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In Hankofen verspielt der TSV Landsberg eine 1:0-Führung und geht leer aus. Diese Niederlage ist doppelt ärgerlich.

Es war wieder eine lange Rückfahrt mit schlechter Stimmung im Bus: Mit 1:2 musste sich der TSV Landsberg bei der SpVgg Hankofen geschlagen geben und rutscht damit wieder auf einen Abstiegs-Relegationsplatz. Bitter für die Landsberger nicht nur, dass man keine Punkte holte: Hankofen hat durch den Sieg auch im direkten Vergleich die Nase vorn, und das könnte, so eng wie es im Keller der Bayernliga Süd zugeht, durchaus noch entscheidend werden.

Und die Möglichkeiten, noch die nötigen Punkte zu holen, werden immer weniger. Drei Spiele stehen bei den Landsbergern noch auf dem Plan, am kommenden Samstag zu Hause gegen den Tabellenvierten Schwabmünchen, am 13. Mai in Ismaning (Platz 11.), und das letzte Punktspiel bestreiten die Landsberger am 20. Mai erneut zu Hause, dann gegen den BCF Wolfratshausen (16.).

Schon die erste Halbzeit hatte es in sich. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und kamen schnell zu guten Möglichkeiten. Nachdem Hankofen eine Großchance vergeben hatte, war Landsberg an der Reihe: Hankofens Keeper konnte einen Schuss von Siegwart nicht festhalten, und Manuel Detmar verwandelte zur 1:0-Führung (31.). Kurz vor der Pause der große Schreckmoment für den TSV: Elfmeter für Hankofen. Doch Philipp Beigl, der den Elfer verursacht hatte, machte seinen Fehler wieder gut und hielt den Schuss von Ben Kouame. So ging es mit der knappen Landsberger Führung in die Kabine – und nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff war sie dahin. Vom Elfmeterpunkt aus hatte Kouame nicht getroffen, dafür aus dem Spiel heraus: In der 47. fiel das 1:1. Beide Mannschaften drängten auf den Siegtreffer, doch erst in der 85. fiel das nächste Tor – für Hankofen. Wieder war es Kouame, der Beigl überwinden konnte.

Jetzt lief den Landsbergern natürlich die Zeit davon. Trainer Uwe Zenkner wechselte noch mal und brachte Hasche für Hennebach, aber es half nichts mehr, Hankofen brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und drückt die Landsberger wieder tief in die Abstiegszone. Der Trainerwechsel in Hanko-fen zeigte doch Wirkung, während die Landsberger diesmal ja auch noch auf Andreas Fülla verzichten mussten. Immerhin: Nächsten Samstag ist der Top-Vorbereiter der Landsberger nach seiner Roten Karte wieder spielberechtigt.

TSV Landsberg: Beigl, Beinhofer, Göttle (80. Nichelmann), Birkner, Hennebach (7. Hasche), Storhas, Bonfert, Neuhaus, Detmar, Siegwart, Jais;

SpVgg Hankofen: Loibl, Rappl, Gröschl, Reif, Justvan, Weber (90+3 Warminski), Lemberger, Kouame, Spengler (31. Liefke), Hofer, Beck;

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den original Beitrag im LT finden Sie HIER

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