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Landsberg hat gegen 1860 München II klar das Nachsehen. Fast 1000 Besucher kommen in den 3C-Sportpark.

Wieder kein Sieg für den TSV Landsberg. Auch im dritten Spiel ging der Bayernligist als Verlierer vom Platz. Während es in den ersten beiden Spielen jeweils knapp war, war der Endstand diesmal deutlich. Mit 1:4 verlor die Zenk-ner-Truppe am Freitagabend gegen den TSV 1860 München II. Und es wurde wie erwartet ein gut besuchtes Spiel im 3C-Sportpark. 970 Zuschauer kamen zum Spiel. Darunter auch einige Polizeibeamte, die aber recht wenig zu tun hatten und lediglich bei einem etwas hitzigen Wortgefecht auf der Tribüne Präsenz zeigen mussten. Für einen Landsberger Spieler war es ein Abend zum Vergessen.

Die Ausgangslage war klar. „Wir dürfen nach der Partie nicht mit leeren Händen dastehen“, hatte TSV-Trainer Uwe Zenkner im Vorfeld gesagt. Doch gegen vor allem technisch starke Junglöwen tat sich seine Mannschaft schwer, klare Torchancen zu erarbeiten. Und wenn Torwart Philipp Beigl keine so starken Paraden gezeigt hätte – wer weiß, wie hoch die Partie ausgegangen wäre. Schon nach 105 Sekunden klingelte es im Tor der Landsberger und die zahlreichen Löwenfans jubelten. Mohamad Awata brachte die Münchner in Führung. Besonders bitter: Martin Hennebach hatte zuvor dem Stürmer den Ball quasi auf dem Silbertablett präsentiert. Und der Außenverteidiger sollte an diesem Abend noch einmal in den Fokus rücken.

Beigl pariert einen Strafstoß

Landsberg ließ sich vom frühen Rückstand nicht beirren. Rainer Storhas hatte nach einer Viertelstunde per Kopf die Chance zum Ausgleich, aber der Ball strich knapp am Pfosten vorbei. Nicht beschweren hätten sich die Landsberger dürfen, wenn der umsichtig leitende Schiedsrichter Michael Kögl in der 22. Minute auf Strafstoß für 1860 entschieden hätte. Sebastian Gilg hatte im Zweikampf mit Fabian Greilinger den Ball im Strafraum mit dem Arm berührt.

Im Gegenzug durften die Gastgeber dann doch jubeln. Philipp Siegwart, dessen Bruder erstmals in der Startelf stand, traf mit einem schönen Schlenzer ins lange Eck zum 1:1. Aber der enteilte Greilinger brachte die Blauen vier Minuten später wieder in Führung. Philipp Beigl verhinderte dann mit einer starken Parade gegen Tobias Steer das 1:3 (34.). Und der TSV-Keeper parierte kurz darauf auch einen gut geschossenen Foulelfmeter von Awata, der zuvor von Daniel Siegwart von den Beinen geholt worden war. Dominik Schön hatte vor der Pause noch eine gute Gelegenheit zum erneuten Ausgleich.

München trifft aus fast 30 Metern

Landsberg startete gut in die zweite Hälfte. Aber Kapitän Siegwart vertändelte nach einer guten Hereingabe von Schön den Ball (55.). Ansonsten war es das mit großartigen Gelegenheiten für die Gastgeber. Dafür drehten die Münchner auf und ließen ihre individuelle Klasse ein ums andere Mal aufblitzen. Okan Memetoglou ließ Martin Hennebach nach einem Diagonalball mit einer Finte ins Leere laufen und traf zum 1:3 (60.). Und der wieselflinke Angreifer machte in der 67. Minute mit einem Schuss aus rund 30 Metern alles klar. TSV-Trainer Uwe Zenkner sorgte mit entsprechenden Wechseln noch für Stabilität in der Defensive. Eine Ergebniskosmetik konnte Landsberg aber nicht mehr betreiben.

Landsberg: Beigl – Hennebach (61. Buschel), Beinhofer, Meichelböck (55. Mailänder), Gilg – Schön, Storhas – Detmar, D. Siegwart, Neuhaus (55. Haug) – P. Siegwart.

1860 II: Kretzschmar – Zivkovic, Heigl, Gracic, Siebdrat, Genkinger (65. Fischer), Steer (57. Cyriacus),Memetoglou (81. Zimmermann), Awata, Gambos, Greilinger.

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den original Beitrag im LT finden Sie HIER

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