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Landsberg trifft heute auf einen Angstgegner. Zum vierten Mal innerhalb von wenigen Monaten.

Und schon wieder Wolfratshausen...zum vierten Mal innerhalb von wenigen Montagen geht es für die Fußballer vom TSV Landsberg gegen den BCF. Heute Abend steht ab 18.30 Uhr das Nachholspiel an und die Statistik spricht nicht unbedingt für Landsberg. In der Bayernliga konnte man in den vergangenen Jahren nicht gegen Wolfratshausen gewinnen. In 2017 gab es ein 1:2 in der regulären Saison in der zweiten Relegationsrunde spielte man Unentschieden und kassierte eine 0:5-Packung. Und nach drei Niederlagen am Stück steht Landsberg bereits wieder mit dem Rücken zur Wand.

Ist Wolfratshausen ein Angstgegner? „Es stellt sich fast so dar. Aber in der jetzigen Situation ist jeder Gegner schwer“, sagt Trainer Uwe Zenkner. „Wir müssen die Kurve bekommen – gerade in einem Heimspiel.“ Das jüngste Spiel auf eigenem Platz glich einem spielerischen Offenbarungseid. Beim 1:4 gegen 1860 München II war Landsberg noch gut bedient. Vor allem in der Defensive lieferte man eine schwache Vorstellung ab. Der Trainer kündigt für das Spiel gegen Wolfratshausen deshalb personelle Änderungen an – nicht nur in der Viererkette, sondern auch auf einer Position im Zentrum. Julian Birkner steht wieder zur Verfügung, Sebastian Nichelmann wird beruflich bedingt fehlen. Am neuen 4-3-3-System will er aber festhalten. „Es liegt nicht am System, wenn personelle Schwächen vorhanden sind“, sagt Uwe Zenkner.

Weitere Neuzugänge nicht ausgeschlossen

Zweimal hat die Mannschaft seit dem Spiel am Freitag trainiert. Vor allem an fußballerischen Grundlagen wie Zweikampfverhalten wurde gearbeitet. Nicht ausschließen will der Trainer weitere Neuzugänge. Der Verein sei dabei, weitere Verstärkungen an Land zu ziehen. Bis Ende des Monats können Vertragsamateure verpflichtet werden. „Es müssen Personalien sein, die uns weiterhelfen. Wir suchen einen Zehner. Diese Position können wir nicht zufriedenstellend besetzen“, so Zenkner, der sich auch nach einer Verstärkung für die Defensive freuen würde. Aber die Suche nach Neuverpflichtungen gestalte sich in dieser Phase der Saison schwierig.

Alles andere als leicht dürfte das Duell heute Abend werden, betrachtet man die Entwicklung beim Gegner. Wolfratshausen feierte am Wochenende beim 2:1 über Dachau den ersten Saisonsieg. Und es könnte wieder ein emotionales Spiel werden. „Die werden vom Trainer ständig gepusht“, so Zenkner. Und auch er verlangt von seiner Mannschaft gewisse Tugenden. „Wir müssen kratzen und beißen. Spielerisch können wir es derzeit nicht lösen.“

Den letzten Sieg gegen Wolfratshausen feierte Landsberg übrigens im Frühjahr 2012. Damals noch in der Landesliga. Mit 1:0 in Wolfratshausen. Torschütze damals: Sebastian Nichelmann...

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den original Beitrag im LT finden Sie HIER

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