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Nachsitzen oder direkt drinbleiben?


Der TSV Landsberg vergibt in Ismaning einen großen Matchball. Aber: Der direkte Klassenheralt ist noch möglich – wenn die Konkurrenz mitspielt.

Eigentlich wollte der TSV Landsberg beim ebenfalls abstiegsbedrohten FC Ismaning einen Befreiungsschlag landen. Doch am vorletzten Spieltag ging der personalgeschwächte Fußball-Bayernligist im Münchner Norden mit 0:4 sang- und klanglos unter. Dafür feierte der FCI den direkten Klassenerhalt, während Landsberg am letzten Spieltag gegen Wolfratshausen noch das rettende Ufer erreichen und die Relegation umgehen kann.

„So viele Leute kannst du nur schwer ersetzen. Wir konnten nicht mit der Ordnung spielen wie zuletzt gegen Schwabmünchen.“ Das Fazit von TSV-Trainer Uwe Zenkner nach der 17. Saisonniederlage fiel schonungslos aus.

Nach dem 3:1-Erfolg gegen Schwabmünchen musste er neben den Rot-gesperrten Sebastian Nichelmann, Rainer Storhas und Philipp Siegwart auch noch den verletzten Julian Birkner ersetzen. Und die zahlreichen Umstellungen griffen nicht. Die Fünferkette im 3-4-3-System tat sich gegen Ismaning schwer. Und Landsberg war dem Druck der Hausherren nur schwer gewachsen. Dennoch hatte Manuel Detmar schon nach zwei Minuten die Chance zur Führung, legte sich aber den Ball zu weit vor.

Die Fünferkette wackelt

Ismaning kam nach 18 Minuten durch Mijo Stijepic zur Führung. Sebastian Bonfert per Kopf und Daniel Jais hatten in der ersten Halbzeit noch die Chance zum Ausgleich. Nicht nur beim Ismaninger Führungstreffer hatte die linke Seite beim TSV, die Charly Fülla und Martin Hennebach bildeten, bedrohlich gewackelt. Deshalb nahm Coach Uwe Zenkner in der Pause eine Umstellung vor. Lukas Göttle rückte aus der Fünferkette ins Zentrum und Daniel Neuhaus auf die Zehnerposition.

Aber der Matchplan war nach nicht einmal einer Viertelstunde dahin. Alexander Buschel musste in der 58. Minute mit Gelb-Rot vom Platz. „Das war ein völlig normaler Zweikampf. Da haben sogar die Ismaninger Zuschauer darüber gelacht“, bewertet Uwe Zenkner den Platzverweis als zu hart.

Alle Treffer nach dem gleichen Muster

Dann hatte Ismaning wieder leichtes Spiel gegen zehn Landsberg. Auch die weiteren Treffer fielen nach dem ähnlichen Schema wie beim ersten: Ismaning tankt sich über rechts durch, ein Pass von der Grundlinie in die Mitte, wo sich stets ein freistehender Angreifer befand. Manuel Ring, Tobias Killer und erneut Stijepic sorgten zwischen der 69. und 74. Minute für den Landsberger K.o.

Jetzt entscheidet sich am 34. Spieltag, ob der TSV Landsberg ( momentan 14.) wie schon in der Vorsaison in die Relegation muss, um die Klasse zu halten. Dann geht es gegen den Vorletzten Wolfratshausen, der ebenso wie der 16. Bogen den direkten Klassenerhalt nicht mehr schaffen kann. Landsberg könnte mit einem Sieg gegen Wolfratshausen direkt in der Liga bleiben. Allerdings darf Kottern (12.) nicht gegen Rain gewinnen und Hankofen-Hailling (13.) bei Spitzenreiter Pullach maximal einen Punkt holen.

Ismaning: Preußer – Buch, Siebald, Fischer (53. Beck), Stijepic, Ring, Aladdinoglu (79. Dankic), Steinacher, Ehret, Grill (63. Luta), Killer.

Landsberg: Heiland – Hennebach, Buschel, Knechtel, Beinhofer, Göttle (61. Gilg) – Neuhaus (85. Auerbach), Bonfert – Fülla, Jais, Detmar (77. Rottmann).

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den original Beitrag im LT finden Sie HIER

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