-Partner des TSV

Premium-Partner

Die Landsberger Fußballer haben das Spiel vorverlegt. Um den Einsatz von Philipp Siegwart herrscht noch Rätselraten.

Bereits am morgigen Freitagabend treten die Landsberger Bayernliga-Kicker in Sonthofen an (Beginn 19 Uhr). Der Grund: Am Samstag heiratet Andreas Beinhofer – und ihn wird Trainer Uwe Zenkner deshalb auch nicht spielen lassen, denn „das Risiko ist mir einfach zu groß“. Aber nicht nur auf Beinhofer muss er verzichten, auch Sebastian Nichelmann, Daniel Neuhaus und Felix Mailänder sind privat verhindert und Lukas Göttle ist krank.

Dafür hätte Philipp Siegwart seine drei Spiele Sperre abgesessen – sollte man meinen. Doch da noch nicht klar ist, wie das abgebrochene Spiel gegen Neumarkt gewertet wird, ist auch nicht klar, ob Siegwart wieder frei ist. „Wir hoffen, dass Freitagmorgen eine Entscheidung fällt“, sagt Uwe Zenkner.

Sollte das Spiel nicht gewertet werden, würden die Landsberger damit doppelt bestraft. Nicht nur, dass sie zum Zeitpunkt des Abbruchs mit 1:0 in Führung lagen und Neumarkt nach der Roten Karte gegen den Keeper in Unterzahl spielen musste, auch die Sperre von Philipp Siegwart würde eben noch ein Spiel länger dauern. Wie berichtet, hatte sich der Neumarkter Ersatzkeeper nach etwa einer halben Stunde schwere Gesichtsverletzungen zugezogen, daraufhin bat Neumarkt darum, das Spiel abzubrechen. „Wir hätten ja weitergespielt“, sagt Zenkner. Er muss jetzt abwarten, ob noch rechtzeitig eine Entscheidung des Sportgerichts fällt.

Auch Sonthofen muss kämpfen

Gleichzeitig läuft natürlich die Vorbereitung auf das Spiel in Sonthofen. „Ich kenne die Mannschaft sehr gut, ihre Stärke ist das Kollektiv. Sonthofen setzt auf eine kompakte Defensive und versucht über Konter zum Erfolg zu kommen.“ Zuletzt ist das Konzept jedoch nicht aufgegangen: Zwei Niederlagen in Folge musste Sonthofen hinnehmen, allerdings gegen die Top-Teams Rain und Heimstetten. Mit 16 Punkten – nur zwei mehr als die Landsberger – sind auch die Sonthofener nicht weit weg von der Gefahrenzone.

Die 0:4-Klatsche in Schwabmünchen haben die Landsberger weggesteckt. „Lieber verliere ich ein Mal richtig, dann weiß ich, wo ich den Hebel ansetzen muss“, kommentiert Zenkner das Ergebnis. Die Organisation habe am vergangenen Dienstag nicht gepasst: „Wir müssen wieder kompakter stehen, dass wir es können, haben wir ja schon gezeigt.“ Rechnet man den Spielabbruch heraus, so war es erst die zweite Niederlage in den vergangenen sieben Spielen. Blickt man auf die Tabelle, fehlen nur vier Punkte zu Platz neun – auch wenn der TSV inzwischen wieder auf Rang 17 abgerutscht ist.

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den original Beitrag im LT finden Sie HIER

... lade Modul ...

TSV Landsberg auf FuPa

Zum Seitenanfang