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Leidensfähigkeit ist gefragt


Beim TSV Landsberg ist noch keine Besserung in Sicht. Gegen Pipinsried kassierten die Gastgeber gestern Abend eine deutliche 0:5-Pleite.

Will man mit dem Positiven beginnen, so haben die Landsberger Bayernliga-Kicker nach der Halbzeit starke zehn Minuten gehabt. Das allerdings reicht bei Weitem nicht, um einer Mannschaft wie Pipinsried Paroli zu bieten. Mit 0:5 fiel die Niederlage deutlich aus und war insgesamt verdient. Denn vor allem in der ersten Halbzeit war von den Landsbergern nichts zu sehen. Die Zahl der Angriffe konnte man an einer Hand abzählen und auch diese wurden nicht wirklich gefährlich. Zwar lag der Ball einmal im Pipinsrieder Tor, aber Philipp Siegwart war im Abseits gestanden.

Ansonsten konzentrierten sich die Gastgeber auf die Defensive und spielten gegen den Ball mit einer 6-3-1-Formation – nach einem Ballgewinn dauerte es dann meist zu lange, um auf Angriff umzuschalten.

Eine halbe Stunde ging es trotz der drückenden Überlegenheit der Gäste gut, dann wurde die Abwehr mit einem langen Ball überwunden und Josip Juricev ließ Philipp Beigl im Landsberger Tor keine Chance. Ein individueller Fehler in der 42. sorgte für den 2:0-Halbzeitstand.

Nach der Pause folgte die starke Landsberger Phase. Jetzt agierte man aggressiver, störte früher und konnte den Tabellenfünften, der dank der drei Punkte einen Rang gutmachte, überrumpeln. Pipinsried wackelte, und vielleicht hätten die Landsberger sogar einen Punkt holen können, wäre nach einer Ecke in der 54. der Anschluss gelungen, doch nachdem der Gäste-Keeper den Ball noch aus dem Winkel fischte, war der Landsberger Sturmlauf auch wieder beendet. Pipinsried fing sich und machte mit dem 3:0 durch Ünal Tosun in der 60. nach einem Konter alles klar. Insgesamt war die Führung auch hochverdient, die Gäste spielten viel schneller und sicherer, gewannen die meisten Zweikämpfe und waren Landsberg einfach überlegen.

Angesichts der Körpersprache der Gastgeber schienen das auch diese einzusehen. Die Gegenwehr hielt an, aber Pipinsried fand immer wieder Mittel, um gefährlich vor das Tor zu kommen. Logische Folge war das 4:0 nach einem Konter durch Adthedon Lushi, den Dennis Liebsch vollendete. Damit nicht genug, denn ein Elfmeter brachte den Gästen noch das 5:0 ein, Schütze war Ünal Tosun und in der 90. hatte Landsberg noch Glück, dass das halbe Dutzend nicht voll wurde – der letzte Schuss der Gäste landete an der Latte.

Dieses letzte Tor und den Lattenschuss hatten mehrere Zuschauer schon nicht mehr gesehen – nach dem 4:0 war deren Leidensfähigkeit überschritten. Nicht leichter wird es für die Landsberger am Samstag, wenn der TSV Rain im 3C-Sportpark zu Gast ist. Dass man aber auch gegen obere Mannschaften punkten kann, zeigte gestern Hankofen (Platz 14), das gegen Rain mit einem 2:2 einen Punkt holte. Das sollte dem TSV Mut machen.

Landsberg: Beigl, Meichelböck (31. Beinhofer), Knechtel, Meichelböck, Gilg, Storhas, Göttle (55. Neuhaus), Detmar, Bonfert, Hennebach (46. Jais), Siegwart ;

Pipinsried: Reichlmayr, Segashi, Krammel, Achatz, Liebsch, Arik, Mitterhuber (69. Grahammer), Berger (80. Fischer), Hürzeler, Juricev (63. Lushi).

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den original Beitrag im LT finden Sie HIER

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