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Quo vadis TSV Landsberg?


Beim zweitschwächsten Angriff der ganzen Liga wird das Team von Uwe Zenkner mit 0:3 nach Hause geschickt. Ein Spieler hatte einen gebrauchten Tag.

Auf diese Schneiderfahrt hätten sie beim TSV Landsberg gut und gerne verzichtet. In Kirchanschöring fuhr der Fußball-Bayernligist die nächste Niederlage ein. 0:3 hieß es am Ende für die abstiegsbedrohten Kicker vom Lech am Waginger See. Während der SVK im letzten Spiel unter Ex-FCA-Profi Patrick Mölzl eine durchschnittliche Leistung zeigte und einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machte, geht beim TSV mehr denn je das Abstiegsgespenst um. Neun Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand des Tabellenvorletzten auf das rettende Ufer fünf Punkte.

In der 64. Minute hatte Landsbergs Trainer Uwe Zenkner beim Stand von 0:2 Erbarmen mit Jonas Meichelböck. Der TSV-Innenverteidiger hatte einen gebrauchten Tag erwischt. Bei beiden Gegentoren hatte der Ex-Memminger keine gute Figur abgegeben. „Ich habe ihn rausgenommen. Es hätte keinen weiteren Sinn mehr gemacht“, sagt Uwe Zenkner zur Auswechslung Meichelböcks, der erneut mit Peter Knechtel die Innenverteidigung gebildet hatte. Insgesamt war der Landsberger Defensivverbund beim Auftritt beim zweitschwächsten Angriff der Liga alles andere als eine Burg. „Unsere Defensive war nicht sattelfest. Wir waren im eigenen Sechzehner viel zu brav“, resümiert der Trainer.

Mit dem ersten richtigen Angriff ging Kirchanschöring in der 30. Minute in Führung. Nach einem Foul war der Ball in den Landsberger Strafraum gespielt worden, Innenverteidiger Meichelböck rutschte im Zweikampf weg und Manuel Omelanowsky verwertete den Pass von der Grundlinie.

Dabei hätten sich die Gastgeber nicht beschweren dürfen, wenn sie zu diesem Zeitpunkt hinten gelegen hätten. Denn Landsberg war in den ersten 25 Minuten spielbestimmend und hatte nach drei Standards gute Einschussmöglichkeiten. Nach einer Fülla-Ecke konnte der Keeper den Ball noch an die Latte lenken, nach gutem Angriff über rechts und Vorlage von Manuel Detmar vergab Philipp Siegwart. Und der Kapitän hatte nach Meichelböck-Freistoß die Führung auch auf dem Kopf.

Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. Als Landsberg sich im zweiten Durchgang um den Ausgleich bemühte, sorgte Kirchanschöring in der 60. Minute für die Vorentscheidung. Anstatt den Ball ins Aus zu klären, versuchte Meichelböck, Angreifer Tobias Schild acht Meter vor dem eigenen Tor auszuspielen – und der ließ sich die Chance nicht nehmen. Danach ergab sich der TSV seinem Schicksal. Das 0:3 durch Yasin Gürcan (71.) fiel nicht mehr ins Gewicht. Kirchanschöring reichte eine mäßige Leistung, um seinem Trainer Patrick Mölzl – er ist ab sofort Trainer beim Regionalligisten Burghausen – ein Abschiedsgeschenk zu machen.

TSV: Heiland – Hennebach, Meichelböck (64. Beinhofer), Knechtel, Gilg – Fülla, Neuhaus (63. Buschel), Storhas (81. Hasche), Detmar – Bonfert – Siegwart.

Dieser Artikel wurde vom Landsberger Tagblatt zur Verfügung gestellt:
Den original Beitrag im LT finden Sie HIER

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