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1. Mannschaft

Wohin es gehen soll, ist klar

Der TSV Landsberg empfängt heute Jahn RegensburgII. Auch die Gäste kämpfen um den Klassenerhalt. Uwe Zenkner hat einen genauen Plan, um das wichtige Spiel zu gewinnen.

Fünf Spiele stehen für die Landsberger Bayernliga-Kicker in dieser Saison noch auf dem Plan. Fünf Möglichkeiten also, sich aus dem Tabellenkeller auf einen Platz zu retten, der den direkten Klassenerhalt sichert. Am heutigen Samstag, ab 14 Uhr, ist die zweite Mannschaft von Jahn Regensburg im 3C-Sportpark zu Gast, wieder ein Team in unmittelbarer Reichweite der Landsberger, gegen das ein Sieg doppelt wertvoll wäre.

„Wir nähern uns mit großen Schritten der entscheidenden Phase“, sagt auch Uwe Zenkner, Trainer der Landsberger. Dass die Gäste heute mit Verstärkung aus der ersten Mannschaft antreten, damit rechnet er nicht. „Die erste Mannschaft liegt auf dem zweiten Platz in der Regionalliga und spielt gleichzeitig“, begründet er das. Insofern wäre es auch wichtig, dass die Partie stattfindet, egal, wie das Wetter wird – die Vorhersage für Samstag war ja alles andere als gut. „Schlimmer als in Bogen kann das Wetter nicht sein, und der Platz verträgt einiges an Regen“, ist sich Zenkner sicher, dass die Partie stattfindet.

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Die Chancen waren da

Landsbergs Trainer Uwe Zenkner rät dazu, die Nerven zu bewahren.

Den „Pflichtdreier“ beim Schlusslicht Gundelfingen haben die Landsberger am Osterwochenende geholt – das war’s dann aber auch. Die 1:2-Niederlage in Bogen brachte das Team von Trainer Uwe Zenkner wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und das bedeutet: Die Chancenverwertung bleibt das große Manko der Landsberger Bayernliga-Kicker. „Dass wir vier Minuten vor Schluss das Gegentor bekommen haben, war schon sehr bitter“, sagt TSV-Trainer Zenkner. Vor allem, „da wir zu diesem Zeitpunkt schon 4:1 hätten führen müssen.“ Seine Spieler, so Zenkner, hätten sich die klar besseren Torchancen erarbeitet, aber „wir haben sie nicht untergebracht“. Anders der Gastgeber, der aus wenig einfach mehr gemacht hat.

Was den Landsbergern als Trost bleibt: „Wir sind nicht chancenlos“, sagt Uwe Zenkner. Das bedeutet, man müsse weiter an sich glauben und „weiterarbeiten wie bisher“. Im Vergleich zum Spiel in Gundelfingen hatte er umgestellt: Manuel Detmar durfte eine Pause einlegen, Lukas Göttle rückte ins Mittelfeld und Daniel Neuhaus auf rechts. „Das hat prima funktioniert“, sagt Zenkner – an der Umstellung habe es nicht gelegen.

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Nur ein Mal wurde gejubelt

Nach dem überzeugenden 3:0-Sieg in Gundelfingen ging der TSV Landsberg in Bogen wieder leer aus. In Überzahl machte der Gastgeber das entscheidende Tor.

Die Chance war da – wieder einmal – aber die Landsberger konnten sie nicht nutzen. Nach dem 3:0-Erfolg beim Schlusslicht Gundelfingen musste sich die Zenkner-Elf in Bogen mit 1:2 geschlagen geben. Der Sprung auf einen Platz, der den direkten Klassenerhalt bedeutet, blieb den TSVlern verwehrt.

In Bogen mussten die Landsberger erst mal wieder einem Rückstand hinterherlaufen: In der 14. ging der Gastgeber in Führung. Doch der TSV steckte den Rückschlag schnell weg und kämpfte sich zurück ins Spiel. Allerdings musste man sich gedulden, bis der Ausgleich fiel. Kurz vor der Pause war es dann Sebastian Bonfert, der aus kurzer Distanz zum 1:1 einschob (43.). Nach der Pause drängten beide Mannschaften auf den Führungstreffer, aber die besten Chancen wurden vergeben. Ganz schwierig wurde es für die Landsberger dann ab der 83. Minute: Martin Hennebach, der diesmal im Sturm spielte, sah die Gelb-Rote Karte und nun musste man mit einem Mann weniger die letzten Minuten überstehen.

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Landsberg gewinnt in Gundelfingen mit 3:0

Endlich hat die Defensive gehalten. Jetzt kann der TSV am Montag mit breiter Brust nach Bogen fahren.

Besser hätten die Landsberger Bayernliga-Kicker kaum in das Osterwochenende starten können: Mit 3:0 setzten sie sich heute Nachmittag beim FC Gundelfingen durch. Charly Fülla, Daniel Neuhaus und der eingewechselte Daniel Jais erzielten die drei Treffer. Der verletzte Bastian Gilg, der die Partie von der Spielerbank aus verfolgte, hatte vor dem Anpfiff ein gutes Gefühl – und er sollte recht behalten.

Hochklassig war das Spiel nicht, das war bei diesem Abstiegsduell aber auch nicht zu erwarten, außerdem sorgte der starke Wind dafür, dass so mancher lange Ball ganz wo anders landete als geplant. Dafür war der Sieg für die Landsberger hoch verdient. Abgesehen von ein, zwei „Aussetzern“ in der Abwehr hatten die Landsberger stets die Kontrolle über das Spiel. In den ersten zehn Minuten konzentrierten sich beide Teams darauf, keinen Fehler zu machen. Erst danach gab es die ersten Angriffe, wobei die der Landsberger für mehr Gefahr sorgten. Allerdings: Entweder kam der letzte Pass nicht an, oder man vergab. In der 33. Minute dann die große Chance für die Gastgeber. Landsbergs Abwehr war völlig von der Rolle, doch mehrere Gundelfinger Spieler konnten ihre Chancen nicht verwerten. Im Gegenzug fiel die Führung für den TSV: Daniel Neuhaus, der eine tolle Partie spielte, eroberte in der Gästehälfte den Ball, dieser kam zu Charly Fülla und der fackelte nicht lange – 1:0 in der 35. Minute. Fast im Minutentakt hatte der TSV weitere Chancen, doch es ging mit der knappen Führung in die Pause.

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Gelingt der Sprung aus dem Tabellenkeller?

Der TSV Landsberg trifft an Ostern auf direkten Kandidaten im Kampf um den Klassenerhalt.

Den Landsberger Bayernliga-Kickern könnte am Osterwochenende ein großer Sprung in Richtung Klassenerhalt gelingen. Am heutigen Karsamstag ist Uwe Zenkner mit seinem Team ab 15 Uhr beim Schlusslicht Gundelfingen zu Gast, am Ostermontag dann ab 14 Uhr beim TSV Bogen, derzeit auf Platz 16. „Natürlich würde es uns sehr helfen, wenn wir dieses Wochenende mit einem positiven Ergebnis abschließen“, sagt Uwe Zenkner, und positiv bedeutet für ihn „nicht zu verlieren“.

Schließlich müsse man aufgrund der engen Tabellensituation im Keller auch den direkten Vergleich im Kopf behalten. Derzeit liegt Landsberg mit 25 Punkten auf dem 14., und ersten Relegationsplatz. Han-kofen folgt punktgleich auf Rang 15 vor Bogen (24 Punkte), Kottern (23) und Gundelfingen (23).

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