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Endlich wieder lachende Gesichter


Gegen den TSV Rain feiert der TSV Landsberg einen hoch verdienten 3:2-Sieg. Die letzte halbe Stunde war aber nichts für schwache Nerven

Es dauerte etwas, ehe bei den Landsberger Bayernliga-Kicker der Jubel ausbrach. Nach dem 3:2-Sieg gegen den TSV Rain musste erst mal der ganze Druck abfallen, dann kam erst die Freude durch. Verständlich, denn die letzte knappe halbe Stunde war eine Zitterpartie ohne gleichen für die Gastgeber, aber diesmal hatten sie – endlich – wieder mal das bessere Ende für sich. Und das auch hoch verdient.

Im Vergleich zum Mittwoch waren die Landsberger kaum wiederzuerkennen. Angriffslustig und offensiv ausgerichtet, bestimmten sie von Beginn an das Geschehen. Mit Rainer Storhas und Sebastian Bonfert als Doppelsechser war man hinten stabil und gleichzeitig kreativ nach vorne: Es machte einfach Spaß zuzusehen. Schon in der ersten Viertelstunde hatte der Gastgeber einige gute Chancen und jetzt wurde auch einfach mal aufs Tor geschossen. Zwar dauerte, es bis das erste Tor fiel – und Rain war mit Kontern gefährlich – doch es war deutlich zu sehen, dass sich der TSV diesmal nicht verstecken wird. In der 21. schließlich verwertete Manuel Detmar eine tolle Vorlage von Sebastian Bonfert zur 1:0-Führung. Knapp zehn Minuten später die kalte Dusche: Eine schwache Rückgabe auf TSV-Keeper Philipp Beigl vertändelte dieser an der Seitenauslinie, der Ball kam zum Rainer Stefan Müller und dieser traf von knapp hinter der Mittellinie ins leere Tor zum Ausgleich. Trotzdem sah man keine hängenden Köpfe bei den Landsbergern: Sie kämpften weiter und Charly Fülla bereitete sozusagen die erneute Führung vor: Sein Schuss sorgte für ein Rainer Handspiel im Strafraum: Elfmeter. Sebastian Bonfert, der einen tollen Tag erwischt hatte, nahm sich den Ball und versenkte ganz souverän zum 2:1-Halbzeitstand.

Wie zu erwarten machte Rain nach der Pause Druck – und Landsberg wackelte. Bis zur 60. Minute: Ein langer Abschlag von Philipp Beigl kam zu Philipp Siegwart, der lief durch: 3:1 – die größte Freude darüber herrschte verständlicherweise bei Beigl, der seinen Patzer wieder wettgemacht hatte. Nur zwei Minuten später jedoch gelang Rain der erneute Anschluss und für Landsberg begann die Zitterpartie: Beigl bekam noch einige Chancen, sein Plus-Minus-Konto zu verbessern und nutzte diese konsequent. Diese knapp 30 Minuten waren nichts für schwache Nerven, aber diesmal hatten die Landsberger auch das Glück des Tüchtigen und holten sich vor den entscheidenden Wochen gegen die direkten Gegner im Abstiegskampf eine gehörige Portion Selbstbewusstsein.

Am kommenden Samstag sind die Landsberger bei Schlusslicht Gundelfingen zu Gast, am Ostermontag steht dann die Nachholpartie in Bogen an. Auch das neue Trainerpaat Uwe Zenkner/Christian Detmar dürfte diesen Spielen nun optimistischer entgegensehen.

TSV Landsberg: Beigl, Gilg, Knechtel, Beinhofer, Hennebach, Bonfert, Storhas, Neuhaus (83. Jais), Fülla (90. Buschel), Detmar (69. Hasche), Siegwart

TSV Rain: Besel, Schuster, Flassak (71. Talla), Nießner (85. Landes), Bauer, Riedelsheimer (81. Cosovic), Posselt, J. Müller, Cosic, S. Müller, Friedl

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den original Beitrag im LT finden Sie HIER

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