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TSV Landsberg setzt sich mit 2:1 gegen Jahn RegensburgII durch. Die letzte Viertelstunde war aber nichts für schwache Nerven.

Was für eine Zitterpartie: Die letzten 14 Minuten waren eine einzige Abwehrschlacht für den TSV Landsberg, aber die Mannschaft von Trainer Uwe Zenkner brachte die knappe – und hoch verdiente – 2:1-Führung gegen Jahn RegensburgII über die Zeit. Und das in Unterzahl, denn in der 76. Minute sah Andreas Fülla nach einem Foul glatt Rot.

Eine sehr harte Entscheidung des ansonsten gut leitenden Schiedsrichters, der damit für eine extrem spannende Endphase sorgte. Doch mit viel Einsatz und dem nötigen Glück, in der 87. Minute rettete die Latte für die Landsberger, holte die Heimelf die so wichtigen drei Punkte, mit denen sie erstmals seit November wieder die Abstiegs-Relegationsränge verlassen. Bitter allerdings, dass die Landsberger vorerst auf Andreas Fülla verzichten müssen, einen der großen Aktivposten in den vergangenen Spielen.

Eigentlich begann die Partie denkbar ungünstig, denn schon nach einer Viertelstunde passierte genau das, was man vermeiden wollte: Landsberg geriet mit 0:1 in Rückstand. Nach einer Ecke der regensburger kam der Abpraller zum völlig freistehenden Andreas Jünger, der aus 20 Metern TSV-Keeper Philipp Beigl keine Chance ließ.

Nur fünf Minuten später starten die Landsberger aber nach einem Regensburger Angriff einen schönen Konter, den Philipp Siegwart zum Ausgleich vollendete. Nun hatte der TSV die Partie im Griff, erspielte sich einige schöne Möglichkeiten, doch die Chancenverwertung bleibt das große Manko. Erst kurz vor der Pause machte Regensburg noch mal Druck und der Halbzeitpfiff kam aus Landsberger Sicht genau zur rechten Zeit.

Auch in der zweiten hatten die Gäste mehr vom Spiel, doch sie gingen mit ihren Möglichkeiten genauso fahrlässig um wie die Landsberger. Erst ab der 60. legten auch die TSVler wieder den Vorwärtsgang ein und wurden dafür belohnt. Nach einem Freistoß von Andreas Fülla lauerte Julian Birkner am langen Pfosten und köpfte zur 2:1-Führung ein. Jetzt musste Jahn aufmachen und es entwickelte sich ein Kampf um jeden Ball – bis zur 76. Minute.

Nach der Roten Karte für Charly Fülla kam der TSV Landsberg kaum mehr aus der eigenen Hälfte heraus, aber mit vereinten Kräften schaffte man es, die verdiente Führung auch noch über die gut drei Minuten, die nachgespielt wurden, zu verteidigen.

TSV Landsberg: Beigl, Hennebach, Birkner, Beinhoferm Buschel, Storhas, Bonfert, Detmar (78. Göttle), Fülla, Neuhaus (62. Jais), Siegwart

Jahn RegensburgII: Weidinger, Seitle, Wolf, Szubotity, Zitzelsberger, Jünger, Pfab, Aygün (73. Sabljo), Stingl, Kalteis (78. Hoch), Panafidin

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den original Beitrag im LT finden Sie HIER

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