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Schwabmünchen niedergekämpft


Der TSV Landsberg verlässt nach dem 3:1 wieder die Relegationsplätze. Allerdings musste man sich den Sieg teuer erkaufen.

An den 3:1-Sieg des TSV Landsberg gegen Schwabmünchen wird man sich noch lange erinnern. Nach einer durchschnittlichen ersten Halbzeit ohne Höhepunkte waren die zweiten 45 Minuten Emotion pur. 2:0 lagen die Landsberger vorne, kassierten dann das 1:2 und in der 67. Minute zwei Rote Karten. In der Nachspielzeit gab es das dritte Mal Rot für die Landsberger, und doch erzielten sie mit dem Schlusspfiff noch das 3:1 – eine unglaubliche Energieleistung. Auch wenn Schwabmünchen spielerisch die bessere Mannschaft war: Durch ihren Einsatz und ihren Kampf, vor allem in Unterzahl, gingen die Landsberger als hoch verdiente Sieger vom Platz – und hätten vorerst wieder mit Platz 13 den direkten Klassenerhalt geschafft.

Das Schiedsrichtergespann rückte nach der Pause in den Mittelpunkt, denn bereits das 1:0 durch Philipp Siegwart in der 57. fiel aus stark abseitsverdächtiger Position. Andreas Fülla, der nach seiner Sperre wieder dabei war und ein hervorragendes Spiel bot, schickte Siegwart, der brach durch und ließ Schwabmünchens Keeper keine Chance.

Auch das 2:0 in der 64. war aus Landsberger Sicht eher glücklich: Nach einem Freistoß von Sebastian Nichelmann konnte Schwabmünches Keeper den Kopfball von Siegwart nicht festhalten, auch da er gerempelt worden war – der Schiri pfiff nicht ab, Rainer Storhas reagierte am schnellsten und drückte den Ball über die Linie.

Bis dahin war Schwabmünchen die bessere Mannschaft, hatte es aber versäumt, die spielerische Überlegenheit in Tore umzuwandeln. Das änderte sich in der 66., als Landsbergs Abwehr den Ball nicht wegbrachte und das 1:2 fiel. Nur wenige Minuten später eine ähnliche Situation wie beim 2:0 der Landsberger, doch diesmal hatte TSV-Keeper Beigl den Ball nicht halten können, diesmal allerdings gab der Schiri den Treffer der Schwabmünchner nicht.

Für die Landsberger begann eine Abwehrschlacht, die in der 77. verloren zu sein schien: Als Siegwart zu einem Sprint ansetzte, wurde er vom Schwabmünchner Spieler am Trikot festgehalten, unglücklich versuchte sich Siegwart zu befreien, schlug mit der Hand nach hinten und der Schwabmünchner stürzte zu Boden: Der Schiri entschied sich für Gelb für den Schwabmünchner und glatt Rot für Siegwart. Sebastian Nichelmann, der reklamierte, sah gleich die zweite Rote Karte: 13 Minuten mussten die Landsberger mit zwei Mann weniger überstehen.

Schwabmünchen drückte mit allen Mitteln auf den Ausgleich, aber die Landsberger verteidigten aufopferungsvoll. Man warf sich in die Schüsse, befreite sich immer wieder kurzzeitig und überstand die 90 Minuten – vier Minuten Nachspielzeit wurden angezeigt.

Zwei davon waren vorüber, als es die dritte Rote Karte für Landsberg gab: Nach einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Schwabmünchner musste Rainer Storhas vom Platz. Und dann kam der Auftritt von Andreas Fülla: In der letzten Minute der Nachspielzeit wurde er von Sebastian Bonfert angespielt, lief den Konter und lupfte den Ball ganz überlegt über den herausgelaufenen Gäste-Keeper zum 3:0 ins Tor.

Ein Sieg, der ganz wichtige Punkte brachte, die Landsberger aber ebenso wichtige Spieler kostete.

TSV Landsberg: Beigl, Hennebach, Birkner (43. Buschel), Nichelmann, Beinhofer, Storhas, Bonfert, Fülla, Göttle, Detmar (72. Neuhaus), Siegwart

TSV Schwabmünchen: Ignjatovic, Danke (68. Kusterer), Wehringer, (62. Kling), M. Uhde, Schmidt, Rudolph, T. Uhde, Gollnhofer, Merane, Maiolo, Raffler (84. Mader)

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den original Beitrag im LT finden Sie HIER

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